Tiergemälde

De
Seit Urzeiten ist die Tierwelt ein schier unerschöpflicher Fundus an Inspiration für den Künstler, der sich mit der Natur und ihren Kindern befasst. Die künstlerische Wahrnehmung des Tieres hat sich über die Jahrtausende maßgeblich verändert. Die Faszination der frühen Höhlenmaler wich bald der Liebe für das domestizierte Tier, die wiederum von einer in der Renaissance aufkommenden Ästhetisierung abgelöst wurde. Schließlich waren es der Orientalismus und ähnlich motivierte Kunstideen, die den Künstlern der alten Welt eine völlig neue Fauna nahe brachten, die aufregend, wild und exotisch schien ein perfektes Sujet für den naturaffinen Künstler.
Tiergemälde illustriert nicht nur diese Entwicklung, sondern bietet auch eine Auswahl wenig bekannter, animalisch inspirierter Kunstwerke von berühmten Künstlern wie Albrecht Dürer, Pieter Brueghel, Leonardo da Vinci, Katsushika Hokusai, Henri Rousseau und Paul Klee.
Publié le : mardi 7 janvier 2014
Lecture(s) : 8
Licence : Tous droits réservés
EAN13 : 9781781605769
Nombre de pages : 364
Voir plus Voir moins
Cette publication est uniquement disponible à l'achat
Tiergemälde
Autor: John Bascom
Layout: Baseline Co. Ltd 61A-63A Vo Van Tan Street 4. Etage Distrikt 3, Ho Chi Minh City Vietnam
© Confidential Concepts, worldwide, USA © Parkstone Press International, New York, USA Image-Barwww.image-bar.com
© Chagall Estate/ Artists Rights Society, New York, USA © Estate of Morris Hirshfield/ Licensed by VAGA, New York, NY © Estate of Pablo Picasso/ Artists Right Society (ARS), New York © Ivan Generalic’, alle Rechte vorbehalten © Andy Warhol Foundation for the Visual Arts/ Artists Rights Society, New York
Weltweit alle Rechte vorbehalten. Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
ISBN: 978-1-78042-714-0
2
„Schönheit ist animalisch, Schönheit ist himmlisch.“
— Joseph Joubert,Pensées
3
Höhlenmalerei mit schwarzen Pferden
um 27000-19000 v.Chr. Cosquer-Grotte, Cap Morgiou, südöstlich von Marseille
Künstler
Aldrovandi, Ulisse Amir, Shaykh Muhammad Arcimboldo, Giuseppe Audubon, John James Bonheur, Auguste François Bonnard, Pierre Bosch, Hieronymus Brascassat, Jacques Raymond Bruegel der Ältere, Pieter Brueghel der Ältere, Jan Brueghel der Jüngere, Jan Chagall, Marc Chardin, Jean-Baptiste Siméon Courbet, Gustave Cranach, Lucas Crane, Walter Da Vinci, Leonardo Degas, Edgar De Luna, Charles Desportes, François Dürer, Albrecht Gauguin, Paul Generalic’, Ivan Géricault, Théodore Hicks, Edward Hiroshige, Utagawa Hirshfield, Morris
55,57 87 49, 51, 53, 59 109, 113 147 177, 185 33 119 63 69 65 231, 235 101, 103 145, 155, 159, 161 61 179 27, 37 165 99 93, 95 29, 31, 35, 39, 41, 43, 45, 47 189, 191 239, 241 111 125, 127, 133 123, 137, 139, 141, 149 233
5
6
Hokusai, Katsushika Jacque, Charles Émile Kandinsky, Wassily Klee, Paul Kuhnert, Friedrich Wilhelm Manet, Édouard Mansur Marc, Franz Matisse, Henri Oudry, Jean-Baptiste Picasso, Pablo Pirosmani, Niko Pompon, François Potter, Paulus Ranson, Paul Rembrandt Harmenszoon van Rijn Remington, Frederic Robert-Fleury, Joseph Nicolas Robillard, Hippolite Rousseau, Henri Rubens, Peter Paul Schischkin, Iwan Steinlen, Théophile Stubbs, George Susini, Antonio oder Giovanni Francesco Troyon, Constant Van Gogh, Vincent Velázquez, Diego Warhol, Andy
115, 117, 121, 129, 131, 135 153 213 227, 229 183 157, 163, 169 73 199, 205, 207, 209, 215, 217, 219 211 97 225, 237 221 223 91 181 77, 81, 83, 85, 89 195, 201 151 167 193, 197, 203 71 173 187 105, 107 67 143 171, 175 75, 79 243, 245, 247
7
8
GEDANKENÜBERDIESCHÖNHEIT
enn man versucht, die Schönheit zu definieren, stellt man zunächst einmal liche QWualität ist. Die Schönheit ist nicht komplex. Sie fest, dass es eine einfache und ursprüng-kann nicht durch die kombinierten Effekte von zwei oder drei Eigenschaften, die zu der einen oder der anderen Verfahrenstechnik gehören, identifiziert werden. Sie kann auch durch keine Analyse zu einer anderen Idee reduziert werden, es bleibt immer etwas Ungelöstes und Ungeklärtes, und genau das ist Schönheit.
Drei schwarze Riesenalke (Detail)
um 27000-19000 v.Chr. Cosquer-Grotte, Cap Morgiou, südöstlich von Marseille
9
10
Der Beweis dafür ist, dass die überzeugendsten Ideen, auch wenn sie häufig begleitende, eng mit der Schönheit verbundene Eigenschaften betreffen, trotzdem nie in der Lage sind, diese Beziehung zu überwinden oder aber zu beweisen, dass diese Eigenschaften der Schönheit gleichen, unabhängig davon, wo und wann sie auftritt. Die Einzigartigkeit und Vielfalt sind gewis-sermaßen Eigenschaften, die zu einem gewissen Grad –
und meiner Meinung nach: immer – schönen Dingen zu eigen sind. Aber obwohl das Vorhandensein dieser Eigenschaften die Bedingungen der Schönheit ausmachen können, sind sie nicht synonym oder gleichwertig. Diese Qualitäten existieren nämlich in Dingen, die, wie sich
Basrelief mit Bisons
um 16000 v.Chr. Kalkstein, Länge: 30 cm Musée national de la Préhistoire, Les Eyzies-de-Tayac
Soyez le premier à déposer un commentaire !

17/1000 caractères maximum.

Diffusez cette publication

Vous aimerez aussi

Erotische Kunst aus Asien

de parkstone-international

Die erotische Fotografie

de parkstone-international

Der Ursprung der Welt

de parkstone-international

suivant