Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung

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c g Die Rolle der Sozialpartner I in der beruflichen Erstaus-o bildung und Weiterbildung o Zusammenfassungen der O Berichte aus den Mitglied-¡¡j Staaten der Europäischen Q Gemeinschaft LU O Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung HH> Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen Erstausbildung C ur|d Weiterbildung QS Zusammenfassungen der Berichte aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft Belgien, Dänemark, Bundesrepublik Deutschland, Griechen-E2 land, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Nieder-sjlande, Portugal, Vereinigtes Königreich Ο I.Auflage, Berlin 1990 Q Herausgeber: Q. CEDEFOP — Europäisches Zentrum für die Förderung O der Berufsbildung LL Jean-Monnet-Haus, Bundesallee 22, D-1000 Berlin 15 OJ Tel. : (030) 88 41 20 ; Telefax : (030) 88 41 22 22 ; Tel.: (030) 88 41 20; Tel· Telex: 184 163eucen d Q LU Das Zentrum wurde durch Verordnung (EWG) Nr. 337/75 f\ des Rates der Europäischen Gemeinschaften errichtet. Diese Veröffentlichung erscheint ebenfalls in folgenden Sprachen : ES ISBN 92-826-1171-X DA ISBN 92-826-1172-8 GR ISBN 92-826-1174-4 EN ISBN 92-826-1175-2 FR ISBN 92-826-1176-0 IT ISBN 92-826-1177-9 NLN 92-826-1178-7 PT ISBN 92-826-1179-5 Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung.

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Ajouté le 08 mars 2012
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Langue Deutsch
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c
g Die Rolle der Sozialpartner
I in der beruflichen Erstaus-
o bildung und Weiterbildung
o
Zusammenfassungen der
O Berichte aus den Mitglied-
¡¡j Staaten der Europäischen
Q Gemeinschaft
LU
O Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung HH> Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen Erstausbildung
C ur|d Weiterbildung
QS Zusammenfassungen der Berichte aus den Mitgliedstaaten der
Europäischen Gemeinschaft
Belgien, Dänemark, Bundesrepublik Deutschland, Griechen-E
2 land, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Nieder-
sjlande, Portugal, Vereinigtes Königreich
Ο I.Auflage, Berlin 1990
Q
Herausgeber:
Q.
CEDEFOP — Europäisches Zentrum für die Förderung O
der Berufsbildung
LL Jean-Monnet-Haus, Bundesallee 22, D-1000 Berlin 15
OJ Tel. : (030) 88 41 20 ; Telefax : (030) 88 41 22 22 ; Tel.: (030) 88 41 20; Tel·
Telex: 184 163eucen d Q
LU Das Zentrum wurde durch Verordnung (EWG) Nr. 337/75
f\ des Rates der Europäischen Gemeinschaften errichtet. Diese Veröffentlichung erscheint ebenfalls in folgenden Sprachen :
ES ISBN 92-826-1171-X
DA ISBN 92-826-1172-8
GR ISBN 92-826-1174-4
EN ISBN 92-826-1175-2
FR ISBN 92-826-1176-0
IT ISBN 92-826-1177-9
NLN 92-826-1178-7
PT ISBN 92-826-1179-5
Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung.
Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 1990
ISBN 92-826-1173-6
Katalognummer: HX-58-90-207-DE-C
Nachdruck — ausgenommen zu kommerziellen Zwecken — mit Quellenangabe gestattet.
Printed in Belgium INHALTSVERZEICHNIS Seite
Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen
Bi Ldung in Belgien
Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen 15
Jugend- und Erwachsenenbildung in Dänemark
Die Rolle der Sozialpartner in der Berufsausbildung 43
und beruflichen Weiterbildung
Bundesrepublik Deutschland
Technisch-gewerbliche Erstausbildung und Weiterbildung 57
und die Rolle der Sozialpartner in Griechenland
Die Rolle der Sozialpartner in der Berufsausbildung 73
in Spanien
Die Rolle der Sozialpartner in der Beruflichen Bildung 87
in Frankreich
Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen Bildung 107
und Weiterbildung in Irland
Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen Bildung 115
in Italien
Die Rolle der Sozialpartner bei der beruflichen Erst- 135
ausbildung und der beruflichen Weiterbildung: Die Lage
in Luxemburg
Die Sozialpartner und die Berufsausbildung in den 157
Ni eder landen
Die Rolle der Sozialpartner in der Berufsbildung in 169
Portugal
Die Rolle der Sozialpartner in der beruflichen Erst- 185
ausbildung und Weiterbildung im Vereinigten Königreich
- 3 -Die Rolle der Sozialpartner
in der beruflichen Bildung
in Belgien
SYNTHESEBERICHT
P. Coetsier
R. Claes
D. Berings
Staatl. Universität Gent
Januar 1987
-ε-Im Anschluß an eine Untersuchung über die Rolle der Sozial­
partner in der Berufsbildung in Belgien auf nationaler,
regionaler, sektoraler und betrieblicher Ebene lassen sich
einige allgemeine Schlußfolgerungen formulieren.
In Belgien gestalten sich die verschiedenen Ausbil­
dungsmöglichkeiten sehr unübersichtlich. Die meisten
Berufsausbildungsgänge sind ins (staatliche und subven­
tionierte ) Bildungssystem eingebunden. In diesem Fall
beschränkt sich die offizielle Beteiligung der Sozial­
partner auf eine beratende Funktion gegenüber dem Schul­
system. Seit einigen Jahren bestehen jedoch seitens der
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände inoffizielle Be­
mühungen, das Dreieick Schule - Industrie - Gesellschaft
zu schließen.
Im Laufe der Jahre konnte das Monopol der staatlich
organisierten und subventionierten Bildung (des Schul-
systerna im Rahmen der Berufsbildung durchbrochen werden.
Wir können feststellen, daß die Gewerbetreibenden über ein
eigenes, unabhängiges Berufsbildungssystem verfüg en. Außer­
dem wurde von staatlicher Seite ein System von,vom Office
National de l'Emploi (nationales belgisches Arbeitsamt)
angebotenen,Ausbildungsgängen entwickelt, an deren Organi­
sation und Planung Arbeitgeberverbände wie Gewerkschaften
unmittelbar beteiligt sind.
Wir stellen fest, daß in Belgien in den letzten Jahrzehn­
ten die offizielle und inoffizielle Beteiligung der Sozialpartner bei der Organisation der Berufsbildung
zunahm. Zeichnet sich der Bedarf nach einem neuen Berufsaus­
bildungsgang ab, werden die Sozialpartner direkt tätig
und arbeiten ebenfalls mit dem Staat bei der Planung,
Umsetzung, Überwachung und zuweilen Finanzierung der
neuen Ausbildungsgänge zusammen.
Dies wird auch daraus ersichtlich, daß die Sozialpartner
bereits von Anfang an an den verschiedenen Versuchen im
Rahmen der Teilzeitausbildung und -arbeit beteiligt waren
und es auch blieben.
Die Tarifvertragsverhandlungen berücksichtigen die berufs­
bildungsspezifischen Probleme; dazu zählen Verhandlungen,
die in das Gesetz Über bezahlten Bildungsurlaub mündeten, Ver­
handlungen über die Ausbildung in der gewerblichen Wirt­
schaft, das vor kurzem geschlossene berufsübergreifende
Abkommen über Teilzeitausbildung, Weiterbildung und Probe­
zeiten zur beruflichen Eingliederung für Jugendliche.
Auf sektoraler Ebene sind die Arbeitgeberverbände in
der Berufsbildung sehr aktiv. Sie versuchen, die Bedürf­
nisse der branchenspezifischen Ausbildung auf sektoraler
Ebene zu befriedigen. In Wir tschaf tszweigen , wie z.B. der
Bau Wirtschaftler Metallindustrie und dem Bankwesen vertei­
digen die Gewerkschaften mit Erfolg ihre Interessen hin­
sichtlich der branchenspezifischen Berufsausbildung im Rahmen
eines gemeinsamen Finanzierungssystems.
In dem Office National de l'Emploi, einem offiziellen,
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