Aus Paris nach Bergen-Belsen 1944-1945

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Jacques Saurel, Jahrgang 1933, hätte ohne weiteres das gleiche Schicksal erleiden können wie zahlreiche Kinder von Eltern, die in der Zwischenkriegszeit aus Polen nach Frankreich ausgewandert waren: Auschwitz und die Gaskammer. Seinem Vater verdankt er es, zunächst nicht behelligt worden zu sein: Dieser hatte sich freiwillig zum Militärdienst verpflichtet, war in Kriegsgefangenschaft geraten und deswegen – wie auch seine Familie – durch die Genfer Konvention geschützt. So wurden Jacques, seine ältere Schwester (die jüngste war versteckt) und sein kleiner Bruder drei Monate lang in Drancy interniert und dann mit ihrer Mutter in das „Sternlager” von Bergen-Belsen deportiert.
Publié le : lundi 20 juin 2011
Lecture(s) : 82
EAN13 : 9782304025064
Nombre de pages : 222
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S O U V E N I R S DDM É D E C I N U N E N F A N T S À LO S E
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Aus Paris nach Bergen-Belsen, 1944-1945
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S O U V E N I R S DDU N M É D E C I N À LE N F A N T S O S E
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E R I C H A L T M A N N
Jacques Saurel
Aus Paris nach Bergen-Belsen, 1944-1945
Gesammelte Erinnerungen eines deportierten Kindes
Übersetzung aus dem Französischen: Janine Doerry Mit einem Vorwort von Raymond Riquier SCHRIFTENREIHE„DIESHOAHAUGENZEUGEN BERICHTEN
Le Manuscrit www.manuscrit.com 5
Französischsprachige Erstausgabe: Verlag Le Manuscrit, 2006
© Verlag Le Manuscrit, 2009 20, rue des Petits-Champs 75002 Paris Téléphon : + 33 08 90 71 10 18 Télefax : + 33 01 48 07 50 10 www.manuscrit.com contact@manuscrit.com ISBN : 978-2-304-02506-4 (livre imprimé) ISBN 13 : 9782304025064 (livre imprimé) ISBN : 978-2-304-02507-1 (livre numérique) ISBN 13 : 9782304025071 (livre numérique)
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Über die Schriftenreihe „Die Shoah – Augenzeugen berichten“ der Fondation pour la Mémoire de la Shoah – Stiftung zur Erinnerung an die Shoah Die Stiftung möchte durch die Publikation der Schrif-tenreihe „Die Shoah – Augenzeugen berichten“ in Zu-sammenarbeit mit dem Verlagshaus Le Manuscrit und mittels moderner Kommunikationstechnologie die Er-innerung der Opfer und Zeugen der dunklen Jahre anti-semitischer Verfolgung von 1933 bis 1945 bewahren und an ein breites Publikum vermitteln. Auf diese Weise möchte die Stiftung den zahlreichen bereits erschienenen Werken die Berichte derjenigen hinzufügen, deren Stimmen bisher ohne Widerhall blie-ben: Erinnerungen, die oft in den Tiefen des Gedächt-nisses eines Einzelnen oder einer Familie verborgen wa-ren; Berichte, die zwar geschrieben, aber niemals verbreitet wurden; Augenzeugenberichte, die kurz nach Verlassen der Lagerhölle veröffentlicht wurden, aber schon zu lange aus den Regalen der Bibliotheken ver-schwunden waren. Zwar kann keiner als Einzelner das Unsagbare be-schreiben, doch die Vielfalt der Berichte kann sich dar-an annähern. Das jedenfalls ist das Ziel dieser Schriftenreihe, der die Stiftung durch ihr mit Historikern und Zeitzeugen besetztes Redaktionskomitee ethischen und wissen-schaftlichen Rückhalt gibt. In Anbetracht der derzeitigen Instrumentalisierung diverser Konflikte und der sich daraus ergebenden Tendenz, die Shoah in ihrer Bedeutung zu mindern, sie Verwechslungen und Banalisierungen auszusetzen, soll diese Schriftenreihe Lesern, Wissenschaftlern und Stu-dierenden ermöglichen, die spezifische Besonderheit
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einer so extremen Verfolgung zu ermessen, bei der die einen Akteure, andere Komplizen waren, und der ge-genüber bestimmte Menschen gleichgültig blieben, an-dere sich jedoch heroisch verhielten. Wir wünschen, dass diese Werke ihre Leser dazu an-regen, dem Antisemitismus und jeder anderen Form von Ausschluss den Geist der Brüderlichkeit entgegen-zusetzen. Besuchen Sie die Internetseite der Fondation pour la Mémoire de la Shoah (Paris): www.fondationshoah.org
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Redaktionskomitee der Schriftenreihe: Vorsitzender: Serge Klarsfeld Mitglieder: Henri Borlant, Isabelle Choko, Olivier Coquard, Katy Hazan (OSE), Domini-que Missika, Denis Peschanski, Paul Schaffer, Annette Zaidman. Verantwortlicher Redakteur der Schriftenreihe: Philippe Weyl Weitere Titel der Schriftenreihe finden Sie am Ende dieses Bandes.
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Danksagung Denjenigen, die dazu beigetragen haben, dass mein Augenzeugenbericht zu dem wurde, was er heute ist – darunter Dr. Monika Gödecke, Janine Doerry, Philippe Weyl und insbesondere Raymond Ri-quier –, möchte ich hiermit meinen Dank ausdrü-cken, der sich nunmehr mit Freundschaft und Zu-neigung verbindet.
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