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BWV Anh. 19 Thomana sa annoch betrbt Freudiger Willkomm, Womit Dem Hochedlen, Gro achtbaren und Hochgelahrten Herrn M. Johann August Ernesti, Ihrem neuerwehlten Rector, Aus gehorsamster Pflicht und treuer Ergebenheit empfangen Die Alumni der Thomana. Leipzig den 21. November. 1734. 1. Recit. Thomana sa annoch betrbt, Und stillte nach und nach die Thrnen, Die ihr der Schmerz in ihrer Brust, Die ihr der neuliche Verlust, Die ihr das treue Sehnen Nach ihrem werthen Oberhaupt, Das sie so theur gescht, so treu geliebt, Und das die Vorsicht ihr so frh geraubt, Aus ihrem Aug erpresset hatten. Sie sa in dsterm Trauer-Schatten, Wie ein verwaystes Kind. Das seinen eingen Trost beyh stillen Thrnen findt, Das sein verhates Schicksal schilt. Dem des entwichnen Vaters Bild, Dem die geno ne Zrtlichkeiten, Im leeren Angedencken, Nun lauter Leid und Krncken Und bittern Jammer zu bereiten; Und dessen Kummer und Verdru Der beste Arzt, die Zeit, nur heilen mu . Sie seufzte noch einmahl, Und lie, bey ihren letzten Zhren, Sich endlich also hren: 2. Aria Himmel! und wie lange noch! Sollen meine Kinder Wai en, Und ich eine Wittwe hei en? La zu unsern bangen Klagen Endlich deine Vorsicht sagen: Stille, Kinder! stille, doch! Himmel! ach! wie lange noch!
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