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SabbathsFeyer Johann Sebastian Bach BWV Anh. 36               Ich stimm itzund ein Straffliedan, einStrafflied, uns zuleh  ren,                 6 66 46 66 6 56 5 4                wie man so leichte strauchelnkann, undGOtt vergißt zueh  ren;                 656 66 66 5 5 44                           Wie man sichallzukalt be fleißt,den grossenTag, daRuh undGeist sich reinlich soll ver bin                 6 66 65 65 6  4                            den, zuehren, gleichwieunsre Pflicht uns indie harteOh renspricht:HErr, laß uns Gnadefin  den.                   6 67 66 66 66 36 56 65 6 5 4 2. 4. Was uns der Priester vorgebracht, Bedenckt, dass uns die kleine Zeit Und unser Ohr gehöret, Auf Wechsel ist gegeben, Soll heute seyn mit Ernst bedacht, Und lebt, daß euch die Ewigkeit Und im Gemüth vermehret: Ein Wucher sey ins Leben. In geistlicher Vertraulichkeit Was euer reiner Geist begehrt, Soll man beschliessen diese Zeit, Wird euch von dessen Hand gewährt, Mit Himmelskost sich füllen; Die all's in Gnaden giebet; So wird der Hunger zu der Welt, Doch will er auch, daß Sinn und Geist Durch den der Mensch gar leichtlich fällt, Sich seiner Satzung recht befleißt, Sich unvermerckt selbst stillen. Und sein Wort fürcht und liebet. 3. 5. GOTT hat den Sonntag eingesetzt, Sein Wort zeigt uns die rechte Bahn, Der Andacht nachzudencken, Kein Führer ist zu finden, Nicht, daß man ihn für irdisch schätzt, Der uns so richtig leiten kann, Mit Sorgen sich will kräncken; Daß wir nicht falln in Sünden: Nicht daß man dieses hohe Licht, Des angehörten Wortes Schein Mit Hoffahrt, Brunst und Wollust bricht, Muß unsre stete Leuchte seyn, Und was das Fleisch befiehlet. Und uns die Augen rühren; Wohl dem, der diesen hohen Tag Diß ist der Leitstern, so die Welt Mit Würdigkeit beschliessen mag, In ihren wahren Grenzen hält, Und auf den Himmel zielet. Und uns zu GOTT soll führen.