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●ISSN 1026-8324Basierend auf Informationen von CORDIS News, abrufbar im Internet unter: http://www.cordis.lu/news/deIN DIESER AUSGABE Forschung muss eine zentralePriorität sein, so Prodi gegenüberBusquin drängt auf Verdoppelungdes EU-ForschungshaushaltsForschungskommissar Philippe Busquinhat seine Absicht bestätigt, die EU- Ratspräsidentschaft undMitgliedstaaten aufzurufen, dasGemeinschaftsbudget für Forschung ineiner erweiterten Union zu verdoppeln ParlamentS. 2Projekt TRAIN-IT fördert Während Bertie Ahern, der neue Präsident des Europäischen Rates, bei der Vorstellung des Pro-kommerzielle Nutzung der IST- gramms seines Landes für die sechsmonatige EU-Präsidentschaft nur kurz auf die Forschung einging,Ergebnissebezeichnete Kommissionspräsident Romano Prodi in seiner Antwort auf die Rede Wissen und Inno-Das zentrale Ziel des Programmsvation als “zentrale Prioritäten” der Europäischen Union.“Technologien derInformationsgesellschaft (IST)” desProdi, der sich für eine proaktivere Herangehens- “Unsere Jugendlichen müssen in Europa die Stu-Rahmenprogramms ist es,weise der Regierungen der Mitgliedstaaten an dien-, Arbeits- und Erfolgschancen vorfinden kön-Forschungsmaßnahmen durchzuführen,um diejenigen zukünftigen Technologien dieses Thema aussprach, nen, die ihnen zustehen.zu bestimmen, die das Leben der Bürger sagte: “Die Kommission legt Und dabei spreche ich nichtEuropas bereichern werden S.

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IN DIESER AUSGABE Busquin drängt aufVerdoppelung des EU-Forschungshaushalts Forschungskommissar Philippe Busquin hat seine Absicht bestätigt, die EU-Mitgliedstaaten aufzurufen, das Gemeinschaftsbudget für Forschung in einer erweiterten Union zu verdoppeln S. 2 ProjektTRAIN-IT fördert kommerzielle Nutzung der IST-Ergebnisse Das zentrale Ziel des Programms “Technologien der Informationsgesellschaft (IST)” des Rahmenprogramms ist es, Forschungsmaßnahmen durchzuführen, um diejenigen zukünftigen Technologien zu bestimmen, die das Leben der Bürger Europas bereichern werden S. 6 Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen - Descartes-Preis Die Europäische Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für den René-Descartes-Preis veröffentlicht, der im Rahmen des Themenbereichs “Wissenschaft und Gesellschaft” des spezifischen Programms “Ausgestaltung des Europäischen Forschungsraums” (EFR) unter dem Sechsten Rahmenprogramm (RP6) finanziert wird S. 12 Harney erläutert Programm des irischen Ratsvorsitzes für den Rat Wettbewerbsfähigkeit“ Die irische Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung Mary Harney, die während der irischen PräsidentschaftVorsitzende des Rates “Wettbewerbsfähigkeit” ist, hat dessen Programm erläutert S. 14 Über 4.000 französische Forscher drohen angesichts der Haushaltsituation mit Rücktritt Der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin hat Behauptungen, dass sein Land die Forschungsausgaben kürze, zurückgewiesen S. 17 Highlights . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Innovation: Politik und Praxis . . . . . 6 Programmdurchführung . . . . . . . . . 9 Veröffentlichung . . . . . . . . . . . . . . . 11 Ergebnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Ausschreibungen . . . . . . . . . . . . . . 12 Strategie und Politik . . . . . . . . . . . . 14 Innerhalb Europas . . . . . . . . . . . . . 17 Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . 24 Neu bei CORDIS . . . . . . . . . . . . . . 28
ISSN 1026-8324
B a s i e r e n d a u f I n f o r m a t i o n e n v o n C O R D I S N e w s , a b r u f b a r i m I n t e r n e t u n t e r :h t t p : / / w w w. c o r d i s . l u / n e w s / d e
Forschung muss eine zentrale Priorität sein, so Prodi gegenüber Ratspräsidentschaft und Parlament
Während Ber tie Ahern, der neue Präsident des Europäischen Rates, bei derVorstellung des Pro-gramms seines Landes für die sechsmonatige EU-Präsidentschaft nur kurz auf die Forschung einging, bezeichnete Kommissionspräsident Romano Prodi in seiner Antwort auf die Rede Wissen und Inno-vation als “zentrale Prioritäten” der Europäischen Union. Prodi, der sich für eine proaktivere Herangehens- “Unsere Jugendlichen müssen in Europa die Stu-weise der Regierungen der Mitgliedstaaten an dien-, Arbeits- und Erfolgschancen vorfinden kön-dieses Thema aussprach, nen, die ihnen zustehen. sagte: “Die Kommission legt Und dabei spreche ich nicht ihre Vorschläge vor und der nur in deren Interesse, denn Rat entscheidet. Tatsächlich genau in diesem Punkt geht aber geschieht nichts, so- es um unser ureigenstes lange diese Beschlüsse Überleben”, sagte er. nicht auf nationaler Ebene Bei der Erläuterung des in konkrete Maßnahmen Arbeitsplans der Präsident-umgesetzt werden.” schaft im Zusammenhang Der Kommissionspräsident mit der Lissabonner Agen-bedauer te die Tatsache, da - dem Ziel der EU, bis zum 00.000 “EUBertie Ahern und Romano Prodi -Sdpaistsz eznufrozresict h4er inden© Audiovisuelle Bibliothek, Europäische tfaredriW hcstähigstenewerbs-fruw Jtehbat r0201z  Gemeinschaften Vereinigten Staaten be- Welt zu werden, - sagte schäftigt sind, und hob hervor, dass in Europa Ahern, nachhaltiges und umweltverträgliches Spitzenforschungszentren von Weltniveau ein- Wachstum und sozialer Zusammenhalt stünden gerichtet werden müssen. “Sie müssen zum le- “im Mittelpunkt des Arbeitsprogramms” der Prä-benden Beweis unseres Glaubens an die Zukunft sidentschaft. werden und dafür, dass wir hier in Europa in der ” e er Lage sind, in die Zukunft zu blicken und sie zuunWtier r hVaebrewne iss cahuofn  Fvoiretlsecsh reitrtree iicnh tBe, reericklhäernt wie gestalten , so Prodi. Forschung, Telekommunikation und Umwelt- Auf Forderungen nach einer “neuen europäischen schutz. Zur Verwirklichung des Ziels müsse aller-Renaissance” entgegnete Prodi, Europa müsse dings die Dynamik erhöht werden. Ahern kün-“wieder das werden, was es für Jahrhunderte war: digte in diesem Zusammenhang an, er werde die die Referenz für junge Forscher weltweit.” Frühjahrstagung des Europäischen Rates nutzen, Unter Verweis auf die Dringlichkeit der Lage sag-tuelmp udinek tL izssu arbüocnkneenr  uAngde nidhar  nweiueedne r Sicnh wdeunn gM zitu-te er, Investitionen in Bildung und Forschung verleihe ”. seien kein “abstraktes Problem”, sondern ein Ziel, n das jetzt verfolgt werden müsse, weil Europa voneiAeBtrsehnrdei2unedeneRH/EC/104PES seinen internationalen Konkurrenten bereits45142RNC überholt werde.rtProgrammdesyenraHetuälreSichaueeh Abschließend ging er kurz auf die zukünftigenircsehnaRstovsriWt-tteewebfsbrzeitfüsderRan1.S,tiekgihä4 europäischen Forscher und ihre Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Europas ein.
VERÖFFENTLICHT VON DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION INNOVATION
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Busquin drängt auf Verdoppelung des EU-Forschungshaushalts Forschungskommissar Philippe Busquin hat seine Absicht bestätigt, die EU-Mitgliedstaaten aufzurufen, das Gemeinschaftsbudget fü r Forschung in einer erweiterten Union zu verdoppeln. Busquin gab diese Erklärung in einem In- Forschungsmittel von derzeit 5 Mrd. pro terview mit der französischen Zeitung “Le Jahr auf10 Mrd. bis zum Beginn des näch-Monde” ab, sein Sprecher hat danach ge- sten Jahrzehnts ansteigen. Dies würde 10% genüber CORDIS-Nachrichten allerdings der öffentlichen Forschungsausgaben in-verlauten lassen, dass dies eine vorsichtige nerhalb der EU entsprechen. Einschätzung sei und wahrscheinlich eine EU-Haushaltskommissarin Michaele stärkere Erhöhung anvisiert werde. Schreyer befürworte eine derart starke An-Bevor die Mitgliedstaaten über den globa- hebung der EU-Forschungsfinanzierung, len EU-Haushalt für den Zeitraum 2007 bis und außerdem werde in einem aktuellen 2013 entschieden haben, können keine ex- Bericht des deutschen MdEP Ralph Linkohr akten Zahlen diskutiert werden. Einige hof- deutlich, dass das Parlament eine solche fen darauf, dass die nationalen Beiträge um Umverteilung der Mittel ebenfalls unter-1,24% des BIP ansteigen, sechs Mitglied- stütze, so der Sprecher Busquins. staaten haben jedoch bereits deutlich ge-e macht, dass sie die Beiträge beim derzeiti-luelnangun)StdeL(dnoMleuqnelsPresseionenaunIofmrtaderhersrpceseSenimhne gen Stand von 1% beibehalten möchten.issiKommno Falls sich Busquin mit seiner Forderung73412NCR durchsetzen kann, werden die EU-© PhotoDisc
veröffentov thciln: E U R O P Ä I S C H E K O M M I S S I O N Generaldirektion für Unternehmen  Kommunikation und Aufklärung L-2920 Luxemburg Fax: +352 4301 32084 E-mail: cordis-focus@cec.eu.int CORDISfocsu ist auch erhältlich unter: http://www.co rdis.lu/focus/de/ Basierend auf Informationen von CORDIS News, abrufbar im Internet unter: http://www.cordis.lu/news/de
CORDISfoc uswird alle 14Tage von der Direktion Kommunikation und Aufklärung der Generaldirektion für Unternehmen als Bestandteil des S e c h s t e n F o r s c h u n g s r a h m e n p r o g r a m m s der Europäischen Gemeinschaft herausgegeben und informiert über die Neuigkeiten in der EU-Forschung und Innovation sowie die damit verbundenen Programme und Strategien.
CORDIS FOCUS - NR. 237
USA unterstützen japanischen Bewerber für ITER-Standort und Frankreich drängt Europa auf Alleingang
Der US-Energieminister Spencer Abraham hat die uneingeschränkte Unterstützung seines Lan-des für den japanischen Bewerber für den Standor t des thermonuklearenVersuchsreaktors (ITER) bekannt gegeben. Die an der ITER-Initia- den sich zwei Gruppen tive beteiligten Staaten gegenüberstehen. Es werden gebeten, zwi- heißt, die EU, Russland schen dem Bewerber und China unterstüt-der Europäischen Uni- zen den französischen on für den ITER-Stand- Standort, während ort Cadarache in man davon ausgeht, Frankreich und dem dass die USA, Japan japanischen Standort und Südkorea den ja-Rokkasho-Mura zu panischen Bewerber wählen. Abraham äu- unterstützen. ßerte sich gegenüber führenden japanischenDmeire rfrmainnizsötseirs cheJ eParne--Wirtschaftsvertretern am 9. Januar in TokioePiinere rew eRitaefrfae riOn ptbiranc ihntse folgendermaßen: “Mit o Stolz verkünde ich,© ITERd ,g ssas-roulhc-eiroEu spaSdem er vpiel, in dass die Vereinigten Staaten den Bau des Versuchsreaktors in Ja-neen ns oelilgtee,n feanll st hCeradmaornacuhklee afrüer nd Sats ainndteorrtn abtaiou--pan voll unterstützen. Aus technischer Sicht haben Sie den besseren Standort geliefert.Enianl e SPprroejcehkte rn ivcohnt  aEuUs-gFeorwsächhltu nwgesrkdoenm smoilslstaer. Auf der nächsten internationalen ITER-Sit- Philippe Busquin sagte jedoch, dass dies mög-zung, die für Mitte Februar geplant ist, wer-Fortsetzung auf Seite 3
26. JANUAR 2004