Audit-Bericht Schwarzach
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- Audit Bericht Gemeinde Schwarzach November 2007 Impressum Energieinstitut Vorarlberg Stadtstr. 33 6850 Dornbirn Tel. +43 / (0) 5572 / 31202-0 Fax +43 / (0) 5572 / 31202-4 Email: info@energieinstitut.at Internet: www.energieinstitut.at ZVR 945611553 | DVR 0702820 Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier (Mondi/Bio Top 3 extra / 100% chlorfrei gebleicht, naturweiß). ƒƒƒƒƒƒƒƒSeite 3 / 17 1 Gemeindebeschreibung 1.1 Eckdaten Bezirk: Bregenz Bürgermeister: Helmut Leite Größe: 491,26 ha Einwohner: 3.534 Haushalte: 1.282 Meereshöhe: 428 m E-mail: gemeinde@schwarzach.at Internet: www.schwarzach.at 1.2 Allgemeine Beschreibung der Gemeinde Schwarzach Schwarzach liegt an der Ostseite des Vorarlberger Rheintales in der Bodenseeregion zwischen der Landeshauptsstadt Bregenz und der Gartenstadt Dornbirn, am Eingang zum Bregenzerwald. Die geografisch zentrale Lage im Dreiländereck Deutschland – Schweiz – Österreich begünstigt eine gute wirtschaftliche Entfaltung. Industrie- und Gewerbebetriebe stehen in einem guten Ver-hältnis zur Größe des Ortes. Schwarzach wurde im Jahre 1994 zur wirtschaftsfreundlichsten Gemeinde Österreichs gekürt. In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde Schwarzach intensiv für die Entwicklung eines att-raktiven Gemeindezentrums eingesetzt. Diese Bemühungen der Gemeinde ...

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- Audit Bericht


Gemeinde Schwarzach



November 2007
















































Impressum

Energieinstitut Vorarlberg
Stadtstr. 33
6850 Dornbirn
Tel. +43 / (0) 5572 / 31202-0
Fax +43 / (0) 5572 / 31202-4
Email: info@energieinstitut.at
Internet: www.energieinstitut.at
ZVR 945611553 | DVR 0702820

Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier (Mondi/Bio Top 3 extra / 100% chlorfrei gebleicht, naturweiß).
Seite 3 / 17


1 Gemeindebeschreibung
1.1 Eckdaten

Bezirk: Bregenz
Bürgermeister: Helmut Leite
Größe: 491,26 ha
Einwohner: 3.534
Haushalte: 1.282
Meereshöhe: 428 m
E-mail: gemeinde@schwarzach.at
Internet: www.schwarzach.at

1.2 Allgemeine Beschreibung der Gemeinde Schwarzach

Schwarzach liegt an der Ostseite des Vorarlberger Rheintales in der Bodenseeregion zwischen
der Landeshauptsstadt Bregenz und der Gartenstadt Dornbirn, am Eingang zum Bregenzerwald.
Die geografisch zentrale Lage im Dreiländereck Deutschland – Schweiz – Österreich begünstigt
eine gute wirtschaftliche Entfaltung. Industrie- und Gewerbebetriebe stehen in einem guten Ver-
hältnis zur Größe des Ortes. Schwarzach wurde im Jahre 1994 zur wirtschaftsfreundlichsten
Gemeinde Österreichs gekürt.
In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde Schwarzach intensiv für die Entwicklung eines att-
raktiven Gemeindezentrums eingesetzt. Diese Bemühungen der Gemeinde um wurden im Jahr
2006 mit der Auszeichnung mit dem europäischen Dorferneuerungspreis honoriert.

Diese positive wirtschaftliche Entwicklung ist auch entscheidend mit dafür verantwortlich, dass
sich Schwarzach in den letzten Jahren einer immer größeren Beliebtheit als Wohngemeinde er-
freuen darf. An die 25 Vereine bieten ein vielfältiges Angebot an Sport und Kultur.

In Schwarzach wohnen derzeit an die 3.540 Personen auf rund 5 km² Fläche. Davon werden 265
ha landwirtschaftlich genutzt, 135 ha sind Waldfläche.


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2 Energiepolitische Kurzbeschreibung

Wichtige energiepolitische Meilensteine der letzten Jahre:

1989 Auszeichnung als fahrradfreundliche Gemeinde
1992 Erstellung eins Gesamtverkehrskonzepts für die Gemeinde
1994 zweite Auszeichnung als fahrradfreundliche Gemeinde
1999 Einführung der Energiebuchhaltung
2003 Beitritt zum e5-Programm
2004 Start von „Plan B“ – Mobilitätsmanagementprogramm der Hofsteiggemeinden
2004 Beginn der Hauptschulsanierung
2007 Fertigstellung des neuen Ortszentrums
2007 Beitritt zum Klimabündnis


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3 in der Gemeinde


Aufnahme in das e5-Programm: 2003
1. Zertifizierung: (45%, 2004)
2. Zertifizierung: (60%, 2007)

e5-Teamleiter:
Norbert Greber

e5-Energiebeauftragter:
Dietmar Wagner (dietmar.wagner@schwarzach.at)

Energieteam:
Markus Baldessari Friedrich Hinteregger Josef Ritter
Hans-Albrecht Christern Edelbert Immler Peter Schelling
Hansjörg Dür Mario Longhi Andreas Zambanini
Egon Gasser Markus Ortler
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3.1 Energierelevante Gemeindestrukturen

Energierelevante politische Gremien Vorsitzende
(Gemeindeausschüsse/Kommissionen)
Bau-, Kanal-, Wasserausschuss Helmut Stadler
Verkehr Raimund Glatter-Götz
Planung und Gemeindeentwicklung Christoph Unterpirker
Umwelt Norbert Greber
Energierelevante Verwaltungsabteilungen Leiter
Bauamt Mario Longhi
Energie- und Umweltbeauftragter Dietmar Wagner
Energie- und Wasserversorgung Versorgung durch:
Gasversorgung Vorarlberger Erdgasgesellschaft (VEG)
Elektrizitätsversorgung Vorarlberger Kraftwerke AG
Wasserversorgung Gemeinde Schwarzach
Gemeindeeigene Bauten Anzahl
Kindergärten 2
Volksschule 1
Hauptschule 1
Verwaltungsgebäude 1 (Gemeindeamt)
Seniorenwohnungen 1
Veranstaltungssaal 1
Heimathaus (Museum) 1
Feuerwehrhaus 1
Häuser/Wohnungen/Räume (teilw. vermietet) 2
Bauhof 1
Gemeindeeigene Anlagen Anzahl
Sportheim 1 (FC-Platz)
Straßenbeleuchtung 1
Pumpwerke 6 (5 Wasserversorgung, 1 Abwasserentsorgung)
Gemeindeeigene Fahrzeuge Anzahl
Unimog 1996 Diesel
1
Kubot – Traktor 1996 Diesel
1
VW-Bus (Bauhof) 2001 Diesel
1
Hyundai-Bus (Wasserwerk)
1
2005 Diesel mit Partikelfilter
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3.2 Grobbilanz über den Verbrauch der kommunalen Objekte















Verbrauchszahlen Energieträger- 2001 2002 2003 2004 2005 2006
<——>
kategorien
Wärme aus Strom [kWh] 0 87.594 125.356 108.232 29.477 -97% 934
Wärme aus Öl [kWh] 100.000 239.415 214.672 164.891 286.556 -100% 0
Wärme aus Holz [kWh] 0 6.000 12.000 12.000 12.000 0% 12.000
Wärme aus Gas [kWh] 290.884 311.577 374.841 353.336 385.000 250% 1.347.603
Umweltwärme [kWh] 0 128.033 182.091 214.946 57.810 -100% 0
Strom [kWh] 97.568 200.968 370.073 356.681 399.858 -7% 373.133
Wasser [m³] 1.358 2.975 2.920 2.917 3.327 4% 3.459
<——> Zusammenfassung 2001 2002 2003 2004 2005 2006
Wärme [kWh] 390.884 772.619 908.960 853.405 770.843 76% 1.360.537
Strom [kWh] 97.568 200.968 370.073 356.681 399.858 -7% 373.133
Wasser [m³] 1.358 2.975 2.920 2.917 3.327 4% 3.459


In der Energiebuchhaltung werden seit 2001 die Verbrauchswerte für Strom, Wasser und Wärme der kom-
munalen Gebäude und Anlagen monatlich erfasst. Inzwischen sind alle Objekte mit nennenswertem Ener-
gieverbrauch in der Energiebuchhaltung aufgenommen.
Seit 2003 wird ein jährlicher Energiebericht erstellt, in dem ein Überblick über die Gesamtverbrauchsent-
wicklung geboten wird sowie die Verbrauchsentwicklung jedes einzelnen Objekts dargestellt wird. Darüber
hinaus werden Empfehlungen für allfällige Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen.

Der exorbitante Anstieg des Gasverbrauchs ist auf die Bautätigkeit im Winter im Rahmen der Hauptschul-
sanierung zurückzuführen, bei der zeitweise Bautätigkeit und Unterrichtstätigkeit parallel erfolgen muss-
ten.
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4 Energiebilanzen, Kennzahlen
4.1 Allgemeine Kennzahlen

Kennzahlen Einheit Gemeinde Land Vorarlberg

Energieproduktion
2Sonnenkollektoren m / Einwohner 0,34 0,44
Stromverbrauch Gesamt MWh / Einwohner 7,75 5,83
Stromverbrauch der Haushalte 2,19 1,77
Stück gesamt /
Geförderte Biomasse-Kleinanlagen 10,47 13,00
1000 Einwohner
Mittelwert
Kennzahlen Einheit Gemeinde
e5-Gemeinde
PV Nettostrom MWh / Einwohner 0,01 0,13

Informationen
Anzahl /
Energieberatungen 8,21 5,63
1000 Einwohner





4.2 Angaben aus der Vorarlberger Gemeindestatistik (2006)

Mittelwert
Kennzahlen Einheit Gemeinde
Vorarlberg
Lohnsummensteuer, Kommunalsteuer € / Einwohner 427 254
Arbeitsstätten Stk. 157 187
Arbeitsplätze Stk. 1.731 1.543
Kopfquote Gesamteinnahmen 1.055 1.148€ / Einwohner
Ertragsanteil nach der Finanzkraft k.A. 26€ / Einwohner

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5 Ergebnis der -Auditierung 2007


Maßnahmen maximal möglich effektiv
Punkte Punkte Punkte %
1 Entwicklungsplanung, Raumordnung
Kommunale
1.1 38 32,0 19,8 62%
Entwicklungsplanung
1.2 Innovative Stadtentwicklung 4 4,0 2,2 55%
1.3 Bauplanung 24 18,0 1,4 8%
1.4 Baubewilligung, Baukontrolle 12 8,0 4,0 50%
Total 78 62,0 27,4 44%
Kommunale Gebäude,
2
Anlagen
2.1 Energie- und Wassermanagement 28 22,0 15,0 68%
2.2 Vorbildwirkung, Zielwerte 44 44,0 21,8 50%
2.3 Besondere Massnahmen Elektrizität 5 5,0 5,0 100%
Total 77 71,0 41,8 59%
3 Versorgung, Entsorgung
3.1 Beteiligungen, Kooperationen, Verträge 14 6,0 3,6 60%
3.2 Produkte, Tarife, Abgaben 27
3.3 Nah-, Fernwärme 32 14,0 8,0 57%
3.4 Energieeffizienz Wasserversorgung 7 7,0 2,9 41%
3.5 Energieeffizienz Abwasserreinigu24 7,5 3,3 43%
3.6 Tarife Wasserversorgung, Wasserentsorgung 3 3,0 2,1 70%
Energie aus
3.7 20 2,5 2,4 96%
Abfall
Total 127 40,0 22,3 56%
4 Mobilität
4.1 Mobilitätsmanagement in der Verwaltung 4 3,5 1,8 52%
4.2 Verkehrsberuhigung, Parkieren 26 21,0 5,0 24%
4.3 Nicht motorisierte Mobilität 24,0 14,0 58%
4.4 Öffentlicher Verkehr 24 18,0 8,5 47%
4.5 Mobilitätsmarketing 8 8,0 7,6 95%
Total 88 74,5 36,9 50%
5 Interne Organisation
Interne
5.1 14 9,0 7,5 83%
Strukturen
5.2 Interne Prozesse 20 19,0 17,4 92%
5.3 Finanzen, Förderprogramme 14,0 9,6 69%
Total 48 42,0 34,5 82%
Kommunikation, 6
Kooperation
6.1 Externe Kommunikation 24 23,0 17,9 78%
6.2 Kooperation allgemein 10 10,0 6,7 67%
6.3 Kooperation speziell 26 26,0 16,6 64%
6.4 Unterstützung privater Aktivitäten 22 22,0 16,6 75%
Total 82 81,0 57,8 71%
Gesamttotal 500 370,5 220,6 60%


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Mögliche Punkte 370,5 (von theoretisch 500)
Erreichte Punkte 220,6
Umsetzungsgrad 60%


Anmerkung zu den möglichen Punkten:
Um den Rahmenbedingungen der Gemeinde (Größe, eigene Stadtwerke, geografische Lage, …)
Rechnung zu tragen, werden nach klaren Vorgaben, die für die Gemeinde möglichen Punkte fest-
gelegt. Der Umsetzungsgrad für die Gemeinde errechnet sich aus dem Quotient der erreichten
Punkte zu den möglichen Punkten.


Energiepolitisches Profil:
Entw icklungsplanung, Raumordnung
100%
75%
Kommunikation, Kooperation Kommunale Gebäude, Anlagen50%
25%
0%
Interne Organisation Versorgung, Entsorgung
effektivMobilität


Das energiepolitische Profil beschreibt den Umsetzungsgrad in den einzelnen Handlungsfeldern,
gibt jedoch keine Auskunft über das absolute Punktepotenzial im jeweiligen Handlungsfeld.