IEPA 2004 allemand

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Examen d’entrée directe en 2ème année Samedi 13 mars 2004 ALLEMAND LV1 Die SPD möchte deutsche Spitzenuniversitäten schaffen. Was muss sich an unseren Hochschulen ändern? Ein Besuch amerikanischer Eliteeinrichtungen gibt die Antwort: Alles Von Martin Spiewak nach „Die Zeit“, 3/2004 Die deutschen ...
Publié le : jeudi 21 juillet 2011
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Examen d’entrée directe en 2ème année Samedi 13 mars 2004 ALLEMAND LV1 Die SPD möchte deutsche Spitzenuniversitäten schaffen. Was muss sich an unseren Hochschulen ändern? Ein Besuch amerikanischer Eliteeinrichtungen gibt die Antwort: Alles Von Martin Spiewak nach „Die Zeit“, 3/2004 Die deutschen Sozialdemokraten wollen in diesem Jahr Bildung, Forschung und Innovation in Deutschland voranbringen. Eines der Hauptprojekte soll, so Generalsekretär Olaf Scholz, die „Schaffung mindestens einer deutschen Spitzenuniversität nach amerikanischem Vorbild “ sein. Die Frage ist dann zu untersuchen, was getan werden müsste, um deutsche Universitäten näher an die Spitze zu führen. Da lohnt es sich das Beispiel der Columbia University in New York anzuführen. Diese Privatuniversität hat dieses Jahr mehr als 2 Milliarden Dollar Budjet zur Verfügung. Eine Finanzmacht, die auf hohe Studiengebühren, staatliche Subventionen und zuletzt auf Patentrechte zurückzuführen ist. In Deutschland jedoch sind Studiengebühren verboten. Das Gleiche gilt für die Auswahl der Studenten. Deutsche Hochschulen dürfen nur einen Teil ihrer Bewerber selbst aussuchen, ein echter Wettbewerb um die besten Abiturienten fehlt.. An der Columbia Universität dagegen werden die künftigen Studenten in einem strengen System aus Schulnoten, Gutachten von Lehrern, Interviews und Essays ausgesucht. Mit ähnlicher Sorgfalt wie bei der Auswahl ihrer Studenten rekrutieren amerikanische Elitehochschulen ihre Doktoranden, und Professoren, und zwar weltweit. „Was uns groß gemacht hat, ist unsere Selbstständigkeit.“ So bringt Steven Muller, deutschstämmiger Expräsident der Johns Hopkins University, den wichtigsten Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen auf den Punkt. Private US-Universitäten sind nur ihren Studenten, Professoren 1 und – mit Einschränkung – ihren Geldgebern verantwortlich: Die letzte Verantwortung hat der Aufsichtsrat , der als oberster Manager und Stratege zugleich agiert. Kein Minister regiert von außen hinein, kein Hochschulgesetz regelt die akademischen Interessen und Strukturen.Was in Deutschland realistischer erscheint als dieses Modell, ist aber die punktuelle Förderung einzelner Hochschulen. So könnte der Bund mit zusätzlichem Geld Hochschulen gezielt voranbringen, an denen schon heute in kleinen Enklaven Forschung auf Weltniveau betrieben wird. Das hieße: Mit dem Mut zur Ungleichheit einzelne Universitäten aufgrund ihrer Leistungen zu privilegieren. Dieser Grundgedanke ist durchaus richtig. Denn solche Leuchttürme würden nach außen strahlen und den Wettbewerb in Deutschland anheizen. Zugleich könnten sie den Universitäten jenen verlorenen Respekt zurückgeben, den diese einst hatten. Beantworten Sie die folgenden Fragen zum Text: 1. Worinbestehen die Unterschiede zwischen dem deutschen Hochschulsystem und dem Beispiel der Columbia University? 2. Entsprichtdas amerikanische System der Eliteuniversitäten dem europäischen Kulturgut ? 3. GlaubenSie, dass die Einführung von Eliteuniversitäten den Exodus von hochqualifizierten Wissenschaftlern vermeiden kann ?
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