Beckmann
253 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

Vous pourrez modifier la taille du texte de cet ouvrage

Découvre YouScribe en t'inscrivant gratuitement

Je m'inscris

Beckmann , livre ebook

-

Découvre YouScribe en t'inscrivant gratuitement

Je m'inscris
Obtenez un accès à la bibliothèque pour le consulter en ligne
En savoir plus
253 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

Vous pourrez modifier la taille du texte de cet ouvrage

Obtenez un accès à la bibliothèque pour le consulter en ligne
En savoir plus

Description

Dem Grafiker, Maler, Bildhauer und Lehrer Max Beckmann (1884-1950) gelang mit seinem Lebenswerk etwas, um dass sich viele Künstler vor und nach ihm vergeblich bemüht haben: Ein Œuvre zu schaffen, das den großen Kunsttraditionen huldigt ohne dabei nachahmerisch zu wirken, das expressionistisch ist ohne dabei die Realität ins Unkenntliche oder Lächerliche zu abstrahieren, das modern und wegweisend ist ohne der Selbstgefälligkeit eines avantgardistischen Denkens zu verfallen. Beckmanns Kunst lehnt sich gegen jederlei Zuordnung auf und bleibt dabei doch konkret und erfassbar.
Vor dem Hintergrund von Max Beckmanns turbulentem Leben, seinem Dienst im Ersten Weltkrieg, der Ungewissenheit der Weimarer Republik und der Flucht aus Nazi-Deutschland, beleuchtet Ashley Bassie in diesem Bildband Beckmanns Schaffen und dessen Beziehung zum Expressionismus seiner Zeit.

Sujets

Informations

Publié par
Date de parution 07 janvier 2014
Nombre de lectures 0
EAN13 9781781605646
Langue German, Middle High (ca.1050-1500)
Poids de l'ouvrage 2 Mo

Informations légales : prix de location à la page 0,025€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Exrait

Autor:
Ashley Bassie

Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam

© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA
Image-Bar www.image-bar.com

© Max Beckmann Estate, Artists Rights Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn

Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

ISBN: 978-1-78160-564-6
„Kunst dient der Erkenntnis, nicht der Unterhaltung, der Verklärung oder dem Spiel. “

– Max Beckmann, 1938
INHALT


Biografie


A
Abstürzende r, 1950
Abtransport der Sphinx e, 1945
Argonauten, Triptycho n, 1949-1950
Atelier (Nacht ), 1938
Auferstehun g, 1907

B
Badende Fraue n, 1919
Die Bark e, 1926
Der Befreit e, 1937
Begegnun g, 1948
Begin the Beguin e, 1946
Bildnis Curt Valentin und Hanns Swarzenk i, 1946
Bildnis Euretta Rathbon e, 1947
Bildnis Georg Swarzensk i, 1950
Bildnis Marion Greenwoo d, 1950
Bildnis Minna Beckmann-Tub e, 1924
Bildnis Perry T. Rathbon e, 1948
Bildnis Quappi in Bla u, 1926
Bildnis Walter Barke r, 1948
Blick auf den Eiffelturm aus einem Fenste r, 1930
Boulder, Colorad o, 1949
Bower y, 1950
Brillenlade n, 1950
C
Cabin s, 1948
Café Bando l, 1944
Café-Interieur mit Spielspiege l, 1949
Christus in der Vorhöll e, 1948
Christus und die Sünderi n, 1917

D/E
Departure, Triptycho n, 1932-1935
Doppelbildnis Karneval Max Beckmann und Quapp i, 1925
Dream of Weltkarte (Universum ), 1947/1949
Der eiserne Ste g, 1922
Die Erschaffung Eva s, 1950

F
Fastnach t, 1920
Fastnach t, 1925
Fastnachtsmaske grün, violett und rosa (Columbine ), 1950
Frau in weißem Hemd (lesend ), 1947
Frau mit beschattetem Gesich t, 1949
Frau mit Fisc h, 1948
Frau mit Mandoline, in gelb und rot
Frühe Menschen – Urlandschaf t, vor 1936, 1947-1948

G
Galleria Umbert o, 1925
Gebur t, 1937
Großes Frauenbild, Fischerinne n, 1948
Großes Stillleben mit Fernroh r, 1927
Großes Stillleben mit Taube n, 1950
Großes Variété mit Zauberer und Tänzeri n, 1942
Gruppenbild Hop e, 1950
H/I
Hinter der Bühne (Backstage ), 1950
Hôtel de l’ambr e, 1949
Die Hunde werden größe r, 1947
Im Artistenwagen (Zirkus ), 1940

J/K
Junge Frau mit Gla s, um 1947-1949
Die Kapelle der Washington University in St. Loui s, 1949
Kleines Monte Carlo Felsenstadtbil d, 1948
Kleine Sterbeszen e, 1906
Der Köni g, 1933-1937
Kreuzabnahm e, 1917

L
Lid o, 1924
Die Log e, 1928
Luftakrobate n, 1928
Luftballon mit Windmühl e, 1947

M/N
Morgen am Mississipp i, 1949
Mühle im Eukalyptuswald (Mills College ), 1950
Die Nach t, 1918-1919
Nachtclub in New Yor k, 1947
Das Nizza in Frankfurt am Mai n, 1921
O/P
Odysseus und Siren e, 1933
Park in Boulder, Colorad o, 1949
Perseus’ (Herkules’) letzte Aufgab e, 1948
Perseus’ (Herkules’) letzte Aufgab e, 1949
Plastik-Studio (Atelierecke ), 1950
Pompeï-Clown s, 1950
Prunier, Pari s, 1944

R
Die Reis e, 1944
Reise auf dem Fisc h, 1934
Rettun g, 1948

S
Sacré Cœu r, 1949
San Francisc o, 1950
Schwimmbad Cap Marti n, 1944
Sea Lion s, 1950
Selbstbildnis in blauer Jack e, 1950
Selbstbildnis als Clow n, 1921
Selbstbildnis als Krankenpflege r, 1925
Selbstbildnis auf gelbem Grund mit Zigarett e, 1923
Selbstbildnis auf gelbem Grund mit Zigarett e, 1923
Selbstbildnis Carme l, 1950
Selbstbildnis im Hote l, 1932
Selbstbildnis mit Fisc h, 1949
Selbstbildnis mit Glaskuge l, 1936
Selbstbildnis mit rotem Scha l, 1917
Selbstbildnis mit Sei l, 1949
Selbstbildnis mit Trompet e, 1938
Selbstbildnis mit Zigarett e, 1947
Selbstbildni s, 1948
Selbstporträt mit Naïla als Zirkusartisten mit Masken auf einem Seeungeheue r, um 1923
Sitzend e, 1947
Souvenir Chicag o, 1948
Stillleben mit Cello und Bassgeig e, 1950
Stillleben mit Gänseblümche n, 1921
Stillleben mit Grammophon und Schwertlilie n, 1924
Stillleben mit Saxofo n, 1926
Stillleben mit umgestürzten Kerze n, 1929
Stillleben mit violetten Dahlie n, 1926
Stillleben mit zwei großen Kerze n, 1947
Die Straß e, 1914
Die Synagoge in Frankfurt am Mai n, 1919
Szene aus dem Untergang von Messin a, 1909

T
Tanz in Baden-Baden
The Beginning, Triptychon
The Town (City Night)
Tod
Das Trapez
Traum des Soldaten
Traum von Monte Carlo
Der Traum
U/V
Untergang der Titani c, 1912
Unterhaltun g, 1908
Vampi r, 1948
Versuchun g, 1936-1937

W/Z
Die Walkür e, 1948
Zigeuneri n, 1928
Selbstbildnis auf gelbem Grund mit Zigarette
1923
Öl auf Leinwand, 60,2 x 40,3 cm
The Museum of Modern Art, New York
Biografie


1884 Max Beckmann wird am 12. Februar in Leipzig geboren. Seine Eltern, Antonie und Carl Beckmann, entstammen einer Bauernfamilie aus der Umgebung von Braunschweig.
1894 Er fertigt seine ersten Zeichnungen an: Porträts und Landschaften.
1900 Er besteht die Aufnahmeprüfung der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar und studiert dort bis 1903.
1903-1904 Studienreise nach Paris.
1905 Übersiedlung nach Berlin, wo er sich der Berliner Secession anschließt.
1913 Paul Cassirer organisiert die erste große Beckmann-Retrospektive. Beckmann tritt aus der Berliner Secession aus und begründet 1914 die Freie Secession mit.
1914 Der Künstler dient als Freiwilliger im Sanitätsdienst in Flandern. Er hält seine harten Kriegserfahrungen in Zeichnungen fest.
1915 Nervenzusammenbruch und Entlassung aus dem Militärdienst. Seine Kunst wird von diesem Zeitpunkt an expressiver und sozialkritischer. Aufenthalt in Frankfurt am Main.
1925 Übernahme des Meisterateliers der Städel-Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main.
1929 Ernennung zum Professor in Frankfurt am Main. Bis 1932 wohnt Beckmann jeweils von September bis Mai in Paris.

1931 Beckmann wird zunehmend von nationalsozialistischer Seite angegriffen.
1932-1933 Mit der Entstehung des ersten von neun monumentalen Triptychen fängt eine neue Schaffensperiode an. Das bisher Formale und Koloristische verbindet sich nun mit Deutungen der politischen Aktualität.
1933 Entziehung seines Lehrauftrags.
1937 Werke Beckmanns werden in der von den Nazis organisierten Ausstellung Entartete Kunst in den Münchner Hofarkaden gezeigt. Nach der Rundfunkübertragung von Hitlers Rede zur Eröffnung der gleichzeitigen Großen Deutschen Kunstausstellung in München emigriert Beckmann nach Paris und später Amsterdam.
1940 Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Niederlande verbrennt Beckmann seine seit 1925 geführten Tagebücher.
1947 Übersiedlung in die Vereinigten Staaten, wo er an der Washington University Art School (St. Louis) eine Gastprofessur annimmt.
1948 Umfassende Beckmann-Retrospektive im City Art Museum (St. Louis), die anschließend noch in Detroit, Los Angeles, San Francisco und Cambridge/Massachusetts gezeigt wird.
1949 Beckmann unterrichtet an der Brooklyn Museum Art School (New York).
1950 Der Künstler stirbt am 27. Dezember in New York, nachdem er selbst nach 1945 niemals aus seinem Exil nach Deutschland zurückgekehrt war.
M ax Beckmann wurde 1884 in Leipzig geboren. Während seiner Studentenzeit in Weimar, der Wiege der deutschen Aufklärung, las er voller Begeisterung die Schriften Schopenhauers und interessierte sich auch für Kant, Hegel und Nietzsche. Nach seinem Examen im Jahr 1903 malte er in Paris seine ersten Bilder. Cézanne beeindruckte ihn ganz besonders. Beckmanns Bilder wiesen einen impressionistischen Stil auf und waren in ihrer Komposition und Behandlung historischer monumentaler Motive recht traditionell.
Kleine Sterbeszene
1906
Öl auf Leinwand, 100 x 70 cm
Neue Nationalgalerie, Berlin

Beckmann erhielt sich während seines gesamten Lebens ein instinktives Gespür für die Kunst der Vergangenheit und war besonders an Epochen interessiert, die sich kraftvoller und einfacher Ausdrucksmittel bedienten. Während der Entwicklung seines eigenen charakteris-tischen Stils studierte er besonders die Kunst des Mittelalters und der nordeuropäischen Renaissance. Beckmann hielt zu den Kerngruppierungen des Expressionismus und i hren idealistischen Programmen eine gewisse Distanz und war in vielerlei Hinsicht n

  • Accueil Accueil
  • Univers Univers
  • Ebooks Ebooks
  • Livres audio Livres audio
  • Presse Presse
  • BD BD
  • Documents Documents