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Eingeladen zum Leben

De
230 pages
Die Geschichte des französischen Vereins IVI (Einladung zum Leben) besteht aus der Geschichte des Lebens einer Frau, Yvonne Trubert, seiner Gründerin, und einiger tausend Menschen. In diesem Buch sprechen Männer und Frauen, die gelernt haben, sich selbst besser zu kennen, ihre Unterschiede anzunehmen und sich gegenseitig in Brüderlichkeit zu lieben. In diesem Buch werden Auszüge aus der Lehre von Yvonne Trubert sowie die Entstehungsgeschichte und eine Beschreibung des Vereins und seiner Arbeitsweise und Ziele vorgestellt. Durch die Darstellung eines Denkens und durch die Erzählung persönlicher Erlebnisse entdeckt der Leser, was die Einzigartigkeit von Einladung zum Leben ausmacht.
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Albertine Gentou(Hrsg.)
Eingeladen zum Leben
Eingeladen zum Leben
Deutsch
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$OEHUWLQH *HQWRX +UVJ (LQJHODGHQ ]XP /HEHQ Aus dem Französischen übersetzt von Roswitha Giesen
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Vorbemerkungen Vorwort Einführung Was man für ein besseres Verständnis dieses Buches wissen muss
Erster Teil:Die Zeugen Verantwortliche Maurice - Georges - Agnès - Daniel
Treue Seelen PhilippeMarieMichelleSuzanneDeniseMichelineTrinité - Pascale
Junge Erwachsene AlineVincentChristelleSophieLanto
Nationen FrancineTissieFabioZahraFrance Nada - Katy
Zweiter Teil: Die Lehre Die Aphorismen Ausgewählte Texte
Bibliographie Danksagungen Glossar
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177 177 178 203
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Vorbemerkungen Zweitausend Jahre ist es nun her, dass Jesus Christus die Welt mit seinen Geboten der Liebe in Aufruhr brachte: „Du sollst den Herrn,deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“„Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“Auf der von Angst beherrschten Erde, die auch die Christi war, und die seit Jahrhunderten vom Joch verschiedener Herrschaften unterdrückt wurdeunter der des römischen Reiches zuletzt  erklingen diese einzelnen Aufrufe zur Liebe wie ein ungewöhnliches Lied. Jesus bleibt dennoch beharrlich, mit einzigartigen Schwerpunkten, deren Geheimnis er allein kennt. Mit unvergesslichen Gleichnissen verkündet er diesem von der Verzweiflung niedergeschlagenen Volk die kommende Herrschaft seines Vaters, der im Licht das Reich Gottes erbauen wird. Seine Wunderheilungen, seine Teufelsaustreibungen, das Gebot der Liebe, das er seine Apostel lehrt das Vater unsererschüttern schließlich die Massen, und ganz besonders die Armen, Benachteiligten und Ausgestoßenen, denen er sich am nächsten fühlt. Für sich selbst beansprucht Jesus keinen einzigen Ehrentitel, er möchte nur den Willen seines himmlischen Vaters erfüllen. Er ist nicht gekommen, um das Gesetz „aufzuheben, sondern um es zu erfüllen“. Und nichts und niemand kann ihn davon abbringen. Seine Anhänger erkennen in ihm bereits den so lang ersehnten Messias, den Johannes der Täufer kurz zuvor angekündigt hat. Eine solche Dreistigkeit, die als Sakrileg angesehen wurde, musste zu Jesu Tod führen. Ein gewöhnlicher Tod nach geltendem Recht, wie er nur den schlimmsten Verbrechern vorbehalten war, deren Schicksal er mit zwei von ihnen am Kreuz teilen wird. Doch seine außergewöhnliche Botschaft des Universalismus‘ und der Freiheit spaltete unwiederbringlich, wenn auch noch unsichtbar, das alte Gebäude überlieferter Werte aus uralten Traditionen. Eine neue Vorschrift zog einen großen Wandel mit sich, der die Welt aufwühlen, Spaltungen überbrücken und Zugehörigkeiten in Frage stellen würde. Doch wie sieht es heute, zweitausend Jahre später, mit der Lehre Jesu Christi aus? Hat unsere Welt die Gebote der Liebe im Gedächtnis behalten? Hat sie sich verändert?
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Natürlich hat sich das Wort Jesu auf allen Kontinenten verbreitet, die Meere überquert und sich über ganze Völker ausgebreitet. Die Kirchedie Kirchenhaben dieses neue allumfassende Bewusstsein, diese Botschaft der Hoffnung und des Lebens weitergegeben, die das Schicksal der Menschen lenkt und verfeinert. Doch wie viele Kriege sind seitdem im Namen Gottes begonnen, wie viele Gräuel verübt worden! Wie viele Meinungsstreitigkeiten, wie viele Glaubensspaltungen haben die heilige Vision Jesu Christi von Frieden und Liebe entwürdigt! Unser 21. Jahrhundert ist vom Triumph des Materialismus wie betäubt und in der Aussicht auf beunruhigende Turbulenzen gefangen. Doch jenseits von Brüchen, Mängeln oder unproduktiven Schuldgefühlen bleibt der mögliche Ausweg in eine bessere Welt immer derselbe. Seine Prinzipien bilden die einzig lebendige Quelle für die Errichtung eines anderen Universums. Dieses befriedete Universum gründet auf der Allmacht der Liebe, sie ist Ausdruck einer neuen Welt, die aus der Versöhnung des Menschen mit dem Menschen als seinem Bruder entsteht in der Vertrauen möglich ist, Frieden aufgebaut und Hoffnung gelebt werden kann. Der Sammelband, der uns hier unter der Führung von Albertine Gentou vorgelegt wird, bringt die Bemühungen einer Frau ans Tageslicht, Yvonne Trubert. Sie setzt sich seit über zwanzig Jahren dafür ein, Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen dazu zu ermuntern, in sich selbst diesen Lebensatem wiederzufinden, diese Liebesenergie, diese Lebensfreude, die dem Dasein einen Sinn gibt und zur inneren Erlösung eines jeden beiträgt. Im Gegensatz zu allen Systemen positiver Gedanken haben die Worte Yvonne Truberts nur ein einziges erklärtes Ziel: den Menschen von den vielen drückenden Lasten zu befreien, die er sich aufgebürdet hat, und die seinen Alltag in vielerlei Hinsicht verdunkeln. Das von Yvonne Trubert gesetzte Ziel ist in einer Rückkehr zu den Quellen des Evangeliums verankert und insbesondere im Gebet, das zu einer anderen Wirklichkeit führt, zu einer anderen Lebensart in eben dieser Versöhnung der Menschen untereinander. Es wird kein illusorisches Paradies versprochen. Das Glück kann nur durch einen individuellen Kampf gegen alles erreicht werden, das die Gegenwart Gottes in mir selbst behindert, also das innere Licht und die innere Schönheit, die das Leben des Menschen erstrahlen lassen. Der Empfang, das Zuhören und das Teilen werden für alle und jeden verständlich als die Angelpunkte dieser Lehre definiert, die ein Bote der
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Freiheit und Fülle ist. Alle Facetten der Schwierigkeiten, die uns im täglichen Leben begegnen, werden in verschiedenen Aphorismen oder Interviewauszügen verdeutlicht, die in diesem Band enthalten sind. Sie verweisen natürlich auch auf die Grenzen jedes Einzelnen, ein Vorhaben zu begreifen, das der Mittelmäßigkeit den Rücken kehrt und dessen Wahrheit nur durch die Einsatzbereitschaft Bestand hat, mit der man sich selbst auf das Erlebnis einer persönlichen Weiterentwicklung einlässt. Diese haben sich nur im Licht ihres Glaubens bereit erklärt, über ihren Weg bei Einladung zum Leben Zeugnis abzulegen, äußern sich begeistert von der außergewöhnliche Botschaft des Universalismus und der inneren Freiheit, die sie entdeckt haben. Für sie repräsentiert dieser schwierige Weg des sich-selbst-Überwindens eine Hoffnung: dass sie die ewigen Werte der Menschheit teilen können. Alle nennen als ihren Antrieb den Wunsch, eine gewisse Materialität zu überwinden, weil sie gemeinsam mit anderen eine Lebensart etablieren möchten, in der Werte wie Solidarität, Überwindung des Egoismus‘ und Selbstaufgabe die Basis für die Gestaltung einer Zukunft bilden, durch die wir dem Leben einen Sinn geben. Alle erkennen an, dass sie auf diesem Weg ihren Glauben gestärkt und in ihr Dasein eine wichtige Dimension eingeführt haben, die einen Weg weist, wie man in der Begegnung mit Gott weiterkommen kann. Ausgehend von einer verschwommenen Gegenwart, eingesperrt in einer Welt weniger des physischen als des metaphysischen Leidens, einer grollenden Welt, wird eine Brücke hin zum Unaussprechlichen geschlagen, in einer alternativen Vision voller Scharfsinn und Tiefe. Sie öffnet uns weit die Türen für eine Rückeroberung der Seele, damit wir die Menschheit in all ihrer Weite betrachten können. Dabei kaschiert sie nicht die echten Schwierigkeiten, die jeder anspruchsvolle Mensch auf dem Weg zu seiner Umwandlung antrifft. Es ist eben nicht einfach, sich ganz der Liebe Gottes hinzugeben! Doch die Unterstützung, die man in einem geistigen Kampf erfährt, hilft einem dabei, den Ruf Christi zu hören. Die nach Gott hungern, finden in diesem privilegierten Raum Nahrung, im Bund mit Jesus und seinem Reich, in dem die Liebe wie eine sanfte Brise weht. Doch macht uns die Liebe heutzutage nicht sogar Angst? Wagt man es noch, von Liebe zu sprechen? Diese Seiten laden uns mit der Freude, da zu sein,dazu ein.
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Marie Mignon-Gardet