1000 Aquarelle von genialen Meistern
383 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

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Description

Das Aquarell, das lange Zeit als Sekundärmedium des Zeichnens galt, erlebte im 18. Jahrhundert in England ein wahres goldenes Zeitalter. Die Aquarellmalerei im engeren Sinne war jedoch schon als Maltechnik unter Verwendung lasierender Farben seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. bekannt und hat sich im Laufe der Zeit kontinuierlich entwickelt. Jede Technik trägt ihr Stilgesetz in sich, und das Aquarell insbesondere ist voller Ansprüche an die Künstler und verlangt künstlerische Zucht, Konzentriertheit und Sicherheit. Die Aquarelltechnik war lange Zeit der große Begleiter des Zeichnens. EineMischung aus Wasser und Pigmenten, die große künstlerische Freiheit erlaubt, wurde das Aquarell oft für vorbereitende Skizzen verwendet. Albrecht Dürer war einer der ersten, der alle Vorteiledes Aquarells ausnutzte. Im 18. Jahrhundert schufen englische Künstler daraus ein autonomes, von akademischen Zwängen befreites Medium, eine Entwicklung, die für nachfolgende Generationen erheblichen Einfluss hatte. Zu den bekanntesten Künstlern, die Aquarelle geschaffen haben, gehören Turner, Whistler, Constable, Sargent, Van Gogh, Kandinsky, Klee und Schiele.

Sujets

Informations

Publié par
Date de parution 11 avril 2018
Nombre de lectures 10
EAN13 9781683254515
Langue German, Middle High (ca.1050-1500)
Poids de l'ouvrage 24 Mo

Informations légales : prix de location à la page 0,0598€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Extrait

Victoria Charles




1000
Aquarelle von
genialen Meistern
Autoren:
Victoria Charles
Klaus H. Carl
Layout:
Baseline Co. Ltd
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York
© Image-Bar www.image-bar.com
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Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
ISBN: 978-1-68325-451-5
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
DAS 14. UND 15. JAHRHUNDERT
DAS 16. JAHRHUNDERT
DAS 17. JAHRHUNDERT
DAS 18. JAHRHUNDERT
DAS 19. JAHRHUNDERT
DAS 20. JAHRHUNDERT
KÜNSTLERVERZEICHNIS
E INLEITUNG
Ist das Aquarell die älteste malerische Technik der Weltgeschichte? Sei es in den Höhlen von Lascaux oder den altertümlichen Felsmalereien in Ägypten und Griechenland, man fand stets in Wasser angerührte Farbpigmente. Im Mittelalter bedienten sich die Buchmaler mit Wasser verdünnter Farben, um Manuskripte zu illustrieren. Jene Miniaturen auf Velinpapier in mehr oder minder opaken Farben bildeten den Ursprung des modernen Aquarells, das uns heute bekannt ist.
Die Maler der Renaissance verwendeten Wasserfarben für Vorstudien und modelli . Leonardo da Vinci (1452-1519) beispielsweise schuf eine beachtliche Anzahl von Zeichnungen, bei denen er auf verschiedene Techniken und komplementäre Medien zurückgriff, darunter das Aquarell, das dazu diente, die gezeichneten Linien besser zur Geltung zu bringen. Zum Ende des 15. Jahrhunderts trat mit Albrecht Dürer (1471-1528) der erste weithin anerkannte Künstler in Erscheinung, der sich ganz dem Aquarell verschrieb: Er schuf etwa einhundert von ihnen, was ihn zum ersten großen Aquarellisten der Kunstgeschichte machte. Später waren es die Genrekünstler der Landschaftsmalerei, die sich die Techniken des Aquarells aneigneten und die Vorteile erkannten, die die Technik in Hinsicht auf die Darstellung etwa von Lichteffekten mit sich brachte.
Trotz alledem war es ein langer Weg, bis die Aquarellmalerei als wahrhaft autonome Kunstform angesehen wurde. In ihrer Geschichte war sie stets dem Zeitgeschmack und den technischen Errungenschaften der jeweiligen Epoche unterworfen. Teils in Verruf gebracht, teils in Vergessenheit geraten, erhielt das Aquarell erst zum Ende des 18. Jahr-hunderts eine Definition im eigentlichen Sinne. Lange Zeit erschien es daher als eine Kunstform ohne Fundament, war es doch begrifflich nur ungenau erfasst. Die Aquarellmalerei wurde als Zerstreuung, als Zeitvertreib, als amateurhafte Kunst betrachtet. In der Tat fand die Existenz des Aquarells vor dem 19. Jahrhundert in kaum einem Text Erwähnung oder die Begrifflichkeiten wurden einigermaßen willkürlich gebraucht: Noch 1757 verwendete kein Geringerer als Denis Diderot (1713-1784) fälschlicherweise das Wort Gouache.
Wenn die Technik an sich auch, speziell im Vergleich zur Ölmalerei, lange dem Urteil der Minderwertigkeit ausgesetzt war, so wurden die Künstler doch nie müde, sie anzuwenden und zu perfektionieren. Dürer erreichte mehr Bekanntheit durch seine Werke in Öl, seine Kupferstiche und Holzschnitte, die Auftragsarbeiten waren. Doch er betätigte sich ebenso in der Aquarellmalerei, die es ihm erlaubte, sich freier und spontaner auszudrücken. In Frankreich wurden die Aquarellmaler in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts unter Ludwig XVI. (1754-1793) an der Académie royale de peinture et de sculpture zugelassen. Einige Jahre später, im Jahre 1804, machte die Gründung der Society of Painters in Water Colours in England die Anerkennung des Aquarells als autonome Kunstform offiziell.
Auf der Suche nach einer Definition des Aquarells
„In den alten Manuskripten verzierte man den Text mit Illustrationen und Figuren, die auf Velin oder der Haut totgeborener Kälber ausgeführt wurden; in jenen Werken sah man die ersten Miniaturen […]; das Genre wurde in Italien, in Deutschland und vor allem in Frankreich vervollkommnet, wo es unter Karl V. rasante Fortschritte machte; doch die Erfindung der Druckkunst sorgte mit ihrer erhöhten Buchauflage dafür, dass die Miniaturen aufgegeben wurden. Die Künstler, die sich diesem erlesenen Genre verschrieben hatten, schufen nun also zierliche Figuren, die man einrahmte, später Porträts, mit denen man Bonbonnieren, Armreife und schließlich auch Fächer schmückte. Die Farben wurde darauf als Gouache, das heißt dick und oft mit Weiß gemischt, aufgetragen, was ihnen ein leicht mehliges und gipsartiges Aussehen verlieh. Das Aquarell war das Resultat der Perfektionierung der Gouache und der Miniaturen; es kann in einer Vielzahl von Genres angewandt werden und verbreitete sich allmählich, dem Gang der Kunst bis zum heutigen Tage folgend.“ [Frédéric Auguste Antoine Goupil, Traité d’aquarelle et de lavis en six leçons [Abhandlung über das Aquarell und die Lavierung in sechs Lektionen], 1858]
Das Wort ‚Aquarell‘, wie wir es heute verstehen, hielt erst sehr spät in d

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