The effects of sexual orientation on human chemosensory communication [Elektronische Ressource] / vorgelegt von Katrin Theresa Lübke

De
TheffectsfexualrientationnumanChemosensoryommunicationInauguralissertationzurrlangungesoktorgradeserathematischaturwissenschaftlichenakultätdereinricheineniversitätüsseldorfvorgelegtonKatrinheresaübkeausönchengladbachDüsseldorf,ai010AusemnstitutürxperimentellesychologiedereinricheineniversitätDüsseldorfGedrucktmiterenehmigungerMathematischaturwissenschaftlichenakultäterHeinricheineniversitätüsseldorfReferentin:rof.r.ettina.auseKoreferent:rof.r.einhardietrowskyTageründlichenPrüfung:9.07.2010Table of Contents 1. AbstractGerman)...........................................................................................................12. AbstractEnglish) .43. Theoreticalndmpiricalackground.......................................................................74. Materialsndethods.................................................................................................185. Overviewfhetudies...............................................................................................266. Generaliscussion........................................................................................................357. References.......................................................................................................................378. Acknowledgments539. Originalesearchrticles..................................................................
Publié le : vendredi 1 janvier 2010
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Theffectsfexualrientationnuman
Chemosensoryommunication






Inauguralissertation



zurrlangungesoktorgrades
erathematischaturwissenschaftlichenakultät
dereinricheineniversitätüsseldorf



vorgelegton

Katrinheresaübke
ausönchengladbach






Düsseldorf,ai010Ausemnstitutürxperimentellesychologie
dereinricheineniversitätDüsseldorf


















Gedrucktmiterenehmigunger
Mathematischaturwissenschaftlichenakultäter
Heinricheineniversitätüsseldorf


Referentin:rof.r.ettina.ause
Koreferent:rof.r.einhardietrowsky

TageründlichenPrüfung:9.07.2010Table of Contents

1. AbstractGerman)...........................................................................................................1
2. AbstractEnglish) .4
3. Theoreticalndmpiricalackground.......................................................................7
4. Materialsndethods.................................................................................................18
5. Overviewfhetudies...............................................................................................26
6. Generaliscussion........................................................................................................35
7. References.......................................................................................................................37
8. Acknowledgments53
9. Originalesearchrticles............................................................................................55

1. Abstract (German)

Die menschliche Partnerwahl hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Neben
Sympathie,gemeinsamenInteressenundinterpersonellerAttraktivitätscheintauch
diechemosensorischeKommunikationüberKörpergerücheeinenEinflussaufdie
Partnerwahl auszuüben. Einerseits scheint sowohl die Produktion als auch die
Wahrnehmung von Körpergerüchen geschlechtsabhängig zu sein. Andererseits
variieren hedonische Beurteilung und zentralnervöse Verarbeitung von
KörpergerücheninAbhängigkeitvonderrelativengenetischenKompatibilitätvon
KörpergeruchsspenderundWahrnehmendem.DiemenschlichePartnerwahlhängt
darüber hinaus von der sexuellen Orientierung ab. Es scheint daher sinnvoll
anzunehmen, dass die sexuelle Orientierung auch die Wahrnehmung humaner
Chemosignale beeinflusst. Nur wenige Studien haben sich bisher einer solchen
Fragestellungangenommen.DieErgebnissedieserStudiendeutenjedochdaraufhin,
dass sowohl die hedonische Bewertung komplexer Körpergerüche als auch die
zentralnervöse Verarbeitung einzelner Körpergeruchskomponenten mit der
sexuellenrientierungnZusammenhangteht.
DiehierdargestelltenStudienhattenzumZiel,denEinflussdersexuellen
Orientierung auf die menschliche Chemokommunikation weiter zu untersuchen.
Außerdem sollten sie erste Hinweise auf mögliche Verhaltenseffekte erbringen.
HierfürwurdezuBeginnderEinflussdermännlichensexuellenOrientierungaufdie
WahrnehmungvonAndrostenon,einersignifikantenKomponentedesmännlichen
Körpergeruchsuntersucht.DiefolgendenStudienprüftenEffektevonGeschlecht
und sexueller Orientierung auf die zentralnervöse Verarbeitung menschlicher
Chemosignale. In den abschließenden Studien wurde der Einfluss von sexueller
OrientierungaufMimikryuntersucht,sowiederEffektvonchemosensorischen,auf
Geschlechtndexuellerientierungezogeneontextreizen.
Bei den verwendeten komplexen Körpergerüchen handelt es sich um
Achselgeruchsproben,diemithilfevonindenAchselhöhlenbefestigtenWattepads
gewonnenwurden.PräsentiertwurdendieseKörpergerüche,eingebettetineinen
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konstantenLuftstrom,unterVerwendungeines6analOlfaktometers(Burghart,
Wedel,eutschland).
DieersteStudiezeigtdassschwuleimVergleichzuheterosexuellenMännern
sensitiver für Androstenon sind. Dieser Unterschied ist möglicherweise darauf
zurückzuführen,dassschwuleMännerhäufigermitmännlichemKörpergeruchin
KontaktkommenunddaherfürAndrostenonalsbedeutsameKomponentedieses
Körpergeruchsensitiviertind.
Die folgenden Studien zeigen anhand der Analyse von sowohl
chemosensorisch ereigniskorrelierten Potentialen (CSEKPs) als auch der
StromdichteverteilungeninAntwortaufkomplexeKörpergerücheeinengenerellen
Vorteil von Frauen gegenüber Männern bei der zentralnervösen Verarbeitung
komplexerKörpergerüche.Weiterhinzeigtsicheinebevorzugtevon
KörpergerüchenpotentiellerPartnerinBezugaufdasGeschlecht(beilesbischen
Frauen)undinBezugaufGeschlechtundsexuelleOrientierung(beischwulenund
heterosexuellen Männern) auf der Ebene der frühen Stimulusenkodierung (P2
Latenz).ZusätzlichweisenlesbischeFrauenundschwuleMännereineverstärkte
späte,evaluativeVerarbeitungdesKörpergeruchsheterosexuellerMännerauf,die
alsolcheüreideruppeneineotentiellenartnerarstellenP3mplitude).
Innerhalb der abschließenden Studien wurden per Elektromyographie
mimische Reaktionen (Corrugator supercilii, involviert in Stirnrunzeln und
Zygomaticus major, involviert in Lächeln) auf traurige und fröhliche Gesichter
untersucht. Die chemosensorischen Stimuli wurden als soziale Kontextreize
integriert.OhnediePräsentationchemosensorischerKontextreizezeigenMännervor
allem Mimikry auf traurige Frauengesichter, wobei dieser Effekt bei schwulen
Männernverlängertsichtbarist.GegenübertraurigenmännlichenGesichtern,die
ohneKontextgeruchpräsentiertwerden,zeigenvorallemheterosexuelleMänner
Gegenimikry.ImKontextvomKörpergeruchschwulerMännerallerdingszeigen
alleMännerMimikryauftraurigeGesichter.OhneKontextgeruchzeigtsichvor
allembeiheterosexuellenFrauenMimikryauftraurigeGesichter,unabhängigvom
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GeschlechtdespräsentiertenGesichts.LesbischeFrauendagegenreagierenvorallem
imKontextvonheterosexuelleiblichemKörpergeruchmitMimikryauftraurige
Gesichter.DieErgebnissezeigenalsoUnterschiedeindenmimischenReaktionenauf
Gesichtsausdrücke in Abhängigkeit von der sexuellen Orientierung, was
möglicherweiseaufUnterschiedeinderAusprägungvoninterpersonellerEmpathie
hinweist.DarüberhinausunterstützenchemosensorischeKontextreizedifferentiell
die mimische Reaktion, eventuell erklärbar durch Aktivierung von Motiven der
Annäherungderindung.
Zusammenfassend deuten die Ergebnisse darauf hin, dass menschlicher
KörpergeruchInformationendarübertransportiert,obeinePersoneinenpotentiellen
Partner in Bezug auf das Geschlecht und die sexuelle Orientierung darstellt.
AußerdemergabensichersteHinweiseaufdieVerhaltensrelevanzsolcherReize,da
siescheinbarMotivederAnnäherungoderBindungaktivieren.Essindallerdings
weitere Studien notwendig die das Wissen um die Verhaltenseffekte solcher
chemosensorischen Signale im Kontext von menschlicher Partnerwahl erweitern.
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2. Abstract (English)

Humanmatechoiceisaffectedbyanumberoffactors.Inadditiontosympathy,
sharedinterestsandinterpersonalattractiveness,chemosensorycommunicationvia
bodyodorshasbeenassignedaroleinhumanmatechoice.Boththeproductionas
well as the perception of body odors have been shown to vary with gender.
Moreover,thehedonicjudgmentaswellasthecentralnervousprocessingofa
specificbodyodorseemtoberelatedtotherelativegeneticcompatibilityofthe
respectiveodordonorandtheperceiver.Ashumanmatechoice,asamatterof
course,varieswithsexualorientation,itseemsreasonabletoassumethatsexual
orientationshouldaffecttheperceptionofhumanchemosensorysignals.Fewstudies
have addressed this issue so far, but these suggest sexual orientation to affect
hedonicjudgmentsofcomplexbodyodorsaswellascentralnervousprocessing
patternsinresponsetoindividualbodyodorcompounds.Moreover,thehedonic
evaluationofbodyodorshasbeenshowntovarynotonlywiththegenderbutalso
withheexualrientationfheodydoronors.
The studies presented here were designed in order to further investigate
sexualorientationrelateddifferencesinhumanchemosensorycommunication,and
toprovideafirstinsightintotheirbehavioralsignificance.First,effectsofmale
sexualorientationontheperceptionofandrostenone,asignificantcompoundof
malebodyodorwereinvestigated.Inthefollowingstudies,effectsofgenderand
sexualorientationonthecentralnervousprocessingofgenderandsexualorientation
relatedchemosensorystimuliwereinvestigated.Theconcludingstudiesexamined
bothsexualorientationeffectsonfacialmimicryandtheeffectsofgenderandsexual
orientationelatedhemosensoryontextues.
Thecomplexbodyodorswerecomposedofsamplesofaxillarysecretions,
obtainedbymeansofcottonpadsattachedtothearmpitsoftheodordonors.The
odorswerepresentedviaa6hannel,constantlowolfactometer(Burghart,Wedel,
Germany).
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Results of the first study show gay as compared to heterosexual men
displayingahighersensitivityfortheodorofandrostenone.Thisdifferencemay
arisefromgaymen’spreviousfrequentencounterswithmalebodyodors,resulting
insensitizationtoandrostenone,asitisa significantcompoundofthecomplexmale
bodydor.
Within the following studies chemosensory eventelated potentials and
current source densities in response gender and sexual orientation related
chemosensory stimuli were investigated. Results show a general advantage for
femalesascomparedtomalesintheprocessingofhumanchemosensorystimuli.
Moreover,rocessingdvantagethe levelfarlytimulusncodingP2atency)
for body odors obtained from potential partners in terms of gender (in lesbian
women), and in terms of gender and sexual orientation (in men) is evident.
Additionally,bothgaymenandlesbianwomendisplaypronouncedprocessingof
bodyodorsobtainedfromindividualsnotconstitutingpotentialmates(heterosexual
men)theevelfatertimulusvaluationP3mplitude).
Within the concluding studies facial reactions to sad and happy facial
expressions were recorded via electromyography from the corrugator supercilii
(involvedinfrowning)andzygomaticusmajor(involvedinsmiling)muscleregions.
Thechemosensorysampleswereintroducedassocialcontextodors.Withoutcontext
odor,menshowfacialmimicrywhenpresentedwithsadfemalefaces,aneffectthat
is especially prolonged in gay men. Muscle activity of heterosexual men when
presentedwithsadmalefaceswithoutcontextodorsuggestsadisplayofcounter
mimicry.Facialmimicrywhenexposedtosadmalesfacesonlywasobservedwhen
thefaceswerepresentedinthecontextofgaymalebodyodor.Heterosexualwomen
displayfacialmimicryinresponsetosadfacesirrespectiveoftheactor’sgender.
Lesbianwomenhowevershowfacialmimicryespeciallywhenpresentedwithsad
femalefacesinthecontextofheterosexualfemalebodyodor.Theseresultsshow
sexualorientationrelateddifferencesinfacialreactionstofacialreactions,possibly
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suggestingvaryingdegreesofinterpersonalempathy.Moreover,facialmimicryis
facilitatedyocialontextdorsrobablyueorimingfffiliationotives.
Inconclusion,thesocialchemosignalofhumanbodyodorhasbeenshownto
conveyinformationaboutanindividualbeingapoororaeligiblepartnerintermsof
genderandsexualorientation,andthatthisinformationisdetectedbyindividuals
exposedtothechemosignal.Moreover,afirstleadastothebehavioralrelevanceof
suchsocialchemosignalshasbeenobserved,namelytheprimingofthemotiveto
affiliate.However,morestudiesareneededthatexpandeffectsofgenderandsexual
orientationrelatedchemosensorysignalsonfurther,inthecontextofmatechoice
relevantehaviors.
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3. Theoretical and Empirical Background
Humanhemosensoryommunication
Inmanynonumanspecies,transmissionofchemosensorysignalsisacrucialform
ofcommunication,mediatingavarietyofsocialbehaviors,suchastherecognitionof
conspecifics, dominance and aggression displays, and signaling mating
characteristics (Wyatt, 2003). This form of communication has a number of
advantages,aschemosensorysignalsmayeasilyovercomephysicalbarriers,maybe
transportedbywindandwatercurrentsandthuscoverlongdistances,andhave
generallylowproductioncosts.However,sinceearlyanatomistslabeledhumansas
microsmatic animals (Zwaardemaker, 1895), the common misconception evolved
thathumanshaveapoorlydevelopedsenseofsmell.Itiswidelybelievedthatthe
dependenceonauditoryperceptionandtrichromaticvisionhassignificantlyreduced
humanrelianceonchemosensorycommunication(Gilad,Wiebe,Przeworski,Lancet
&aabo,004),utnncreasingolumefesearchemonstrateshatumansave
sensitiveandwellevelopedolfactoryabilitiescapableofmediatingsocialbehavior
(seeacob,Zelano,ayrehcClintock,002).
In order for chemosensory communication to take place, individuals are
required to produce chemical substances and to secrete these substances to the
outside(Karlson&Lüscher,1959).Inhumans,odoroussubstancesareproducedby
theintegument,thesalivaryglands,theaccessoryglandsoftheeye,andarefoundin
urine, faces, sperm,and vaginal secretions. In everyday life, however, the most
prevalentsourceofhumanbodyodoristheaxilla.Axillarysweatisaconglomerate
ofsecretionsfromthesebaceous,eccrine,apoeccrine,andapocrineglands(Cohn,
1994;eckmann,eichmann,auselewig, 2003),ndtsdorousomponentsre
basically comprised of steroids (Gower, Bird, Sharma & House, 1985; Gower &
Ruparelia,993;ixon,alletower,988)nd acidsikeE)ethylexenoic
acid(Zengetal.,1991)andisovalericacid(Pretietal.,1987).Especiallyaxillary
steroidsaresupposedtoexhibitcommunicativefeatures,andthus16ndrostenes
like androstenone (5ndrost6nne) and androstadienone (androsta,16,
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