Europäische Wirtschaft. Europas Zukunft — Binnenmarkt 1992 Nr.35 März 1988

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„EUROPÄISCHE WIRTSCHAFT" erscheint viermal jährlich, im März, Mai, Juli und November. Sie veröffentlicht wichtige Berichte und Mittei­lungen der Kommission an den Rat und das Parlament über die Wirt­schaftslage sowie über die Anleihe­ und Darlehenstätigkeit der Gemein­schaft. Außerdem enthält „Europäische Wirtschaft" Berichte und Studien zu aktuellen wirtschaftspolitischen Problemen. „Europäische Wirtschaft" wird durch zwei Serien von Beiheften ergänzt: — Serie A — „Konjunkturtendenzen" erscheint monatlich außer im August und stellt anhand von Tabellen und Schaubildern die jüngste Entwicklung von industrieller Produktion, Verbraucherpreisen, Ar­beitslosigkeit, Handelsbilanz, Wechselkursen und sonstigen Indikato­ren dar. Die Beihefte enthalten auch die makroökonomischen Vor­ausschätzungen der Kommissionsdienststellen sowie die Mittei­lungen der Kommission an den Rat die Wirtschaftspolitik betreffend. — Serie Β — „Ergebnisse der Umfragen bei den Unternehmern und den Verbrauchern" berichtet über die wichtigsten Ergebnisse der monatlichen Meinungsumfragen bei den Industrieunternehmern (Aufträge, Läger, Produktionsaussichten usw.) und bei den Verbrau­chern (finanzielle und wirtschaftliche Lage und Aussichten usw.) sowie andere Konjunkturindikatoren. Die Erscheinungsweise ist ebenfalls monatlich, mit Ausnahme von August. Die Bestellbedingungen stehen auf der letzten Umschlagseite, die An­schriften der Vertriebsbüros auf der dritten .
Publié le : mardi 8 mai 2012
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„EUROPÄISCHE WIRTSCHAFT" erscheint viermal jährlich, im März,
Mai, Juli und November. Sie veröffentlicht wichtige Berichte und Mittei­
lungen der Kommission an den Rat und das Parlament über die Wirt­
schaftslage sowie über die Anleihe­ und Darlehenstätigkeit der Gemein­
schaft. Außerdem enthält „Europäische Wirtschaft" Berichte und Studien
zu aktuellen wirtschaftspolitischen Problemen.
„Europäische Wirtschaft" wird durch zwei Serien von Beiheften ergänzt:
— Serie A — „Konjunkturtendenzen" erscheint monatlich außer im
August und stellt anhand von Tabellen und Schaubildern die jüngste
Entwicklung von industrieller Produktion, Verbraucherpreisen, Ar­
beitslosigkeit, Handelsbilanz, Wechselkursen und sonstigen Indikato­
ren dar. Die Beihefte enthalten auch die makroökonomischen Vor­
ausschätzungen der Kommissionsdienststellen sowie die Mittei­
lungen der Kommission an den Rat die Wirtschaftspolitik betreffend.
— Serie Β — „Ergebnisse der Umfragen bei den Unternehmern und
den Verbrauchern" berichtet über die wichtigsten Ergebnisse der
monatlichen Meinungsumfragen bei den Industrieunternehmern
(Aufträge, Läger, Produktionsaussichten usw.) und bei den Verbrau­
chern (finanzielle und wirtschaftliche Lage und Aussichten usw.)
sowie andere Konjunkturindikatoren. Die Erscheinungsweise ist
ebenfalls monatlich, mit Ausnahme von August.
Die Bestellbedingungen stehen auf der letzten Umschlagseite, die An­
schriften der Vertriebsbüros auf der dritten .
Soweit nicht anders angegeben, werden die Texte veröffentlicht unter
der Verantwortung der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der
Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Rue de la Loi 200, 1049
Bruxelles, an die alle Anfragen, die nicht den Verkauf und die Bestellung
betreffen, gerichtet werden können. Kommission der Europäischen Gemeinschaften
EUROPAISCHE
WIRTSCHAFT
März 1988 Nummer 35 Inhaltswiedergabe nur mit Quellennachweis gestattet.
Printed in Belgium, 1989
Katalognummer : CB-AR-88-035-DE-C Europas Zukunft — Binnenmarkt 1992
Eine Bewertung der möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen
der Vollendung des Binnenmarkts der Europäischen Gemeinschaft
Generaldirektion für Wirtschaft und Finanzen
Eine wirtschaftswissenschaftliche Studie,
durchgeführt unter der Leitung von Michael Emerson
und unter Mitarbeit von Michel Aujean, Michel Catinai, Philippe Goybet und Alexis Jacquemin Abkürzungen und benutzte Symbole
Länder
Β Belgien
DK Dänemark
D Bundesrepublik Deutschland
GR Griechenland
E Spanien
F Frankreich
IRL Irland
I Italien
L Luxemburg
NL Niederlande
Ρ Portugal
UK Vereinigtes Königreich
EUR 10 Gesamtheit aller Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften 1985
EUR 9 Gemeinschaft 1985 ohne Griechenland
EUR 12 t
Währungen
BFR Belgischer Franc
DKR Dänische Krone
DM Deutsche Mark
DR Griechische Drachme
ESC Portugiesischer Escudo
FF Französischer Franc
IRL Irisches Pfund
LIT Italienische Lira
LFR Luxemburgischer Franc
HFL Niederländischer Gulden
PTA Spanische Peseta
UKL Pfund Sterling
ECU Europäische Währungseinheit
USD US­Dollar
SFR Schweizer Franken
YEN Yen
CAND Kanadischer Dollar
Österreichischer Schilling ös
Andere Abkürzungen usw.
AKP Länder Afrikas, der Karibik und des Pazifiks, Signatarstaaten des Abkommens
von Lomé
EIBEuropäische Investitionsbank
EGKS e Gemeinschaft für Kohle und Stahl
EURATOM e Atomgemeinschaft
EUROSTATStatistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften
BAI Bruttoanlageinvestitionen
EFWZEuropäischer Fondsfürwährungspolitische Zusammenarbeit
EEFr Entwicklungsfonds
EFRE r Fonds für regionale Entwicklung
NGINeues Gemeinschaftsinstrument
: Nicht verfügbar
OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
OPECn der erdölexportierenden Länder
SAEGStatistisches Amt der Europäischen Gemeinschaften
BIP (BSP) Bruttoinlandsprodukt (Bruttosozialprodukt)
KMU Klein­und Mittelunternehmen
ÜLGÜberseeische Länder und Gebiete
EWSEuropäisches Währungssystem
t/RÖE Tonnen Rohöleinheiten
MioMillionen
MrdMilliardentionsmaterial aus Unternehmensbefragungen und von quan­Vorwort
titativen Methoden der wirtschaftlichen Analyse — um die
Gesamtheit dieser vielfältigen mikroökonomischen Informa­
Die hiermit vorgelegte Studie ist ein Beitrag zu einem auf
tionen schließlich in ein in sich geschlossenes Bild auf
Betreiben der EG-Kommission durchgeführten Forschungs­
makroökonomischer Ebene einzufügen. Letzteres — die
programm, dessen Ziel es war, eine Bewertung der möglichen
Verbindung mikro- und makroökonomischer Analysen —
wirtschaftlichen Auswirkungen der Vollendung des Binnen­
ist vielleicht das am stärksten herausragende Merkmal dieser
markts bis 1992 vorzunehmen. Die Gesamtergebnisse dieses
Studie.
Projekts werden jetzt in zwei sich ergänzenden Berichten
vorgestellt: in einem vom Leiter des Gesamtprojekts Paolo
Cecchini herausgegebenen Buch, das sich — getrennt von Trotz aller bei der Erstellung dieses Berichts gewahrten
dem hier vorliegenden Beitrag — an eine breite Leserschaft Sorgfalt und trotz der wo immer möglich durchgeführten
richtet, und in dieser im Auftrag der Generaldirektion für Querüberprüfung aller Schätzungen anhand unabhängiger
Informationsquellen muß darauf hingewiesen werden, daß Wirtschaft und Finanzen herausgegebenen Studie, die eine
mehr ins einzelne gehende wirtschaftswissenschaftliche Ana­ für die Schlußfolgerungen zwei Einschränkungen zu gelten
lyse enthält. haben. Einerseits sollten die quantitativen Schätzungen ins­
gesamt nur als potentielle und von bestimmten Faktoren
abhängige Entwicklungen angesehen werden, nicht als
unausweichliche Folgeerscheinungen des Binnenmarktpro­
Die vorliegende Studie dient dem Zweck, ein umfassendes
gramms; tatsächlich wird in diesem Bericht die unterstüt­
Bild der möglichen Auswirkungen einer Vollendung des
zende Rolle der makroökonomischen Politik bei der Umset­
Binnenmarkts zu entwickeln. Diese Arbeit hat zwangsläufig
zung des potentiellen gesamtwirtschaftlichen Gewinns in
einen Bericht von beachtlichem Umfang ergeben, zumal sich
greifbare Wachstumsverbesserungen in Europa besonders
der eigentliche Gegenstand der Untersuchung aus spezi­
hervorgehoben. Zweitens sollten diese Zahlen nur als ange­
fischen Situationen in vielen einzelnen Wirtschaftszweigen
näherte Werte eher illustrativen Charakters betrachtet wer­
zusammensetzt. Tatsächlich wird fast jeder Sektor der Gü­
den. Letzten Endes geht es allein um die Frage, ob die
terherstellung und des Dienstleistungsbereichs irgendwie von
Vollendung des Binnenmarkts für die europäische Wirt­
der einen oder anderen der mehreren hundert im Weißbuch
schaft als ein Faktor untergeordneter oder wesentlicher Be­
der Kommission von 1985 dargelegten gesetzgeberischen
deutung anzusehen ist, und die Studie kommt eindeutig zu
Maßnahmen betroffen sein.
dem Schluß, daß ihre potentielle Bedeutung sehr erheblich
ist.
Hinsichtlich der Methoden der wirtschaftlichen Analyse und
der Quellen empirischer Daten ist zu erwähnen, daß es Schließlich möchte ich der bemerkenswerten Arbeit von
sich als notwendig erwiesen hatte, das Problem jeweils von Michael Emerson und seinem Team aus Wirtschaftswissen­
verschiedenen Seiten her anzugehen — z. B. durch Untersu­ schaftlern unserer Direktion für die wirtschaftliche Bewer­
chung sowohl der Position der Hersteller als auch der der tung der Gemeinschaftspolitik meine besondere Anerken­
Verbraucher oder durch die Verwendung von Informa­ nung aussprechen.
Antonio Maria Costa
Generaldirektor für
Wirtschaft und Finanzen Der Lenkungsausschuß des Forschungsprogramms „Kosten der NichtVerwirklichung Europas'
Vorsitzender : Generaldirektion für Binnenmarkt
und Industrieangelegenheiten
Paolo Cecchini
Michael Loy (Koordinator) Jean-François Marchipont
Michel Ayral
Externe Mitglieder:
Ferner haben an der vorliegenden Studie aus der Generaldirek­Sergio Alessandrini Paul Champsaur
tionfür Wirtschaft und Finanzen mitgewirkt :
Jean-Michel Charpin Michel Deleau
Wolfgang Gerstenberger Peter Holmes Dirk Bol, Pierre Buigues, Brendan Cardiff, Richard Cawley,
Christian Dewaleyne, Michael Green, Fabienne Ilzkovitz, Jacques Pelkmans Carlo Secchi
Alexander Italianer, Morten Jung-Olsen, Marianne Kling­
Manfred Wegner
beil, Gernot Nerb, Silvano Presa, Angelo Reati, Pedro San­
tos, Frank Schönborn und Marc Vanheukelen; Jim
McKenna, Francine Preud'homme, Roland Van Thuyne
Kommission der Europäischen Gemeinschaften : und Christopher Smyth; Alison Molders, Cecilia Mulligan,
Chantal Mathieu, Thérèse Delplace, Maria Peart, Gertrude
Chakroun, Arlette Langlet und Brigitte Jung.
Generaldirektion für Wirtschaft und Finanzen
Außer den in der Liste der Studien genannten Beratern
Michael Emerson Michel Aujean gilt unsere Anerkennung Michael Davenport, der für die
Methodik der mikroökonomischen Modellstudien verant­Michel Catinat Philippe Goybet
wortlich war, und Paul Geroski, Cliff Pratten, Pippo Ranci,
Alexis Jacquemine)
Joachim Schwalbach, Alasdair Smith und Tony Venables
für spezielle Untersuchungen; John Whalley und Alan Win­
ters für ihre Anmerkungen und Ratschläge; Eric Donni und
Pierre Valette sowie den an den ökonometrischen Simulatio­
nen nach dem Hermes-Modell beteiligten nationalen Teams;
der OECD, die es Alexander Italianer ermöglichte, im Auf­
trag der Kommission Simulationen mit dem Interlink-Mo-
dell durchzuführen, und auch den vielen Kollegen aus ande­
ren Dienststellen der Kommission, die an diesem Projekt
mitgewirkt haben. (') Bis September 1987 externes Mitglied des Lenkungsausschusses. Inhalt
Vorwort 5
Teil A — Zusammenfassung und Schlußfolgerungen 15
Teil B — Der europäische Markt und die auf ihm bestehen­
den Handelsschranken: Bewertungsmethoden 2
1. Dimensionen und Struktur des Binnenmarktes 27
1.1. Umfang und Leistungsdaten
1.2. Marktanteile 30
2. Typologie der Marktschranken und Methoden zu ihrer Bewertung 35
2.1.e dern
2.2. Wirtschaftliche Auswirkungen der verschiedenen Arten von Han­
delsschranken6
2.3. Bewertungsmethoden9
2.4. Die für das Binnenmarktprogramm wichtigen wirtschaftlichen
Konzeptionen 4
43 Teil C — Die Auswirkungen der Marktschranken
43. Haupttypen der Handelsschranken
3.1. Die Einschätzung der wesentlichen Handelshemmnisse durch die
46 Industrie
3.2. Zollformalitäten 46
Technische Vorschriften 52 3.3.
3.4. Handelsschranken im öffentlichen Auftragswesen 57
Fiskalische Handelshemmnisse 65 3.5.
4. Fallstudien aus der produzierenden Wirtschaft 70
4.1. Nahrungs- und Genußmittel 71
4.2. Arzneimittel 73
4.3. Automobilbau 76
4.4. Textilien und Bekleidung 79
4.5. Baumaterialien 81
4.6. Fernmeldeanlagen 83
4.7. Sektoren mit besonderen Marktordnungen : Landwirtschaft, Stahl
85 und Energie
7 5. Fallstudien aus dem Dienstleistungsbereich 93
5.1. Finanzielle Dienstleistungen
5.2. Professionellen 10
5.3. Straßengüterverkehr5
5.4. Luftverkehr6
5.5. Fernmeldedienste8
Teil D — Die Wirkungen der Marktintegration 113
6. Integration und Wirkungen der Marktgröße
6.1. Größenbedingte Erscheinungen : Vorteile durch Kostendegression 11
6.2. Ausweitung des Handels : Gewinn an technischer Effizienz 127
7. Integration und Wettbewerbswirkungen 131
7.1. Wirkungen des Wettbewerbs auf Kosten und Preise
7.2. Nichtpreisliche Wirkungen : Wettbewerb und Innovation 140
8. In der Wirtschaft herrschende Vorstellungen, Unternehmensstrate­
gien und begleitende wirtschaftspolitische Maßnahmen5
8.1. Vorstellungen der Unternehmen 14
8.2. Unternehmensstrategien9
8.3. Flankierende mikroökonomische Wirtschaftspolitik 154
9. Veranschaulichung des aus der Integration des Marktes erwachsen­
den Gewinns 158
Teil E — Quantitative Gesamtbewertung 167
10. Mikro-und makroökonomische Ansätze9
10.1. Mikroökonomische Bewertung 171
10.2. Makroökonomischeg
10.3. Synthese und Bedingungen für den Erfolg 185
Anhänge 19
A. Mikroökonomische Methodik2
B. Makroökonomischek 213
C. Statistische Tabellen 22
Bibliographie 239
Verzeichnis der Studien 244

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