//img.uscri.be/pth/a91e4a026c6d9268790dc15c2ba9dbbea21de73c
Cette publication ne fait pas partie de la bibliothèque YouScribe
Elle est disponible uniquement à l'achat (la librairie de YouScribe)
Achetez pour : 9,99 €

Téléchargement

Format(s) : EPUB

sans DRM

Das Ende der Normalität

De


Normalität bedeutete das Verlässliche in der Gesellschaft. Es war jene Zeit, als Familie noch lebenslange Schicksalgemeinschaft bedeutete und sich nicht ein- und ausschalten ließ wie ein Pay-TV-Programm. Damals begann nach der Ausbildung der »Ernst des Lebens« und nicht das nächste Praktikum. Es war jene Zeit, als man drei Freunde im Café traf und nicht 500 Freunde auf Facebook. Damals bekamen Banker noch einen Schreck, wenn sie das Wort Risiko hörten, und nicht - wie ihre Nachfahren - einen Erregungszustand. Das Kennzeichen unserer Zeit ist das Verschwinden der vielen  Selbstverständlichkeiten. Millionen von Menschen spüren die Überforderung: Jedes Mal, wenn man alle Antworten gelernt hat, wechseln die Fragen. Dennoch muss der Gezeitenwechsel kein Drama sein, sagt Steingart. Das Gefühl der Fremdheit und die Vorfreude auf ein Leben, das anders sein wird als unser bisheriges, schließen sich nicht aus. Steingart berichtet in seinem schwungvollen Essay von dem, was geht, was bleibt und was kommt.




»Unter den deutschen Journalisten ist seit Sebastian Hafner kein  Autor aufgetreten, der so ein gutes Gefühl für den kurzen, fatalen, inhaltsreichen Satz besitzt. Dieses Buch ist eine auf jeden Fall lohnende Lektüre.« Peter Sloterdijk in »Das Philosophische Quartett«, ZDF »Erstaunlich direkt und unkompliziert wirft er den Blick auf seine Umgebung und stellt fest, da ist viel in Bewegung und zwar in einem rasanten Tempo - sowohl in den ganz privaten Lebensverhältnissen wir auf der großen Weltbühne.« SWR 2 »Kenntnisreich malt der Chefredakteur des Handelsblatts das Weltfinanzbeben aus und die Unvernunft, mit der die Staaten seine immer neuen Trümmer zu beseitigen versuchen. (...) Ein kluger Nachruf auf eine Zeit, in der auf den Status quo noch Verlass war.« Der Tagesspiegel »Nüchtern und oft melancholisch schreibt Steingart, gelegentlich sehnsüchtig, immer faktengesättigt und langweilig nie.« Frankfurter Neue Presse »Steingart berichtet in seinem schwungvollen Essay von dem, was geht, was bleibt und was kommt.« Hessische Allgemeine »Manchmal webt Steingart seinen Text ein bisschen im Brand-Eins-Ton raunender Dringlichkeit. Dann wieder gelingen traurig-schöne Sentenzen. (...) Nüchtern und oft melancholisch schreibt Steingart, gelegentlich sehnsüchtig, immer faktengesättigt. Stark ist Steingarts Block der harten Themen.« Dresdner Neueste Nachrichten »Gabor Steingarts Nachruf auf unser Leben, wie es bisher war liest sich unglaublich spannend, wehmütig schmunzelnd und stets treffend.« Die Tiolerin (A)



Voir plus Voir moins
Das Ende der Normalität