L'ESSENTIEL DE LA PHILOSOPHIE

De
Publié par

Vous souhaitez acquérir une culture philosophique? Cet ouvrage présente les grandes notions de la philosophie. Les principales problématiques sont étayées par des citations de textes fondamentaux qui invitent à poursuivre le raisonnement par leur lecture. Clair, accessible et complet, il s'adresse aux élèves du secondaire se préparant au baccalauréat, aux étudiants et à tous ceux qui s'intéressent à la philosophie.
Publié le : vendredi 15 novembre 2013
Lecture(s) : 26
Licence : En savoir +
Paternité, pas d'utilisation commerciale, partage des conditions initiales à l'identique
EAN13 : 9782759023042
Nombre de pages : 128
Prix de location à la page : 0,0050€ (en savoir plus)
Voir plus Voir moins
7 jours d'essai offerts
Ce livre et des milliers d'autres sont disponibles en abonnement pour 8,99€/mois
L’ESSENTIEL DE LA PHILOSOPHIE
Fanny BOUTEILLER
SOMMAIRE
Partie 1 Le sujet ..................................................................................................................5
1.La conscience...................................................................................................................................................6 2.L’âme ..................................................................................................................................................................8 3.La perception ...............................................................................................................................................10 4.L’espace ..........................................................................................................................................................12 5.L’inconscient .................................................................................................................................................14 6.Autrui ..............................................................................................................................................................16 7.L’identité .........................................................................................................................................................18 8............................................................................................................................................................Le désir 20 9.Les passions ..................................................................................................................................................22 10.L’existence et le temps ...........................................................................................................................24 11.................................................................................................................................................La mémoire 26 12.L’imagination .............................................................................................................................................28
Partie 2 La nature et la culture.........................................................................................31
13...................................................................................................................................................Le langage 32 14.La technique ..............................................................................................................................................34 15.L’art ................................................................................................................................................................36 16.Le beau ........................................................................................................................................................38 17....................................................................................................................................................La religion 40 18.L’histoire ......................................................................................................................................................42 19.La civilisation .............................................................................................................................................44 20.......................................................................................................................................................Le travail 46
Partie 3 La raison et le réel ..............................................................................................49
21.Théorie et expérience .............................................................................................................................50 22.La démonstration......................................................................................................................................52 23.La logique ....................................................................................................................................................54 24.La science ....................................................................................................................................................56 25.La vérité .......................................................................................................................................................58 26.La rationalité ..............................................................................................................................................60
27.L’interprétation .........................................................................................................................................62 28.Le jugement ...............................................................................................................................................64 29.................................................................................................................................................La croyance 66 30.Le possible et le réel ................................................................................................................................68 31.Le vivant ......................................................................................................................................................70 32.La matière et l’esprit ................................................................................................................................72
Partie 4 La politique .........................................................................................................75
33. 34. 35. 36. 37. 38. 39. 40. 41. 42.
Lasociété.................................................................................................................................................... Le droit ......................................................................................................................................................... Lajustice..................................................................................................................................................... Leséchanges............................................................................................................................................. L’égalité ........................................................................................................................................................ La propriété ................................................................................................................................................ L’État ............................................................................................................................................................. Le pouvoir ................................................................................................................................................... Ladémocratie........................................................................................................................................... La violence ..................................................................................................................................................
76 78 80 82 84 86 88 90 92 94
Partie 5 La morale ............................................................................................................97
43......................................................................................................................................................La liberté 98 44.La personne .............................................................................................................................................100 45.................................................................................................................................................La volonté 102 46....................................................................................................................................................Le devoir 104 47.La vertu .....................................................................................................................................................106 48.La responsabilité ...................................................................................................................................108 49.............................................................................................................................................La promesse 110 50.Le bonheur ..............................................................................................................................................112
Annexes ............................................................................................................115 Bibliographie chronologique ...................................................................................................................117 Le programme de Terminale .....................................................................................................................122
PARTIE1 Le sujet
1
LA CONSCIENCE
Le terme conscience vient de l’expression latinecum scientia, qui signifie « accompagné de savoir ». Comme mouvement réflexif, elle permet une mise à distance du sujet par rap-port à lui-même mais aussi vis-à-vis des autres objets ou sujets qui l’environnent (nature, autrui…). Sur un plan rationnel, elle participe au processus de connaissance : dans quelle mesure y contribue-t-elle et suffit-elle pour connaître et se connaître ? Sur le plan pratique, elle joue le rôle de critère moral : sur quoi se fonde la bonne ou la mauvaise conscience ?
LA CONSCIENCE ET LA CONNAISSANCE
Le fait d’être conscient de nous-même, de notre existence, de nos pensées, de nos actions, nous distingue des autres animaux car ces derniers existent mais ne savent pas qu’ils exis-tent et sont mortels. Pascal, dans sesPensées, développe l’idée selon laquelle la conscience constitue à la fois la grandeur et la misère de l’homme. Grandeur parce qu’il sait qu’il existe, la faculté rationnelle le rend supérieur aux autres êtres naturels : «L’homme n’est qu’un roseau, le plus faible de la nature ; mais c’est un roseau pensant. » Misère parce qu’il sait que son existence est mortelle.
Le mouvement propre à la conscience permet au sujet de se prendre comme objet ainsi que tout autre être qui l’entoure. Ce mouvement est à rapprocher de la notion d’inten-tionnalité (intentioen latin signifie « tendre vers ») que l’on doit à Husserl, père de la phénoménologie : «tout état de conscience en général est, en lui-même, consciencede quelque chose» (Méditations cartésiennes). La conscience a besoin d’un objet vers lequel elle s’oriente. Il peut s’agir d’un objet extérieur (chaise, maison…), du souvenir d’une personne disparue, etc.
Cette mise à distance constitue un premier pas vers la connaissance et soulève le pro-blème de sa relation avec la conscience de soi. L’expérience du doute cartésien, dans le Discours de la méthode, aboutit à la formulation de la première certitude : «pendant que je voulais ainsi penser que tout était faux, il fallait nécessairement que moi, qui le pensais, fusse quelque chose. Et remarquant que cette vérité :je pense, donc je suis, était si ferme et si assurée[…]je jugeai que je pouvais la recevoir, sans scrupule, pour le premier principe de la philosophie, que je cherchais.» Pour autant si la conscience de soi participe à la connais-sance de soi, elle ne peut être identifiée à elle. En effet, la conscience que je suis concerne mon existence et non mon essence. Je peux savoir que je suis sans savoir qui je suis. C’est ainsi que se fait jour la limitation de la conscience. De même, nous pouvons par la perception, l’imagination, la raison, qui composent autant d’états de conscience différents,
6
avoir accès à la nature, à autrui… sans pour autant accéder à travers eux à l’essence de ces objets. Kant souligne à ce sujet dans laCritique de la raison pureque nous n’avons accès qu’aux phénomènes et non aux choses telles qu’elles sont en elles-mêmes. Si la conscience participe bien à la connaissance, elle n’en est cependant que le point de départ.
LA CONSCIENCE ET LA MORALE
La notion de conscience possède également une acception morale. Dans ce contexte, elle peut être définie comme sentiment intérieur, guide moral, ou plus encore faculté de discernement du bien et du mal. Rousseau la présente ainsi dans l’Émile: «la conscience ne trompe jamais ; elle est le vrai guide de l’homme[…].Toute la moralité de nos actions est dans le jugement que nous en portons nous-mêmes. » L’homme étant bon naturellement, il n’a qu’à suivre ce que lui dicte sa conscience pour bien agir.
On peut cependant interroger l’objectivité de la conscience. Comment l’individu peut-il à ce point se mettre à distance vis-à-vis de lui-même et devenir juge impartial de ses actions ? Kant répond à cette question dans laDoctrine de la vertu: «bien que l’homme n’y ait affaire qu’avec lui-même, il se voit cependant contraint par sa raison d’agir comme sur l’ordre d’une autre personne.» La conscience est alors intimement liée à la raison, source de cette impartialité. L’extériorité ou la distance entre le sujet et l’objet permettrait à l’homme de savoir comment il doit agir. Cependant cette objectivité ou transparence de soi à soi s’avère difficile à atteindre et peut être remise en question par notre inconscient, des raisons cachées non conscientes pouvant nous motiver à agir de telle ou telle manière.
Pour aller plus loin
Fiche sur l’inconscient, p. 14 Fiche sur la vertu, p. 106
7
Fiche sur l’identité, p. 18 Fiche sur la personne, p. 100
2
L’ÂME
L’âme est à la fois souffle vital (du latinanima), commun à tous les animaux, et principe pensant, elle est alors le propre de l’homme. Cette tension interne de l’âme, à la fois vie et pensée, parcourt toute réflexion sur elle. Deux questions se posent : la nature de l’âme est-elle une ou plurielle ? Quelle est sa relation avec le corps ?
LA PARTITION DE L’ÂME
La dimension interne de l’âme, qui la différencie du corps extérieur, la rend complexe. Les essais de définition remontent à la naissance de la philosophie, c’est-à-dire à l’Anti-quité. Plusieurs penseurs s’attellent à cette tâche particulièrement difficile. Platon tente de la caractériser en la rapprochant de la cité et de ses trois composantes fondamentales. L’âme tripartite serait composée d’une partie inférieure qui correspondrait à l’appétit, au désir comme tendance au plaisir devant être maîtrisée (classe des artisans). La partie médiane, le cœur ou l’ardeur, est comme la première irrationnelle. Elle correspond à la classe des guerriers, animés par le désir des honneurs mais pouvant être éduqués. La troi-sième partie est rationnelle et en conflit avec les deux autres (classe des dirigeants). Cette opposition est présentée par Platon dans lePhèdreoù il compare l’âme à un attelage dont les chevaux, l’un rationnel l’autre non, s’opposent et sont difficiles à gouverner. Pour autant une forme d’union peut être trouvée entre ces différentes parties grâce à la philo-sophie et la vertu de la justice. «Lors donc que l’âme tout entière suit l’élément philosophe, et qu’il ne s’élève en elle aucune sédition, chacune de ses parties se tient dans les limites de ses fonctions, pratique la justice, et, de plus récolte les plaisirs qui lui sont propres, les meilleurs et les plus vrais dont elle puisse jouir» (La République). L’âme trouve ainsi un équilibre et une certaine unité. Qu’en est-il du corps ? Quelle est la nature de la relation de l’âme au corps ?
À la différence de Platon, qui considère que l’âme et le corps sont séparables, Aristote définit l’âme comme étant la cause et le principe du corps. C’est elle qui lui insuffle la vie et lui confère sa forme. Il distingue trois fonctions de l’âme : la fonction nutritive, la fonc-tion sensitive et la fonction intellective. Seule la dernière est détenue par les êtres doués de raison. Cette hiérarchie des fonctions fait écho à la hiérarchie des êtres, les animaux raisonnables correspondant à la catégorie supérieure des êtres vivants. Dans le traité De l’âme, Aristote analyse ces différentes fonctions et s’interroge sur la nature de l’intelli-gence. «Le cas de l’intelligence et de la faculté spéculative[…]n’est pas encore clair, mais il y a apparence que ce soit un genre d’âme différent. Et il se peut que lui seul soit séparé, comme l’éternel du périssable.» Se repose alors la question de l’union de l’âme et du corps. Le tiraillement entre les acceptions de l’âme, à la fois vie et pensée, persiste. Un élément est introduit dans cette citation, à savoir le caractère potentiellement immortel de l’âme.
8
Soyez le premier à déposer un commentaire !

17/1000 caractères maximum.