Wissenschaft UND Technologie FÜR Europa

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mm INSAMES FORSCHUNGS ZENTRUM KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN Veröffentlicht durch die Kommission der Europäischen Gemeinschaften Generaldirektion der Gemeinsamen Forschungsstelle Hinweis Weder die Kommission der Europäischen Gemeinschaften noch Personen, die im Namen dieser Kommission handeln, sind für die etwaige Verwendung der nachstehenden Informationen verantwortlich. EUR 12417 DE © EGKS - EWG - EAG, Brüssel-Luxemburg, 1989 Gedruckt in Italien Λ/issenschaft ­ρ Ι UNDI . lechnoloqie I— FÜR ^ europa GEMEINSAMES FORSCHUNGS ZENTRUM KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN PARL. Π ">. 3íbÍÍoth CL »! Ik ~ * . WISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE FÜR '*«î* EUROPA '·!'*!* -V*»' *W li* »^ J>._2. *»■ ¿ D Die Gemeinsame Forschungsstelle 5 *. .« ­.­*# *P D Die Europäische Dimension 7 ¿l D Die vier Standorte der GFS 8 | D Know­how der Gemeinsamen Forschungsstelle 15 *· * » ^ * ft — * m- ¿J* g Fortgeschrittene Werkstoffe 16 'Ä? |Referenzmessungen und ­Werlcstoffe 22 24 | Zuverläss/gke/Y von Sfrukfuren |Nukleare Sicherheit 26 a ."^ţ^^"*.' | Sfrömungsdynam/k, Wärmeübertragung ■ »_ »—.
Publié le : jeudi 8 mars 2012
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mm INSAMES
FORSCHUNGS
ZENTRUM
KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN Veröffentlicht durch die
Kommission der Europäischen Gemeinschaften
Generaldirektion der Gemeinsamen Forschungsstelle
Hinweis
Weder die Kommission der Europäischen Gemeinschaften
noch Personen, die im Namen dieser Kommission handeln,
sind für die etwaige Verwendung der nachstehenden
Informationen verantwortlich.
EUR 12417 DE
© EGKS - EWG - EAG, Brüssel-Luxemburg, 1989
Gedruckt in Italien Λ/issenschaft
­ρ Ι UNDI .
lechnoloqie
I— FÜR ^
europa
GEMEINSAMES
FORSCHUNGS
ZENTRUM
KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
PARL. Π ">. 3íbÍÍoth
CL »! Ik ~ * .
WISSENSCHAFT
UND
TECHNOLOGIE
FÜR
'*«î*
EUROPA
'·!'*!* -V*»' *W li* »^
J>._2. *»■ ¿ D Die Gemeinsame Forschungsstelle 5
*. .« ­.­*# *P D Die Europäische Dimension 7
¿l D Die vier Standorte der GFS 8
| D Know­how der Gemeinsamen Forschungsstelle 15 *· * » ^ * ft — * m- ¿J*
g Fortgeschrittene Werkstoffe 16 'Ä?
|Referenzmessungen und ­Werlcstoffe 22
24 | Zuverläss/gke/Y von Sfrukfuren
|Nukleare Sicherheit 26
a ."^ţ^^"*.' | Sfrömungsdynam/k, Wärmeübertragung
■ »_ »—.** —
34 gund industrielle Sicherheit
J L/mwe/ttechn/lc 40
yßeobach/ungder Erde durch Fernerkundung 46
|J /nformaf/onsverarberfung und
tti
gl technologische Zukunftsforschung 54
61 β D Großanlagen in der GFS
2 Π Zusammenarbeit mit der GFS 68
■^Í­AJ PI Π Weitere Informationen 70
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* w 'C¿í
Hintergrundaufnahme: Laser-Interferogram eines Rohrinneren
erhallen mit optischen Fasern . Die ■;:'
Gemeinsame Forschungstelle
Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Gemeinschaften (GFS) ¡st ein euro­
päisches Forschungszentrum für Wissenschaft und Technik. Die vier Standorte in Belgien,
der Bundesrepublik Deutschland, Italien und den Niederlanden beherbergen neun Insti­
tute, von denen jedes einen besonderen Forschungsschwerpunkt hat. Die GFS betreibt
wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung für die Kommission der
Europäischen Gemeinschaften, für nationale Stellen, Hochschulen und Kundengruppen
aus Mitgliedstaaten der EG und anderen Ländern.
Die wissenschaftlichen, gesetzgebenden und administrativen Stellen der EG sind die Haupt­
auftraggeber der GFS. Sie benötigen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der
europäischen Industrie im Rahmen eines freien Marktes normative und wettbewerbsrele­
vante Vorarbeiten. Die Gemeinschaft führt auch Forschungsvorhaben aus, die für den
gesamten EG­Raum wichtig sind, etwa die Bereitstellung von Referenzmaterialien und
Meßverfahren, von Datenbankdiensten, Forschungen zur Umwelttechnik und Sicherheit,
alles Gebiete, für die die europaweite Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse we­
sentlich ist.
In zunehmendem Ma5e nutzen auch Regierungen und Privatunternehmen die erheblichen
Ressourcen der GFS zur Durchführung von Vertragsforschungsvorhaben. Mit ihrem in
Europa einzigartigen Anlagenpark und Know­how spielt die GFS auch eine wichtige Rolle
als Forschungsträger für Organisationen, deren Forschungsbedarf die eigene Kapazität
überschreitet oder die die in der GFS vorhandenen Einrichtungen und Fachleute nutzen
wollen.
Die vorliegende Informationsbroschüre soll potentielle Kunden über die Dienstleistungen,
Anlagen und wissenschaftlichen Kenntnisse informieren, die von der Gemeinsamen For­
schungsstelle zur Verfügung gestellt werden können. Die
Europäische Dimension
Großanlagen Die europäischen Länder haben in der wissen­
schaftlichen Forschung Weltgeltung. Die GFS verfügt über Forschungsanlagen, die
so teuer und speziell sind, daß sie nicht in allen
Durch die Gemeinsame Forschungsstelle der
EG­Mitgliedstaaten vorhanden sein können. Sie
Europäischen Gemeinschaften erhalten die na­
sorgt dafür, daß jeder Mitgliedstaat gleicherma­
tionalen Forschungsprogramme der europäi­
ßen Zugang zu diesen Großanlagen hat und schen Länder eine weitere Dimension.
stellt diese auch anderen Organisationen zur
Verfügung. Unabhängig
Die GFS arbeitet unabhängig von örtlichen In­
Ausbildungsschnittstelle
teressen in enger Verbindung mit den Zielen der
Die GFS bildet Wissenschaftler von allen EG­Gemeinschaft als Ganzes. Damit ist sie beson­
Ländern aus und fördert die Zusammenarbeit ders für rechtsrelevante und normative Forschun­
zwischen nationalen Programmen als Vorausset­gen im Vorfeld des Europäischen Binnenmarkts
zung zur Entstehung einer möglichst weitgehend geeignet. Darüber hinaus stellt sie eine unab­
integrierten wissenschaftlichen Gemeinschaft in hängige Quelle wissenschaftlicher Kompeten­
ganz Europa. zen dar, die sich mit Fragenkomplexen in
verschiedenen Ländern unparteiisch befassen Schwerpunkt ¡st der Forschungsbedarf der
kann. Europäischen Gemeinschaften. Aber auch Pri­
vatfirmen, Hochschulen und einzelstaatliche Re­
International gierungsbehörden haben international
Die GFS ist für Forschungen zu grenzüberschrei­ ausgerichtete Forschungsinteressen, und die
tenden Fragen wie z.B. Umweltschutz oder Ri­ GFS steht auch diesen Auftraggebern als euro­
sikoanalysen ideal geeignet. Darüber hinaus ist päische Forschungsstruktur offen.
sie zur Durchführung zwangsläufig international
ausgerichteter Forschungsvorhaben in der Lage,
etwa zur Festlegung standardisierter Referenz­
materialien und Meßverfahren, zur Erarbeitung
von Normen zur Industriesicherheit und zur
Grundlagenforschung für die industrielle Harmo­
nisierung in Europa.
Links: Geographische Lage der vier Anstalten der GFS:
1. Zentralbüro für Kernmessungen (CBNM), Geel (Β)
2. Gemeinsame Forschungssteile, Ispra (I)
3. Institut für Transurane, Karlsruhe (BRD)
4. Forschungsstelle, Petten (NL) DIE VIER STANDORTE
Die vier Standorte
der
Gemeinsamen Forschungsstelle
Die vier Standorte der Gemeinsamen e beherbergen
neun Institute, von denen jedes einen besonderen Forschungsschwerpunkt hat.
Hier unten wird die interne Struktur der
GFS dargestellt
BRÜSSEL
Generaldirektion
BRÜSSEL ISPRA
Programmdirektion Verwaltungsdirektion
\ % % "%. m ttt ­■ Tæk, ;■­»! ^ mi
'1""ISPRA GEEL KARLSRUHE PETTEN ISPRAISPRA ISPRA ISPRA
ISPRA
ISPRA
Institut für Zentralbüro Institut Institut für Umwelt­ Institut für Institut für Zentrum für Institut
technologische für Kernmessungen für fortgeschrittene für institut Anwendungen Sicherheits­ Informations­
Zukunftsforschung Transurane Werkstoffe Systemtechnik der Fern­ technologie technologien
und Elektronik erkundung
I DIE VIER STANDORTE
Geel
renelementen in verschiedenen Proben. Dieses Das Zentralbüro für Kernmessungen hat seinen
Analysenwerkzeug wird durch einige der prä­Standort in Geel, etwa 60 km von Antwerpen
(Belgien) entfernt. Es hat die schwierige Aufga­ zisesten Massenspektroskope Europas unter­
stützt. be, Referenzmessungen und -Werkstoffe für die
Nuklearindustrie, aber auch für nichtnukleare
Besonders spezialisiert ist das Zentrum auf die
Zwecke, durchzuführen bzw. herzustellen. Das Handhabung sehr dünner Filme, wie sie bei­
Zentrum besitzt zwei Van de Graaff-Teil-
spielsweise in der Halbleiterindustrie verwendet
chenbeschleuniger und einen Elektronenlinear-
werden. Es verfügt ferner über eine moderne
beschleuniger (Linac).
Anlage zur Herstellung großer Referenzproben
von biologischem Material. Der Linac erzeugt intensive Neutronenstöße und
¡st damit eine der fortschrittlichsten Anlagen in Geel verfügt über einen ¡ährlichen Betriebshaus­
Europa für die Untersuchung der Wechselwir­ halt von 20 Millionen ECU; das Zentrum be­
kungen zwischen Neutronen und Kern. Die Van
schäftigt 200 Beamte oder Zeitbedienstete,
de Graaff-Beschleuniger erzeugen Wasserstoff-,
außerdem mehr als 30 Gastwissenschaftler, Sti­
Deuterium- und Heliumstrahlen für kerntechni­ pendiaten und Praktikanten.
sche Messungen und den Nachweis von Spu­
: io

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