Europäisches System der integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS)

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eurostat EUROPAISCHES SYSTEM DER INTEGRIERTEN SOZIALSCHUTZSTATISTIK (ESSOSS) Methodik - Band I 1981 DE EUROPÆISKE FÆLLESSKABERS STATISTISKE KONTOR STATISTISCHES AMT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN STATISTICAL OFFICE OF THE EUROPEAN COMMUNITIES OFFICE STATISTIQUE DES COMMUNAUTÉS EUROPÉENNES eurostat ISTITUTO STATISTICO DELLE COMUNITÀ EUROPEE BUREAU VOOR DE STATISTIEK DER EUROPESE GEMEENSCHAPPEN Luxembourg-Kirchberg, Boîte postale 1907-Tél. 43011 -Télex: Comeur Lu 3423 1049 Bruxelles, Bâtiment Berlaymont, Rue de la Loi 200 (Bureau de liaison) -Tél. 735 80 40 Denne publikation kan fås gennem de salgssteder, som er nævnt på omslagets tredje side i dette hæfte. Diese Veröffentlichung ist bei den auf der dritten Umschlagseite aufgeführten Vertriebsbüros erhältlich. This publication is obtainable from the sales offices mentioned on the inside back cover. Pour obtenir cette publication, prière de s'adresser aux bureaux de vente dont les adresses sont indiquées à la page 3 de la couverture. Per ottenere questa pubblicazione, si prega di rivolgersi agli uffici di vendita i cui indirizzi sono indicati nella 3a pagina della copertina. Deze publikatie is verkrijgbaar bij de verkoopkantoren waarvan de adressen op blz. 3 van het omslag vermeld zijn.
Publié le : samedi 10 mars 2012
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eurostat
EUROPAISCHES SYSTEM
DER INTEGRIERTEN SOZIALSCHUTZSTATISTIK
(ESSOSS)
Methodik - Band I
1981 DE EUROPÆISKE FÆLLESSKABERS STATISTISKE KONTOR
STATISTISCHES AMT DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
STATISTICAL OFFICE OF THE EUROPEAN COMMUNITIES
OFFICE STATISTIQUE DES COMMUNAUTÉS EUROPÉENNES
eurostat ISTITUTO STATISTICO DELLE COMUNITÀ EUROPEE
BUREAU VOOR DE STATISTIEK DER EUROPESE GEMEENSCHAPPEN
Luxembourg-Kirchberg, Boîte postale 1907-Tél. 43011 -Télex: Comeur Lu 3423
1049 Bruxelles, Bâtiment Berlaymont, Rue de la Loi 200 (Bureau de liaison) -Tél. 735 80 40
Denne publikation kan fås gennem de salgssteder, som er nævnt på omslagets tredje side i dette hæfte.
Diese Veröffentlichung ist bei den auf der dritten Umschlagseite aufgeführten Vertriebsbüros erhältlich.
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à la page 3 de la couverture.
Per ottenere questa pubblicazione, si prega di rivolgersi agli uffici di vendita i cui indirizzi sono indicati nella
3a pagina della copertina.
Deze publikatie is verkrijgbaar bij de verkoopkantoren waarvan de adressen op blz. 3 van het omslag
vermeld zijn. EUROPÄISCHES SYSTEM DER
INTEGRIERTEN SOZIALSCHUTZSTATISTIK (ESSOSS)
Methodik - Band I
Manuskript abgeschlossen im August 1980 Diese Veröffentlichung erscheint ebenfalls in folgenden Sprachen:
DA ISBN 92-825-2063-3
EN ISBN 92-825-2065-X
FR ISBN 92-825-2066-8
IT ISBN 92-825-2067-6
NLN 92-825-2068-4
Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung
Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 1981
ISBN 92-825-2064-1
Katalognummer: CA-82-80-001-DE-C
Inhaltswiedergabe nur mit Quellennachweis gestattet
Printed in the FR of Germany Inhaltsverzeichnis
Abschnitt Seite
Vorwort 5
Einleitung:Überblick über die Arbeitendes Statistischen Amtes 1—217
Kapitell — Allgemeine Gliederung 101—107 13
Kapitel 2 ­ Erfassungsbereich201 ­214 15
Kapitel 3 — Die Erfassungseinheiten und ihre Zusammenfassung
A. Die n 301 —307 19
B. DieZusammenfassungder Erfassungseinheiten:
das Sozialschutzsystem308­329 21
Kapitel 4 — Die Art der Sozialschutzausgaben
A. Allgemeine Bemerkungen 401 —403 29
B. Laufende Ausgaben404­427 29
C. VermögensveränderndeAusgaben428—439 34
Kapitel 5 — Ziele des Sozialschutzes: Die Funktionen
A. Allgemeine Bemerkungen 501 —510 37
B. Die FunktionendesSozialschutzes— Ihr Inhalt 511—538 40
C. ZusammenfassungvonFunktionen539 46
Kapitel 6 — Die Formen des Sozialschutzes: Die Leistungstypen
A. Allgemeine Bemerkungen 601 —604 47
B. ZusammenfassungenvonLeistungstypen ­ Ihr Inhalt.... 605—621 47
ι Kapitel 7 — Einnahmen zur Finanzierung der Sozialschutzausgaben Abschnitt Seite
A. Allgemeine Bemerkungen 701 —702 51
B. Laufende Einnahmen 703—716 51
C. Vermögensverändernde Einnahmen 717 53
D. Herkunftssektorder Einnahmen 718—726 54
Kapitel 8 — Verschiedene Übereinkommen
A. Saldo der Transaktionen 801 -803 57
B. Modalitäten der Erfassung der Transaktionen 804—810 57
ANLAGEN
Anlage! — Nomenklatur der Geschäftsbereiche des Sozialschutzes 61
Anlage II — Erläuterungen zu bestimmten Zusammenhängen zwischen dem System
der integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS) und dem Europäischen
System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 77
Anlage IM — Wiedergabe der in Kapitel 8 genannten Teile des ESVG9
Anlage IV — Liste der meistbeteiligten Mitglieder der ehemaligen
Arbeitsgruppe „Sozialkonten" 83
Anlage V — Liste dern Mitglieder der Arbeitsgruppe
„Sozialschutzstatistik"5
Verzeichnis der Nomenklaturen6
Stichwortverzeichnis 87 Vorwort
Der vorliegende Band bildet den ersten Teil der unter den Auspizien des Statistischen Amts der Europä­
ischen Gemeinschaften erstellten vollständigen Methodik des Europäischen Systems der integrierten So­
zialschutz-Statistik (ESSOSS). Das System enthält einen harmonisierten Rahmen, innerhalb dessen es
möglich sein muß, die einzelstaatlichen Daten des Sozialschutzes, der nach einheitlichen und gemeinsam
festgelegten Kriterien definiert wurde, in vergleichbarer Form darzustellen. Das System umfaßt zwei ge­
sonderte Teile: der erste dient der ausführlichen Darstellung der in Geld vorgenommenen oder geldähnli­
chen Transaktionen, der zweite befaßt sich mit den Kategorien der zu den Systemen des sozialen Schut­
zes gehörenden geschützten Personen und Leistungsempfänger sowie mit den verschiedenen Leistun­
gen, die sie erhalten.
Im hier vorliegenden Band ist der Teil der Methodik enthalten, der sich auf den ersten Abschnitt bezieht.
Ein zweiter Teil wird folgen, der die bei der ausführlichen Darstellung der „Personen"—Seite des sozialen
Schutzes angewandten Methoden behandelt.
Die Vollendung einer standardisierten Methodik stellt das Ergebnis mehrerer Jahre hartnäckiger Arbeit
dar, die ohne die Mitarbeit zahlreicher Sachverständiger aus den Mitgliedstaaten erfolglos geblieben wäre.
Das Statistische Amt spricht dafür insbesondere allen Mitgliedern der früheren Arbeitsgruppe „Sozialkon­
ten" und der derzeitigen Arbeitsgruppe „Sozialschutzstatistik" seinen Dank aus.
Die Abfassung des Bandes wurde von Herrn B.Eyquem unter Anleitung von Herrn J.Wedel, Leiter der
zuständigen Abteilung, besorgt. 1-4
Einleitung
Überblick über die Arbeiten des Statistischen Amtes
Für die Durchführung der gemeinschaftlichen Aufgaben ist ein statistisches Instrumen­
tarium erforderlich...
1. Der steigende Umfang der Sozialausgaben im Verhältnis zu einer Bezugsgröße wie beispielsweise
dem Bruttoinlandsprodukt hat schon vor langer Zeit dazu geführt, daß diesen Ausgaben besondere
Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es ist jedoch schwer, die konkreten Tatbestände zu erfassen und
zu definieren, und die verschiedenen Fachbereiche, die sich damit befassen müssen, betrachten die
Entwicklung von ihrem eigenen Standpunkt aus: Ausgaben für die soziale Sicherheit, Staatsausga­
ben, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Mögen nach diesen Mustern aufbereitete Daten noch
so viele vorteilhafte Eigenschaften und Auswertungsmöglichkeiten bieten, das gewonnene Bild
kann dennoch bestimmte Aspekte der allmählich immer verwickelter gewordenen Zusammenhänge
nicht wiedergeben, denn diese Aspekte werden in jedem System weder vollständig noch auf die
gleiche Weise erfaßt.
2. Damit ergab sich in bestimmten Ländern die Notwendigkeit eines spezifischen Beobachtungsinstru­
mentariums. Frankreich und später auch die Bundesrepublik Deutschland haben sich sehr bald mit
einem am speziellen eigenen Bedarf ausgerichteten Sozialbudget versehen; die Niederlande und Ita­
lien haben in der Folge in unterschiedlicher Form ebenfalls mehr oder weniger vollständige Darstel­
lungsrahmen ähnlicher Art eingeführt, mit deren Hilfe ein bestimmter Sozialaufwand ausgewiesen
werden kann. Gegenwärtig geben fast alle Länder der Europäischen Gemeinschaften eine Veröf­
fentlichung heraus, in der die Daten des sozialen Bereiches enthalten sind, wobei die Aufstellung
der Ausgaben einen besonderen Platz einnimmt.
3. Von 1963 an bemühte sich das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften auf Anregung
verschiedener Stellen und insbesondere auf Ersuchen der Generaldirektion Beschäftigung und So­
ziale Angelegenheiten der Kommission, auch auf Gemeinschaftsebene ein solches Vorhaben in An­
griff zu nehmen. Die Diskussion über die Ausrichtung und eventuelle Koordinierung der Sozialpoliti­
ken in den einzelnen Mitgliedstaaten hatte jahrelang hauptsächlich unter der mangelnden Transpa­
renz der Sozialausgaben gelitten.
..., das die herkömmliche Statistik der sozialen Sicherheit nicht bieten kann
4. Die einzige verfügbare Informationsquelle waren nämlich die von jedem Land erstellten Statistiken
der sogenannten „Sozialen Sicherheit". Es handelte sich um Buchführungen der Träger, also der
öffentlichen Einrichtungen (die je nach den Möglichkeiten und Bedürfnissen der jeweiligen Länder
zu Gruppen zusammengefaßt waren oder nicht), deren Tätigkeit darin besteht, die Rechtsvorschrif­
ten bezüglich der Sozialversicherungen und gleichgestellten Systeme anzuwenden oder anwenden
zu lassen.
Offenbar hängt der von den betreffenden Daten abgedeckte Bereich in seiner Größe vom Zeitpunkt
der Entstehung dieser Organisationen (') (oder anders ausgedrückt von dem zu diesem Zeitpunkt
existierenden soziopolitischen Kontext) ab sowie darüber hinaus von den ihnen übertragenen Auf­
gaben, den Rechts- und Verwaltungsstrukturen und -mechanismen, denen sie unterliegen, und von
I11 Die erste „Sozialversicherung" (Krankenversicherung in Deutschland) entstand vor etwa einem Jahrhundert. 5­7
der Entwicklung, die all diese Faktoren im Laufe der Zeit erfahren haben. Man kann also sagen, daß
allein die geschichtlichen Kriterien das Wesen einer Situation erklären, in der die Vielfalt der Mittel
und Wege, die gewählt wurden, um mit den Maßnahmen des Sozialschutzes das heute bestehende
Niveau zu erreichen, der Verschiedenartigkeit der Institutionen entspricht, die in den einzelnen Län­
dern damit beauftragt sind, ihre Anwendung sicherzustellen.
5. Wie dem auch sei, ein erster Versuch des SAEG bestand darin, in synoptischer Form eine Statistik
der sozialen Sicherheit in den Einzelstaaten vorzulegen. Dabei wurde ein erster Schritt in Richtung
auf eine Harmonisierung getan: An den Ergebnissen einiger Systeme mußten zunächst gewisse
Abänderungen, Streichungen oder Ergänzungen (1) vorgenommen werden, bevor sie in dieser ge­
meinsamen Tabelle dargestellt werden konnten. Allzu offenkundige Unterschiede wurden dadurch
abgemildert, doch bestand bei diesen Arbeiten, die auf der Ähnlichkeit der Bezeichnungen für die
„Zweige" aufbauten (Krankenversicherung, Altersversicherung usw.), die Vergleichbarkeit eher dem
Anschein nach als in Wirklichkeit, ein Mangel, der anläßlich von Vorausschätzungen und auf dersel­
ben Basis durchgeführten Grundlagenuntersuchungen zutage trat.
Die ersten Untersuchungen des Statistischen Amtes...
6. So reifte der Gedanke, ein Aufbereitungsmodell für alle Mitgliedsländer insgesamt zu erstellen, das
der sozialen Wirklichkeit gerecht werden sollte. Wenn man dabei auch von den bereits durchge­
führten Arbeiten ausgehen konnte, so bedeutete dies doch, daß mehrere neue Entscheidungen ge­
troffen werden mußten im Hinblick auf:
— einen unter Berücksichtigung der anderswo festgestellten Mängel ausgewählten Erfassungsbe­
reich,
— einen geeigneten statistischen Rahmen und
— eine oder mehrere verfügbare oder zu erschließende Quellen für Zahlenmaterial.
Das im vorliegenden Band beschriebene Erfassungssystem stellt hinsichtlich der Methode die Sum­
me der Überlegungen dar, die über einen ziemlich langen Zeitraum hinweg angestellt wurden: Mehr
als drei Jahre waren erforderlich, um sie in einem Entwurf niederzulegen, und dieser wurde nur
langsam im Laufe der darauffolgenden Jahre vervollständigt. An einem so langen Zeitraum werden
gleichzeitig die Schwierigkeiten der in Angriff genommenen Aufgaben deutlich und die Bedeutung,
die die Arbeitsgruppe ihrer Bewältigung beimaß.
... erstrecken sich auf einen neuen Erfassungsbereich...
7. Von Anfang an wurde die Frage des Erfassungsbereichs für vorrangig gehalten. Der gegenüber den
anderen bereits genannten Zusammenstellungen am häufigsten erhobene Vorwurf richtete sich
nämlich gegen ihre Unvollständigkeit:
— die Statistiken der sozialen Sicherheit vernachlässigen gewöhnlich sowohl die Sozialhilfeausga­
ben als auch die direkten Leistungen der Arbeitgeber sowie die privaten Sozialversicherungssy­
steme,
— die Sachverständigen für die Konten des Staates analysieren die Sozialmaßnahmen nur unter
dem Aspekt der Staatsausgaben und betrachten die privaten Versicherungs­ bzw. Sozialsysteme
nur unter dem Aspekt ihrer Beziehungen zur öffentlichen Hand,
— die für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Zuständigen erfassen zwar alle Sozialleistungen
und befassen sich mit dem gesamten Bereich der Sozialausgaben, aber ihre institutionell gepräg­
te Sicht und die von ihnen angewandte wirtschaftliche Gliederung erlaubt es ihnen nicht, einen
getrennten Gesamtüberblick über diese Ausgaben auszuweisen.
I1 ) Ζ. B. Streichung des bezahlten Urlaubs, allgemeine Berücksichtigung der Arbeitsunfallversicherungen usw.
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