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CORRECTION BAC STMG, STL, ST2S, STI2D, STD2A LANGUE VIVANTE 2 ALLEMAND 2017

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6 pages
Extrait du corrigé :
COMPRÉHENSION DE L’ÉCRIT (10 points)
1/ Texte A und B: Welches Thema passt am besten zu den beiden Texten?
c/ Job bei deutschen Familien
2/ Text B: Suchen Sie folgende Informationen im Text.
Name der Familie: Neubauer
Wohnort: Tübingen
Beruf des Vaters: Wissenschaftler an der Uni
Kinder (Zahl, Vornamen, Alter): 2 Kinder bzw. Söhne: Johannes (12 Jahre alt) und
Vicent (8 Jahre alt)
3/ Text B: Wählen Sie jeweils die richtige Antwort aus und schreiben Sie den
Text ab.
Oleg arbeitete als Au-pair bei Familie Neubauer, das heißt: Er kümmerte sich um die
Kinder. Er kam aus dem Ausland und studierte Germanistik. In der Ukraine wohnte
er mit drei Generationen. Jetzt lebt Mike, ein Amerikaner, bei den Neubauers.
Johannes’ und Vincents Eltern sind begeistert von dieser Erfahrung.
4/ Text B: Warum sind die beiden Jungen Fans von Mike? Antworten Sie mit 2
Zitaten aus dem Text.
1) „Mike mögen sie besonders, denn er kommt aus Amerika.“ (Z. 20)
2) „Mike kennt sich mit allem aus, was modisch ist: iPhone und Facebook, You
Tube und Star Wars.“ (Z. 20-21)
3) „Für sie ist alles, was Mike macht, cool und nachahmenswert: Er ist für sie ein
Vorbild.“ 5Z. 23-24)
5/ Texte A und B: Was sind die guten Eigenschaften von jungen Männern für
diesen Job als Au-pair? Antworten Sie mit 3 Zitaten aus dem Text A und 1 Zitat
aus dem Text B. (4 Elemente insgesamt)
Text A:
1. „Die jungen Männer haben weniger Heimweh.“ (Z. 5-6)
2. „[sie] sind meistens motivierter als die jungen Frauen, denn es ist oft für ihre
berufliche Karriere wichtig.“ (Z. 6-7)
3. „Sie organisierten auch die Freizeit sportlicher und aktiver.“ (Z. 7)
Text B:
1. „Er hilft bei allen Arbeiten in Haus und Garten, das hat einen positiven
Nebeneffekt: Die Söhne lernen, dass es nicht uncool ist, wenn Männer im
Haushalt helfen.“ (Z. 21-23)
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BaccalauréatTechnologique
Session 2017
Épreuve :LV2 Allemand
SÉRIES STMG – ST2S (obligatoire) SÉRIES STI2D – STD2A – STL (facultative)
Durée de l’épreuve : 2 heures
PROPOSITION DE CORRIGÉ
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COMPRÉHENSION DE L’ÉCRIT (10 points) 1/ Texte A und B: Welches Thema passt am besten zu den beiden Texten? c/ Job bei deutschen Familien 2/ Text B: Suchen Sie folgende Informationen im Text. Name der Familie:NeubauerWohnort:TübingenBeruf des Vaters:Wissenschaftler an der UniKinder (Zahl, Vornamen, Alter):2 Kinder bzw. Söhne: Johannes (12 Jahre alt) und Vicent (8 Jahre alt)3/ Text B: Wählen Sie jeweils die richtige Antwort aus und schreiben Sie den Text ab. Oleg arbeitete als Au-pair bei Familie Neubauer, das heißt: Er kümmerte sichum die Kinder. Er kam aus dem Ausland und studierteGermanistik. In der Ukraine wohnte ermit drei Generationen. Jetzt lebt Mike,ein Amerikaner,bei den Neubauers. Johannes’ und Vincents Eltern sindbegeistert vondieser Erfahrung. 4/ Text B: Warum sind die beiden Jungen Fans von Mike? Antworten Sie mit 2 Zitaten aus dem Text. 1) „Mike mögen sie besonders, denn er kommt aus Amerika.“ (Z. 20) 2) „Mike kennt sich mit allem aus, was modisch ist: iPhone und Facebook, You Tube und Star Wars.“ (Z. 20-21) 3) „Für sie ist alles, was Mike macht, cool und nachahmenswert: Er ist für sie ein Vorbild.“ 5Z. 23-24) 5/ Texte A und B: Was sind die guten Eigenschaften von jungen Männern für diesen Job als Au-pair? Antworten Sie mit 3 Zitaten aus dem Text A und 1 Zitat aus dem Text B. (4 Elemente insgesamt) Text A: 1. „Die jungen Männer haben weniger Heimweh.“ (Z. 5-6) 2. „[sie] sind meistens motivierter als die jungen Frauen, denn es ist oft für ihre berufliche Karriere wichtig.“ (Z. 6-7) 3. „Sie organisierten auch die Freizeit sportlicher und aktiver.“ (Z. 7) Text B: 1. „Er hilft bei allen Arbeiten in Haus und Garten, das hat einen positiven Nebeneffekt: Die Söhne lernen, dass es nicht uncool ist, wenn Männer im Haushalt helfen.“ (Z. 21-23)
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EXPRESSION ÉCRITE (10 points) Behandeln Sie eines der beiden Themen. Thema A Könnten Sie sich vorstellen, als Au-pair zu arbeiten? In welchem Land? Was würde Sie motivieren? Was finden Sie positiv an einer solchen Erfahrung? (mindestens 120 Wörter) Wir leben zurzeit in einer globalisierten Welt und von daher ist es wichtig, eine oder mehrere Sprachen flüssig zu sprechen. Ein gutes Mittel, um sich eine Fremdsprache anzueignen, ist unter anderem ein Auslandsaufenthalt als Au-pair. So etwas würde ich sehr gerne in Deutschland machen, und zwar aus mehreren Gründen. Zuerst einmal bin eher ein geselliger Mensch und ich kümmere mich gerne um kleine Kinder. Ich bin jetzt 17 Jahre alt und habe einen jüngeren Bruder, der erst 12 Monate ist und ich spiele gerne mit ihm, gehe auch mit ihm spazieren, ich bade und wickle ihn auch immer gerne. Das Gleiche könnte ich natürlich mit den Kindern meiner deutschen Gastfamilie tun. Außerdem helfe ich auch immer gerne meinen Eltern im Haushalt, und da könnte ich selbstverständlich meiner Gastfamilie helfen: Ich kann das Geschirr spülen, staubsaugen, bügeln, aber auch im Garten arbeiten. Ich freue mich immer sehr, wenn ich jemandem behilflich sein kann…Schließlich wäre es ebenfalls interessant für mich als Au-pair zu jobben, denn wenn man jobbt, verdient man immer ein bisschen Taschengeld und es ist immer gut für eine Jugendliche wie mich, da ich mit meinen Freunden ausgehe, im Restaurant esse oder mir einen Film im Kino ansehe! Zu allerletzt ist das Positive an einer solchen Erfahrung, dass man generell eine neue Kultur entdeckt und somit seinen Horizont erweitert! (221 Wörter)
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Thema B „Für sie ist alles, was Mike macht, cool und nachahmenswert.“ Kinder brauchen Vorbilder. Sind Sie mit dieser Aussage einverstanden? Haben bestimmte Personen (Großeltern, Eltern, Lehrer, Freunde, Nachbarn…) eine besondere Rolle in Ihrem Leben gespielt? Erzählen Sie und geben Sie Beispiele. (mindestens 120 Wörter) Es ist eine Binsenwahrheit: „Kinder brauchen Vorbilder“! Damit bin ich völlig einverstanden, denn ich persönlich habe mehrere Vorbilder.
Zunächst betrachte ich meine Großeltern mütterlicherseits als meine Vorbilder für meine berufliche Karriere. Sie waren nämlich Lehrer und Lehrerin an der Grundschule, und ich würde gerne nach dem Abitur auf Lehramt studieren, um auch zu unterrichten. Der einzige Unterschied besteht ja nur darin, dass ich eher als Gymnasiallehrerin arbeiten möchte. Übrigens sind meine Eltern auch Vorbilder für mich. Denn sie erziehen mich und geben mir oft Ratschläge, damit ich mich später im Leben zurechtfinde. Zwar streite ich mich ab und zu mit ihnen, denn manchmal gehen sie mir auf die Nerven, aber im Nachhinein weiß ich ganz genau, dass sie es für mein Wohl machen und ich bin ihnen sehr dankbar dafür und bewundere sie für ihre Geduld und Hartnäckigkeit. Letztendlich schwärme ich für Timo Boll, einen deutschen Tischtennisspieler, der vielmals Europameister geworden ist und wirklich sehr gut spielt und trotzdem sehr bescheiden bleibt. Ich trainiere deshalb „wie eine Verrückte“, um ein sehr hohes Niveau zu erreichen und sehr stolz auf mich selbst zu sein. Alle diese Vorbilder brauchen wir natürlich wie ein Puzzler, um unseren eigenen Weg zu finden und somit eine gereifte Person zu werden.
(Wörter)
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TEXT A Au-pair1-Aufenthalt2in Deutschland „Ich habe eine große Familie mit 3 Töchtern und 9 Söhnen, so waren insgesamt schon fast 20 Au-pairs in meiner Familie – die Hälfte von diesen Au-pairs waren junge Männer aus verschiedenen Ländern: USA, Frankreich, Litauen, Ukraine, Russland, Georgien, Usbekistan und Kirgisistan“, sagt Gastmutter Birgit. Die Bilanz ist genauso positiv wie 5bei den jungen Frauen. „Meine Erfahrung ist: Die jungen Männer haben weniger Heimweh und sind meistens motivierter als die jungen Frauen, denn es ist oft für ihre berufliche Karriere wichtig. Sie organisierten auch die Freizeit sportlicher und aktiver: 3 Kinder… und ab zum Lieblingsspielplatz – kein Problem!“ „Ich habe mit den jungen Männern, die beruflich viel Kontakt mit Menschen haben, 10richtig gute Erfahrungen gemacht. Also, wagt es einfach – es gibt so viele nette Bewerber!“ TEXT B Au-pair Mike, die Super-Nanny Mike und seine Gastfamilie. Nur jedes zehnte Au-pair in Deutschland ist männlich, weil viele Gasteltern Jungen diesen Job nicht zutrauen. Familie Neubauer aus Tübingen besteht aus Hans (45), Christiane (43), Johannes (12) 15und Vincent (8) mit Au-pair Mike (19) aus Detroit (USA): „Mein Mann und ich teilen uns die Kinderbetreuung. Ich kümmere mich tagsüber um die Söhne, denn meine Arbeit beginnt erst um 18 Uhr. Mein Mann ist Wissenschaftler an der Uni. Er ist abends und morgens vor der Schule für die Jungs da. Mike hilft uns. Es ist für uns sehr praktisch. 1Au-pair : Ein Au-pair-Mädchen oder ein Au-pair-Junge lebt gratis im Ausland bei einer Familie und hilft den Eltern. 2der Aufenthalt : le séjour 17AL2TEMLR1 2/4 Unsere Söhne sind acht und zwölf Jahre alt und fanden alle Au-pair-Jungs „total cool“. 20Mike mögen sie besonders, denn er kommt aus Amerika und kennt sich mit allem aus, was modisch ist: iPhone und Facebook, You Tube und Star Wars. Er hilft bei allen Arbeiten in Haus und Garten, das hat einen positiven Nebeneffekt: Die Söhne lernen, dass es nicht uncool ist, wenn Männer im Haushalt helfen. Für sie ist alles, was Mike macht, cool und nachahmenswert3: Er ist für sie ein Vorbild4.“ 25Frau Neubauer fügt hinzu: „Auch wir waren überrascht, als eine Au-pair-Agentur uns vor acht Jahren einen männlichen Bewerber5vorgeschlagen hat: Oleg, Deutschstudent aus der Ukraine.“ Er war so offen und enthusiastisch, dass er sie überzeugte. Freunde und Verwandte verstanden das nicht: „Jungs sind faul, sie haben von Haushalt keine Ahnung und schon gar kein Gefühl für die Bedürfnisse kleiner 5 Propriété exclusivedeStudyrama.Toutereproductionoudiffusioninterditesans autorisation.
30Kinder.“ Das waren nur einige der Klischees. Junge Männer sind für den Job nicht unbedingt besser, aber auf jeden Fall auch nicht schlechter geeignet als Mädchen. Oleg zum Beispiel lebte mit seinen Eltern, seinen vier Geschwistern und seinen Großeltern in einer Großfamilie. Cordula Walter Bonhöfer, Pressesprecherin von einer Agentur sagt: „Eine Gastmutter, 35die vor allem Hilfe in der Küche und im Haushalt braucht, ist in der Regel mit einem Au-pair-Mädchen glücklich. Eltern, die Söhne haben, machen oft sehr gute Erfahrungen mit männlichen Au-pairs. Autonom, unkompliziert, belastbar6– so würde ich meine Erfahrungen mit den Au-pair-Jungen zusammenfassen. 8000 Au-pairs leben in deutschen Familien, aber nur fünf bis zehn Prozent sind männlich. Letztes Jahr 40konnten wir nur für jeden zweiten jungen Mann eine deutsche Gastfamilie finden“. Nach:Christiane Neubauer, http://www.stuttgarter-nachrichten.de 3nachahmenswert sein : être un exemple à suivre 4das Vorbild (er) : le modèle, l’exemple der Bewerber : le candidat 5 6belastbar : résistant, performant
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