Sujet du bac serie S 2013: Allemand LV1
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Sujet du bac serie S 2013: Allemand LV1

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Baccalauréat général 2013, Terminale Scientifique (S)

Sujets

Informations

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Publié le 01 janvier 2013
Nombre de lectures 705
Langue Français

Exrait

     
BACCALAUREAT GENERAL SESSION 2013   Allemand LV1 séries L ES S   Code sujet : 13AL1GEMLR1
Note au chef de centre
A communiquer aux candidats dès la distribution des sujets avant le lancement de l’épreuve. (à lire et à écrire au tableau)  
Page 3/5  TEXT – B  Ligne 48  Au lieu de : “Gewinnerinnen des…waren…”  Lire : “Gewinnerin des…war…”  
         
            
 BACCALAURÉAT GÉNÉRAL Session2013  
 
ALLEMAND Langue Vivante 1
Durée de l’épreuve: 3 heures     Séries ES/S - coefficient: 3 Série L - coefficient: 4     
L’usage de la calculatrice et du dictionnaire n’est pas autorisé.
Ce sujet comporte 5 pages numérotées de 1/5 à 5/5. Le candidat s assurera que le sujet est complet.
Compréhension 10 points Expression 10 points  Vous répondrez sur votre copie en précisant chaque fois le numéro des questions. 
  13AL1GEMLR1
 
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5 10 15 20 25 30
 
TEXT - A   Die Macht der Superhelden  Der Erzähler Rick Fischer hat als Kind beide Eltern verloren und lebt seitdem zusammen mit seiner älteren Tante.  Geändert hat sich dann alles mit den Comics. Onkel Fabian, der Bruder meiner Mutter, hat sie mir mitgebracht. Er ist Biochemiker und hält sich für was Besseres. Ich bin sicher, er hat sich so was gedacht wie: Gott, was soll ich dem zurückgebliebenen1 denn Jungen schenken? Vielleicht hat er's nicht genau in den Worten gedacht, aber so in etwa. Ich weiß, dass seine Kinder, Béla und Gabrielle, immer nur sogenannte gute Bücher bekamen. Erst klassische Märchen, dann Astrid Lindgren, Erich Kästner und so was. Ich war also acht und blätterte zum ersten Mal in einem Superman-Heft. Daneben lagen Mickey Mouse, Clever&Smart, Spiderman. Onkel Fabian sagte ohne Hoffnung: „Na, vielleicht findest du ja da ein paar Freunde.“ Später habe ich dann immer Tante Bambusch angebettelt, mir die Heftchen zu besorgen, und als ich Taschengeld bekam, habe ich sie mir selber gekauft. Das heißt: Ich habe den Zeitungsmann gebeten, sie für mich zu bestellen. Außer Mickey Mouse gab's damals nichts in Storlitz2. Durch die Comics lernte ich lesen und schreiben, und während des Schulunterrichts saß ich oft in der letzten Reihe und übte unter der Tischplatte zeichnen. So wurde ich plötzlich in Deutsch, Kunst und bald sogar in Sport richtig gut. Mich schnell bewegen, springen, rennen, Bälle werfen - das gehörte wegen der Superhelden nun einfach dazu. Tatsächlich nannten sie mich in der Schule eine Zeitlang „Supe-rRicki“. Einerseits natürlich, um sich über meine Heftchenleserei lustig zu machen. Aber zum Teil auch aus echtem Respekt. Komischerweise - wo ich doch eher ein Einzelgänger war - wurde ich gerade im Mannschaftssport einer der Besten. Und ich muss wohl nicht erklären, wie sehr es in der Schule hilft, ein guter Fuß- und Handballer zu sein. Die folgenden zwei Jahre, dritte und vierte Klasse, wurden für mich gute Jahre. Einmal wollte ich mich bei Onkel Fabian bedanken. Schließlich waren es seine Comics gewesen, die meinem Leben, wie ich fand, eine Wendung gegeben hatten. Onkel Fabian fand das nicht. „Ach, die Comics, sagte er. N„a, wenn sie dir immer noch Spaß machen, freut's mich. Aber eigentlich bist du doch inzwischen ein bisschen zu alt dafür. Mit neun könntest du ruhig mal versuchen, was Vernünftiges zu lesen. Oder ein Instrument zu lernen. Weißt du, Rick, Comics ... also ich denke, es wird Zeit, dass du dir ein wenig mehr zutraust im Leben, mehr ausprobierst, dich insgesamt mehr ins Zeug legst3. Vielleicht hatte er recht. Aber es war brutal. Wo ich ihm doch gerade sagen wollte, dass ich wegen ihm angefangen hatte, mich insgesamt mehr ins Zeug zu legen.     
Jakob Arjouni, Cherryman jagt Mr. White, Diogenes Verlag, 2011
                                                 1zurückgeblieben : attardé 2 Storlitz: ein fiktiver Ort in Deutschland 3 legen : donner un sérieux coup de colliersich ins Zeug    13AL1GEMLR1
 
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TEXT - B   Leise Helden  Sie sind Helden. Einige berühmt, andere völlig unbekannt – und doch haben sie eines gemeinsam: Sie helfen anderen Menschen, ohne dafür Geld oder Anerkennung zu bekommen, ganz im Stillen. Sie sind leise, die „Modernen Helden“. Vor zwei Jahren schrieben Steffen Gill und Michael Fuchs ein Buch über jene, die den Mut, die Kraft und die Überzeugung haben, sich für ihre Mitbürger einzusetzen. Aus dem Buch ist ein Verein geworden, der Jugendarbeit und gemeinnützige Unternehmungen über Workshops unterstützt. Jedes Jahr gibt es ein Treffen im „Hedl encamp“. Hier begegnen sich Menschen, die sich engagieren oder engagieren wollen. Vorbilder gibt es dafür genug.  Übrigens zeichnet dietaz4 Stiftung Panter5 dem Jahr 2005 Menschen aus, die sich seit sozial, politisch oder einfach nur menschlich für andere engagieren. Sie sind gegen politische und gesellschaftliche Missstände6aktiv und sie vollbringen große Taten, häufig im Verborgenen7. Mit ihrem Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Zivilgesellschaft. Dertaz Panter Preis diese Menschen auf die Bühne und sorgt für holt Öffentlichkeit und Anerkennung.  Gewinnerinnen destaz Panter Preises waren die Münchnerin Bettina Theresa 2009 Ismair, die sich mit der Initiative „Offenes Haus –Offenes Herz“ um Asylbewerberfamilien kümmert und sich für deren Integration stark macht. Den Preis der Leser erhielt die Berliner Ärztin Jessica Groß, die sich um die medizinische Versorgung von Menschen ohne gültige Papiere kümmert.   aus : http://www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/moderne-helden (06.05.2010) http://blogs.taz.de/hausblog/2010/05/06/heldinnen-und-helden-des-alltags-gesucht/ 
                                                 : die Ta szeitung 45ge z at noaditno g :alf  Stiftun die 67nofsoitcl : yd essisndta d MerIment nnem  Verborgenen : (ici) discrètement   13AL1GEMLR1
 
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COMPRÉHENSION (10 points)
 
  I. Text A:  Wählen Sie jeweils den richtigen Vorschlag und schreiben Sie den korrekten Text ab!  Onkel Fabian schenkt seinem achtjährigen Neffen Rick Comics, weil  er ihn für intelligent hält / er keine Bücher mag / er ihn für dumm hält. Onkel Fabian ist sicher / glaubt nicht / hofft,dass Rick dadurch Freunde findet. Onkel Fabian ist der Meinung, dass die Comics keinen / einen großen / einen geringen Einfluss auf Ricks Leben gehabt haben. Onkel Fabian gibt Rick den Rat,noch mehr Comics zu lesen / gute Bücher zu lesen / nicht mehr zu lesen.   II. Text A:  Was hat sich konkret im Leben des Erzählers geändert? Zitieren Sie vier entsprechende Textstellen, die auf diese Frage Antwort geben!   III. Text A und Text B:  Lesen Sie folgende Sätze! In welcher Form steht das in den Texten? Finden Sie das entsprechende Zitat und schreiben Sie es ab!  a) Nachdem er die Comics entdeckt hatte, war sein Leben nicht mehr dasselbe. b) Onkel Fabian denkt, dass er den Anderen überlegen ist. c) Die Meinung des Onkels konnte richtig sein. d) Moderne Helden engagieren sich, ohne dass man in den Medien über sie spricht. e) Dertaz Panter Preis Helden endlich bekannt machen. leisensoll diese   IV. Text A und Text B:  In beiden Texten ist die Rede von Helden: Wodurch unterscheiden sich diese Helden im Text A und im Text B? Antworten Sie kurz auf Deutsch (ungefähr 50 Wörter).
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EXPRESSION (10 points) 
 
  I.Als Jugendlicher erklärt Rick Fischer auf seinem Blog, wie sehr das Lesen von Comics sein Leben als Kind beeinflusst hat. (mindestens 120 Wörter)    II. Behandeln Sie eines der beiden Themen:(mindestens 150 Wörter)  a) „Für uns sind Menschen Helden, wenn sie nicht nur an sich selbst, sondern auch an die anderen denken. Jeder Mensch hat also das Potential, ein Held zu sein.“ Was halten Sie davon? Argumentieren Sie!     b) Sportler, Schauspieler, Reality-Show-Stars, Sänger ... werden oft als „neue Helden“ gefeiert. Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Führen Sie konkrete Beispiele an und geben Sie Ihre persönliche Meinung dazu!
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ODER
 
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