Hebräisches Wurzelwörterbuch nebst drei Anhängen über die Bildung der Quadrilitern, Erklärung der Fremdwörter im Hebräischen, und über das Verhältniss des ägyptischen Sprachstammes zum Semitischen

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Publié le : vendredi 24 juin 2011
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' '. '^i"-. \- •_;'..";. /t.*., HEBRÄISCHES Wurzelivörlerliiich SN E B T DREIm\MU DIE BILDUKG DER OUADRILITERN. ERKLÄRUINM; DER EREMD\V()RTRRÜBER IM HEBRÄISCHEN. UND ÜBER DAS VERHÄLTNISS DES ÄGYPTISCHEN SPRACHSTAMMES ZUM SEMITISCHEN PBIVATDOCENTEN AN DER UNIVERSITÄT ZU TÜBINGEN. MANNHEIM. BASSERMANN.VERLAC, VON FRIEDRICH 1845. \ I IHRER DIRCHLAUCHT "^^^"^•^ ^'^>T^1 v» "v^&ri /^it\'^t .^ ZV -ISCHArilBUliCiii S.Il'FF. ALS KLEINES ZEICHEN TIEFGEFÜHLTEN DANKES UND DER VEREHRUNG DIESE SCHRIFT ER^^ST MEIER. PJ Vorrede. Die Aufgabe, welche ich in der vorheg-enden Arbeit zu lösen unternommen habe, besteht wesentlich in drei Punkten. Ich zunächst am Hebräischen die Bahn und die Methodewollte nachweisen, welche das Semitische überhaupt in der Bildung seiner Wurzeln und Grundwörter eingeschlagen, und damit zu- gleich das lebendige Princip, den unterscheidenden Charakter dieses Sprachbau's möglichst genau und bestimmen. Aussicher der Princips, diese Sprachen erzeugte,Nachweisung des das sodann ergeben, ob, und in wie fern von wirklichersollte sich Stammverwandtschaft, entweder mit dem indogermanischen, oder nordafrikanischen Sprachen (dem Ae-mit den alten ost- und gyptischen) die Rede sein könne, indem ich überzeugt war, dass wahre Verwandtschaft sich eben in der innersten Formgebung der offenbaren undSprache desshalb auch dem Grade nach ge- nau sich wiedererkennen und sich nachkonstruiren lassen müsse. Eine dritte Aufgabe war es mir endlich, die Grundanschauungen der WurzelWörter, so wie den Zusammenhang zwischen den Lauten und ihrer Bedeutung zu ermitteln und den Weg, den der im Wort verkörperte Gedanke von seinem nackten Ursprünge an , bis zu seiner vollen Entwicklung im Lebenslauf der Sprache durchwandert hat, wieder aufzufinden. Ueber jeden dieser drei Punkte muss ich mich ausführlicher erklären.hier etwas VoriTile.VI I. dass die allgxMiieine Idee einesZunächst g;estdie ich gern, darstelle, uie, undhcbraiscluMi WurzelWörterbuchs, welches nach einsilbigen Wurzeln aus die dreibuch-wclcIuMi Gesetzen von mir,stäbigcn Stämme im Semitischen gebildet worden , nicht sondern Herrn Professor Tuch angehört. Der ermuthigenden Aufforderung dieses liochverehrten Mannes liabe ich es zu dan- ken , dass ich ein Problem, welches längst mein ganzes Interesse erregt hatte, früher, als es sonst wohl geschehen wäre, zum Gegenstande einer ernsten, anhaltenden Untersuchung machte. drängten sich mir nun bald einige allgemeinere FragenHierbei die beantwortenauf, ich nothwcndig musste, wenn ich für eine glückliche Untersuchung überhaupt festen Grund gewinnen wollte. Wo hat die eigentliche Wurzel ihren Sitz? Welchen Ursprung, welche Bedeutung hat der sogenannte dritte Radikal Ueber? diese nächsten , und, w ie leicht zu , wichtigen Fragen,zeige^i fand ich bei unsern Etymologen wasund Grammatikern nichts , mich auch nur einigermassen hätte befriedigen können; ja, diese Fragen sind im Firnst bis jetzt noch nicht einmal aufgeworfen, wie viel weniger zu beantworten gesucht. Selbst Ewald, dem die hebräische Grammatik durch seine meisterhafte Bearbeitung sonst so Bedeutendes verdankt, über diese Punktegibt gerade keinen Aufschluss, und semitischestellt ausserdem über die Wurzelbildung eine, wie mir scheint, unhaltbare Theorie auf. Allerdings geht Ewald (Ausführliches Lehrbuch §. 4 f.) von der, psychologisch allein zu rechtfertigenden Vorstellung aus, dass die Sprachwurzeln im Semitischen ursprünglich einsilbig waren. Die Zergliederung aller bekannten Sprachen, z. B. der indoger- manischen, zeigt dies noch empirisch wahrnehmbar auf die ein- leuchtendste Weise. Wo sich scheinbare Abweichungen dieses Gesetzes finden , w<'rden sie in dessen , wasungenauer Keuntniss
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