Ikonen

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Dieses Buch analysiert die Entwicklung ikonischer Kunst von seinen Anfängen in byzantinischer Epoche bis zur Zeit des Russischen Reiches. Ikonen sind ein grundlegendes Element der Kunstgeschichte und es ist daher entscheidend zu verstehen, wie diese Darstellungsform begann und sich über Jahrhunderte entwickelte. Ikonen wurde von einer der weltweiten Expertinnen der frühen christlichen Ikonografie geschrieben und bietet daher einen wertvollen Bezugspunkt für Spezialisten als auch für Studenten.
Publié le : mardi 7 janvier 2014
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Licence : Tous droits réservés
EAN13 : 9781781608951
Nombre de pages : 356
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Ikonen
Autor: LIOUDMILA MILLAEVA
Layout: Baseline Co Ltd 127-129 A Nguyen Hue rd Fiditourist, 3 floor District 1, Ho Chi Minh City Vietnam
© Sirrocco, London (deutsche Fassung) © Confidential Concepts, worldwide, USA
Alle Rechte vorbehalten.
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ISBN: 978-1-78042-131-5
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Vorwort
“Sichtbare Dinge sind Bilder von unsichtbaren und ungreifbaren Dingen, auf die sie ein schwaches Licht werfen.”
Johannes von Damaskasus
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DieukrainischenIkonen ei den Ostslawen ist, wie bei anderen B christlichen Völkern auch, Byzanz der Ursprung der Ikonenverehrung. Die 660 v.Chr. gegründete, am Bosporus gelegene Stadt wurde nach ihrer Zerstörung durch den römischen Kaiser Septimius Severus (146 bis 211) im Jahr 196 n.Chr. durch seinen Nachfolger, Kaiser Caracalla (188 bis 217), wieder aufgebaut. Konstantin I., der Große (280 bis 337), weihte sie als Nova Roma (Neu-Rom) oder Konstantinopolis am 11. Mai 330 ein und erklärte sie 395 zur Hauptstadt des Oströmischen (Byzantinischen) Reiches.
Christus Pantokrator
6. Jh. Katherinenkloster, Berg Sinaï, Ägypten
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Humanistische Gelehrte führten für das heutige Istanbul den Namen Byzanz wieder ein. Das gesamte christliche Europa gehörte ab dem 4. Jahrhundert zum politischen und religiösen Einflussbereich dieses Reiches. Die Ikonenverehrung wurde im Byzantinischen Reich zu einem unabdingbaren Teil der "Göttlichen Liturgie", obwohl die dramatischen Geschehnisse der Bilderstürmerei ihrer offiziellen Bestätigung vorausgegangen waren. Der Kampf zwischen Bilderstürmern und Ikonenverehrern im 8. und in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts hat nicht nur die
Heiliger Petrus
6. Jh. Katherinenkloster, Berg Sinaï, Ägypten
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dogmatische Begründung der Rolle des Heiligenbildes in den religiösen Zeremonien begünstigt, sondern bildete jene als "Byzantinischer Stil" bezeichnete Ästhetik der Bildenden Kunst heraus. Er veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte zwar merklich, doch hat die religiöse Malerei die byzantinische Tradition in allen orthodoxen Ländern bewahrt. Jedes Volk hat in diesem Prozess dabei seine eigenen chronologischen Grenzen in unterschiedlicher Weise abgesteckt. Die Ikonenmalerei entwickelte sich rasch zu einem genuinen Bestandteil der russischen Kultur,
Gottesmutter mit dem Kind
6. Jh. Enkaustik auf Gips auf Holz, 35,5 x 20,5 cm Museum für Westliche und Orientalische Kunst, Kiew
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bei der es sich zunächst um eine importierte Kunstform handelte, die von Konstantinopel aus nach Russland gelangt war. Der Begriff 'Ikone', eine Übertragung des griechischen Wortes für Bild oder Abbild, verweist auf seinen byzantinischen Ursprung. Nachdem der Großfürst von Kiew, Wladimir der Heilige (um 956 bis 1015), als Herrscher des ersten russischen Staatsgebildes Gesandte ausgeschickt hatte, die ihm über die unterschiedlichen Religionen berichten sollten, nahm er im Jahr 988, und zwar sowohl für sich selbst wie auch für seine gesamten Untertanen, den christlichen Glauben an und veranstaltete im Dnjepr,
Johannes der Täufer
6. Jh. Enkaustik auf Gips auf Holz, 4,25 x 6 cm Museum für Westliche und Orientalische Kunst, Kiew
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