Ausgewählte Fabeln

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The Project Gutenberg EBook of Ausgewählte Fabeln, by Gotthold Ephraim LessingCopyright laws are changing all over the world. Be sure to check the copyright laws for your country before downloadingor redistributing this or any other Project Gutenberg eBook.This header should be the first thing seen when viewing this Project Gutenberg file. Please do not remove it. Do notchange or edit the header without written permission.Please read the "legal small print," and other information about the eBook and Project Gutenberg at the bottom of thisfile. Included is important information about your specific rights and restrictions in how the file may be used. You can alsofind out about how to make a donation to Project Gutenberg, and how to get involved.**Welcome To The World of Free Plain Vanilla Electronic Texts****eBooks Readable By Both Humans and By Computers, Since 1971*******These eBooks Were Prepared By Thousands of Volunteers!*****Title: Ausgewählte FabelnAuthor: Gotthold Ephraim LessingRelease Date: November, 2005 [EBook #9375] [This file was first posted on September 26, 2003]Edition: 10Language: German*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK, AUSGEWäHLTE FABELN ***E-text prepared by Delphine Lettau and Mike PullenThis Etext is in German.We are releasing two versions of this Etext, one in 7-bit format, known as Plain Vanilla ASCII, which can be sent via plainemail— and one in 8-bit format, which includes higher order characters— which requires a ...
Publié le : mercredi 8 décembre 2010
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Author: Gotthold Ephraim Lessing[RTehlies afsilee  Dwaatse :fi rNsto vpeomstbeedr ,o 2n 0S0e5 p[tEeBmoboekr  #296,3 7250]03]Edition: 10Language: German*E**B OSTOAK,R TA UOSF GTEHWE äPHRLTOEJ EFCATB EGLUNT *E*N*BERGE-text prepared by Delphine Lettau and MikePullenThis Etext is in German.We are releasing two versions of this Etext, one in7-bit format, known as Plain Vanilla ASCII, whichcan be sent via plain email— and one in 8-bitformat, which includes higher order characters—which requires a binary transfer, or sent as emailattachment and may require more specializedprograms to display the accents. This is the 8-bitversion.
This book content was graciously contributed bythe Gutenberg Projekt-DE.hTthtpat: //pgruojteecntb iesr rge.sapciheagbell.e daet/ .the web siteDieses Buch wurde uns freundlicherweise vom"Gutenberg Projekt-DE" zur Verfügung gestellt.Das Projekt ist unter der Internet-Adressehttp://gutenberg.spiegel.de/ erreichbar.Ausgewählte FabelnGotthold Ephraim Lessing9571Inhalt:Das Geschenk der FeienDas Roß und der StierDer Affe und der FuchsDer Besitzer des BogensDer Esel mit dem LöwenDer Esel und das JagdpferdDer Esel und der WolfDer FuchsDer Geizige
Der Hamster und die AmeiseDer HirschDer Hirsch und der FuchsDer Knabe und die SchlangeDer Löwe mit dem EselDer Löwe und der HaseDer PelikanDer PhönixDer RabeDer Rabe und der FuchsDer Rangstreit der TiereDer Sperling und der StraußDer StraußDer Wolf auf dem TodbetteDer Wolf und der SchäferDer hungrige FuchsDer junge und der alte HirschDie EicheDie Eiche und das SchweinDie ErscheinungDie Eule und der SchatzgräberDie FurienDie GansDie Geschichte des alten WolfsDie Nachtigall und die LercheDie Pfauen und die KräheDie SchwalbeDie SperlingeDie TraubeDie WasserschlangeDie ZiegenDie eherne BildsäuleDie junge SchwalbeJupiter und das Schaf
MeropsMinervaZeus und das PferdDas Geschenk der FeienZu der Wiege eines jungen Prinzen, der in derFolge einer der größtenRegenten seines Landes ward, traten zweiwohltätige Feien."eIicnhe ,s "cdheenn ksec hdairefsseicmh timgeeinn eBlmic kL ideeblsi nAgdel"e,r ss,a gdtee md iienseinem weiten Reiche auch die kleinste Mückenicht entgeht.""Das Geschenk ist schön", unterbrach sie diezweite Feie. "Der Prinz wird ein einsichtsvollerMonarch werden. Aber der Adler besitzt nicht alleinScharfsichtigkeit, die kleinsten Mücken zubemerken, er besitzt auch eine edle Verachtung,ihnen nicht nachzujagen. Und diese nehme derPrinz von mir zum Geschenk!""Ich danke dir, Schwester, für diese weiseEinschränkung", versetzte die erste Feie. "Es istwahr; viele würden weit größere Könige gewesensein, wenn sie sich weniger mit ihremdurchdringenden Verstande bis zu den kleinstenAngelegenheiten hätten erniedrigen wollen."
Das Roß und der StierKAnufa beien edamh feer.u rDigae rni efR oeisns ew iflldoegr  sSttoilezr  edine mdr eRiostsesrezu: "Schande! Von einem Knaben ließ ich michnicht regieren!""kAöbnentr ei cehs" , mvier rbsreitnzgtee nd, aesi nReon ß.K n"aDbeennn  awbazsu fwüer rfEehnr?e"Der Affe und der Fuchs"Nenne mir ein so geschicktes Tier, dem ich nichtnachahmen könnte!" so prahlte der Affe gegen denFuchs. Der Fuchs aber erwiderte: "Un du, nennemir ein so geringschätziges Tier, dem es einfallenkönnte, dir nachzuahmen."Schriftsteller meiner Nation!—Muß ich mich nochdeutlicher erklären?Der Besitzer des BogensEin Mann hatte einen trefflichen Bogen vonEbenholz, mit dem er sehr weit und sehr sicherschoß, und den er ungemein wert hielt. Einst aber,als er ihn aufmerksam betrachtete, sprach er: "Einwenig zu plump bist du doch! All deine Zierde ist
die Glätte. Schade!—Doch dem ist abzuhelfen!" fielihm ein. "Ich will hingehen und den besten KünstlerBilder in den Bogen schnitzen lassen."—Er ginghin, und der Künstler schnitzte eine ganze Jagd aufden Bogen, und was hätte sich besser auf einemBogen geschickt als eine Jagd?Der Mann war voller Freuden. "Du verdienst dieseZieraten, mein lieber Bogen!"—Indem will er ihnversuchen, er spannt, und der Bogen— zerbricht.Der Esel mit dem LöwenAls der Esel mit dem Löwen des Äsopus, der ihnstatt seines Jägerhorns brauchte, nach dem Waldeging, begegnete ihm ein anderer Esel von seinerBekanntschaft und rief ihm zu: "Guten Tag, meinBruder!"—"Unverschämter!" war die Antwort.—"Und warum das?" fuhr jener Esel fort. "Bist dudeswegen, weil du mit einem Löwen gehst, besserals ich, mehr als ein Esel?"Der Esel und das JagdpferdEin Esel vermaß sich, mit einem Jagdpferd um dieWette zu laufen. Die Probe fiel erbärmlich aus, undder Esel ward ausgelacht. "Ich merke nun wohl",
sagte der Esel, "woran es gelegen hat; ich trat mirvor einigen Monaten einen Dorn in den Fuß, undder schmerzt mich noch.""Entschuldigen Sie mich", sagte der KanzelrednerLiederhold, "wenn meine heutige Predigt sogründlich und erbaulich nicht gewesen, als man sievon dem glücklichen Nachahmer eines Mosheimserwartet hätte; ich habe, wie Sie hören, einenheisern Hals, und den schon seit acht Tagen."Der Esel und der WolfEin Esel begegnete einem hungrigen Wolfe. "HabeeMiint leairdm meist  kmriarn",k essa gTtiee rd; esri eziht tnerunr,d ew aEss feül,r  "eicinh ebninDorn ich mir in den Fuß getreten habe!""Wahrhaftig, du dauerst mich", versetzte der Wolf."Und ich finde mich in meinem Gewissenverbunden, dich von deinen Schmerzen zubefreien."Kaum ward das Wort gesagt, so ward der Eselzerrissen.Der FuchsEin verfolgter Fuchs rettete sich auf eine Mauer.Um auf der andern Seite gut herabzukommen,
ergriff er einen nahen Dornstrauch. Er ließ sichauch glücklich daran nieder, nur daß ihn dieDornen schmerzlich verwundeten. "Elende Helfer",rief der Fuchs, "die nicht helfen können, ohnezugleich zu schaden!"Der Geizige"Ich Unglücklicher!" klagte ein Geizhals seinemNachbar. "Man hat mir den Schatz, den ich inmeinem Garten vergraben hatte, diese Nachtentwendet und einen verdammten Stein an dessenStelle gelegt.""SDcuh awtzü rddoecsht" ,n iacnhtt wgoertneuttez ti hhma bdeenr.  NBialcdhe bdairr , a"ldseoi neienn,der Stein sei dein Schatz; und du bist nichtsärmer.""Wäre ich schon nichts ärmer", erwiderte derGeizhals; "ist ein andrer nicht um so viel reicher?Ein andrer um so viel reicher! Ich möchte rasendwerden."Der Hamster und die Ameise"Ihr armseligen Ameisen", sagte ein Hamster.Verlohnt es sich der Mühe, daß ihr den ganzenSommer arbeitet, um ein so Weniges
einzusammeln? Wenn ihr meinen Vorrat sehensolltet!—""Höre", antworibete eine Ameise, "wenn er größerist, als du ihn brauchst, so ist es schon recht, daßdie Menschen dir nachgraben, deine Scheuernausleeren und dich deinen räuberischen Geiz mitdem Leben büßen lassen!"Der HirschDie Natur hatte einen Hirsch von mehr alsgewöhnlicher Größe gebildet, und an seinem Halsehingen ihm lange Haare herab. Da dachte derHirsch bei sich selbst: Du könntest dich ja wohl fürein Elend ansehen lassen. Und was tat der Eitle,ein Elend zu scheinen? Er hing den Kopf traurigzur Erde und stellte sich, sehr oft das böse Wesenzu haben.So glaubt nicht selten ein witziger Geck, daß manihn für keinen schönen Geist halten werde, wenner nicht über Kopfweh und Hypochonder klage.Der Hirsch und der FuchsDer Hirsch sprach zu dem Fuchse: "Nun weh unsarmen schwächeren Tieren!Der Löwe hat sich mit dem Wolfe verbunden."
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