Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl

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FINANZBERICHT 1996 Zahlreiche weitere Informationen zur Europäischen Union sind verfügbar über Internet, Server Europa (http://europa.eu.int). Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung. Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 1997 ISBN 92­827­8991­8 © Europäische Gemeinschaften, 1997 Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. Printed in Germany ι GEDRUCKT AUF CHLORFREI GEBLEICHTEM PAPIER FINANZBERICHT 1996 GD II — Dienst Finanzoperationen Wagner-Gebäude Europäische Kommission Luxemburg * " * • * * • Y.-T. de SILGUY G. RAVASI O Mitglied der Kommission Generaldirektor Wirtschaft und Finanzen Vorwort Im Laufe des Geschäftsjahres 1996 hat die Kommission ihre auf das Aus­laufen der Bestimmungen des EGKS-Vertrags im Jahre 2002 ausgerichtete Politik fortgesetzt. Ihre zukunftsorientierte Strategie ist auf folgende drei Ziele ausgerichtet: 1. weitere Kürzung der Umlage; 2. Senkung des gesamten Darlehensbetrags um mehrals 30% gegenüber dem Vorjahr. Diese Rückführung soll konsequent fortgesetzt werden: Schon ab Ende 1996 wird die Kommission keine weiteren Anträge auf Umstellungsdarlehen mehr annehmen, so daß sich ihre Tätigkeit mehr oder weniger auf die Ausführung der bereits eingegangenen Verpflich­tungen beschränken wird; 3. besondere Sorgfalt, was die Deckung der laufenden Verpflichtungen angeht, um eine optimaleg der von der EGKS eingegangenen Risiken zu gewährleisten.

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FINANZBERICHT 1996 Zahlreiche weitere Informationen zur Europäischen Union sind verfügbar über Internet, Server Europa
(http://europa.eu.int).
Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung.
Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 1997
ISBN 92­827­8991­8
© Europäische Gemeinschaften, 1997
Nachdruck mit Quellenangabe gestattet.
Printed in Germany
ι
GEDRUCKT AUF CHLORFREI GEBLEICHTEM PAPIER FINANZBERICHT 1996
GD II — Dienst Finanzoperationen
Wagner-Gebäude Europäische Kommission
Luxemburg
* " *
• *
* • Y.-T. de SILGUY
G. RAVASI O
Mitglied der Kommission
Generaldirektor
Wirtschaft und Finanzen Vorwort
Im Laufe des Geschäftsjahres 1996 hat die Kommission ihre auf das Aus­
laufen der Bestimmungen des EGKS-Vertrags im Jahre 2002 ausgerichtete
Politik fortgesetzt. Ihre zukunftsorientierte Strategie ist auf folgende drei
Ziele ausgerichtet:
1. weitere Kürzung der Umlage;
2. Senkung des gesamten Darlehensbetrags um mehrals 30% gegenüber
dem Vorjahr. Diese Rückführung soll konsequent fortgesetzt werden:
Schon ab Ende 1996 wird die Kommission keine weiteren Anträge auf
Umstellungsdarlehen mehr annehmen, so daß sich ihre Tätigkeit mehr
oder weniger auf die Ausführung der bereits eingegangenen Verpflich­
tungen beschränken wird;
3. besondere Sorgfalt, was die Deckung der laufenden Verpflichtungen
angeht, um eine optimaleg der von der EGKS eingegangenen
Risiken zu gewährleisten.
Darüber hinaus hat sich die Kommission um eine noch zügigere Darlehens­
bearbeitung bemüht, um den Abschluß ihrer Konten beim Auslaufen des
Vertrags zu erleichtern.
Y.-T. de SILGUY G. RAVASI O
Mitglied der Kommission Generaldirektor
Wirtschaft und Finanzen Inhalt Tätigkeitsbericht
Wirtschaftslage und Entwicklung des EGKS-Sektors 12
EGKS-Darlehen und-Bürgschaften 18
EGKS-Anleihen 27
Sonstige Aufgaben der EGKS 33
Ausführung des EGKS-Funktionshaushaltsplans9
Jahresabschluß der EGKS
Bilanz zum 31. Dezember 1996 46
Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das am 31. Dezember 199
endende Geschäftsjahr8
Verwendung des Ergebnisses des am 31. Dezember 199
endenden Geschäftsjahres 50
Anmerkungen zum Jahresabschluß zum 31. Dezember 1996 51
Bericht des Europäischen Rechnungshofes über den Jah­
resabschluß dern Gemeinschaftfür Kohle und
Stahl zum 31. Dezember 1996 74
Anhang
Aufgliederung der ausstehenden Darlehen8
Stand der konsolidierten Schuld am 31. Dezember 1996 79
Hauptmerkmale der 1996 ausgezahlten Darlehene der am 31. Dezember 1996 ausstehenden
EßKS-Anleihen 83
Unter den Funktionshaushaltsplan der EGKS fallende
Tätigkeiten9 EGKS Der Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle
und Stahl ist am 18. April 1951 von Belgien, der Bundesrepublik Deutsch­
land, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Paris unter­
zeichnet worden und im Jahr 1952 mit einer Geltungsdauer von 50 Jahren
in Kraft getreten; er läuft am 23. Juli 2002 aus. Am 1. Januar 1973 sind Däne­
mark, Irland und das Vereinigte Königreich Mitglieder der EGKS geworden.
Griechenland hat den Vertrag am 1 .Januar 1981 unterzeichnet. Spanien und
Portugal sind am 1. Januari 986 Mitglieder der EGKS geworden, Österreich,
Finnland und Schweden am 1. Januar 1995. Die 15 EGKS-Mitgliedstaaten
werden im Folgenden als „die Mitgliedstaaten" bezeichnet.
Kommission Die Europäische Kommission übt nach Maßgabe des EGKS-Vertrags die
Befugnisse und Zuständigkeiten der ehemaligen Hohen Behörde aus.
Seit dem 23. Januar 1995 sind Mitglieder der Kommission:
Jacques Santer Präsi dent
Sir Leon Brittan räsident Vizec
Manuel Marin Vizec resident
Martin Bangemann Mitgl ied
Karel Van Miert Mitg ied
Hans van den Broek Mitgl ied
Joäo de Deus Pinheiro Mitgl ¡ed
Pádraig Flynn Mitgl ed
Marcelino Oreja Mitgl ed
Anita Gradin ed Mitgl
Edith Cresson Mitgl ed
Ritt Bjerregaard Mitgl ed
Monika Wulf-Mathies Mitgl ed
Neil Kinnock Mitgl ed
Mario Monti Mitgl ed
Franz Fischler Mitgl ed
Emma Bonino Mitgl ed
Yves-Thibault de Silguy Mitgl ed
Erkki Liikanen Mitgl ed
Christos Papoutsis Mitgl ed
Die Zuständigkeit für den Bereich „Kredit und Investitionen" wurde Herrn
Yves-Thibault de Silguy übertragen. Für diesen Bereich war in der Vergangenheit die Generaldirektion XVIII ver­
antwortlich. Durch die Entscheidung der Kommisson vom 30. Oktober 1996
wurde die GDXVIII (Kredit und Investitionen) in den „Dienst Finanzoperatio­
nen" (DFO) umgewandelt, derderGD II (Wirtschaft und Finanzen) angeglie­
dert ist. Dieser neue Dienst, der sich weiterhin in Luxemburg befindet, hat
dieselben Aufgaben wie die ehemalige GD XVIII.
Die Generaldirektion II — Dienst Finanzoperationen verwaltet die wichtig­Generaldirektion
sten finanziellen Tätigkeiten der EGKS. Generaldirektor der GD II: Giovanni „Wirtschaft und
Ravasio; Direktor des DFO: Paul Goldschmidt; Direktorder DFO-Direktion
Finanzen"
„EGKS-Aktivitäten": Dieter R. Engel.
Anschrift Europäische Kommission
Generaldirektion II — Dienst Finanzoperationen
Wagner-Gebäude
Rue Alcide De Gasperi
L-2920 Luxembourg
Tel. (+352) 430 11
Fax) 43 63 22
Telex EURFIN 3366LU
Ecu Seit dem 1. Januar 1981 wird aufgrund der Entscheidung der Kommission
vom 19. Dezember 1980Í1) in den unter den EGKS-Vertrag fallenden Berei­
chen statt der ERE der Ecu verwendet.
Der Ecu ist eine aus den Währungen der EU-Mitgliedstaaten zusammenge­
setzte „Korbwährung". Seit dem 1. November 1993, dem Zeitpunkt des
Inkrafttretens des Vertrags über die Europäische Union, gehen in den Ecu
die folgenden Beträge der einzelnen Währungen ein:
BEF 3,301 PTE 1,393 LUF 0,130
DKK 0,1976 FRF 1,332 ITL 151,8
DEM 0,6242 NLG 0,2198 ESP 6,885
GRD 1,440 IEP 0,008552 GBP 0,08784
I1) ABI. L 349 vom 23.12.1980. Der Gegenwert des Ecu in einer Landeswährung ist gleich der Summe der
in dieser Währung ausgedrückten Beträge der einzelnen Währungen, aus
denen sich der Ecu zusammensetzt.
Die Kommission berechnet täglich den Kurs des Ecu in 28 Landeswährun­
gen. Diese Kurse werden anhand der um 14.30 Uhr von den Zentralbanken
festgestellten Kurse ermittelt. Die ab 15.30 Uhr verfügbaren Kurse werden
den nationalen Währungsbehörden und dem Sekretariat des Europäischen
Währungsinstituts (EWI) übermittelt, das sie bei der Verbuchung der Trans­
aktionen im Rahmen des Europäischen Währungssystems zugrunde legt.
Die Umrechnungskurse können täglich in Brüssel über einen Fernkopierer
mit Antwortgerät unter der Nummer (+322) 29610 97 oder 296 60 11 abge­
rufen werden. Außerdem werden sie im Amtsblatt der Europäischen
Gemeinschaften (Reihe C „Mitteilungen und Bekanntmachungen") veröf­
fentlicht.
Die für die Umrechnung der einzelnen EU- und Drittländerwährungen in Ecu
verwendeten Kurse sind auf Seite 51 angegeben.
Großer Belt —
Hängebrücke