Deutsche Malerei
221 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

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Deutsche Malerei , livre ebook

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Description

Die Kunst und Kultur Deutschlands, einem Land, das sich erstmals 1871 zu einer Nation vereinte,
bauen auf uralten und facettenreichen Traditionen auf. In der Auseinandersetzung mit der deutschen
Malerei müssen die derzeitigen geografischen Grenzen ignoriert und der gesamteuropäische historische
Kontext untersucht werden. Vom Mittelalter bis zur Neuen Sachlichkeit des 20. Jahrhunderts stellen wir Ihnen
bedeutende Künstler der deutschen Kunstgeschichte wie Albrecht Dürer, Casper David Friedrich oder Otto
Dix vor und begleiten sie auf ihrem Werdegang.

Sujets

Informations

Publié par
Date de parution 15 septembre 2015
Nombre de lectures 3
EAN13 9781783106936
Langue German, Middle High (ca.1050-1500)
Poids de l'ouvrage 2 Mo

Informations légales : prix de location à la page 0,0598€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Extrait

Autor: Klaus H. Carl
Mit ausführlichen Textzitaten aus Dr. Dorothea Eimert:
Die Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts.
Mitarbeit an der deutschen Ausgabe:
Romy Fischer

Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam

© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA
Image-Bar www.image-bar.com

© Erich Heckel Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Karl Schmidt-Rottluff Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Max Pechstein Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Gabriele Münter Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Heinrich Nauen Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Paul Klee Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Max Ernst Estate, Artists Right Society (ARS), New York / ADAGP, Paris
© George Grosz Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Otto Dix Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn
© Conrad Felixmüller Estate, Artists Right Society (ARS), New York / VG Bild-Kunst, Bonn

Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

ISBN: 978-1-78310-693-6
Klaus H. Carl



DEUTSCHE MALEREI
VOM MITTELALTER BIS ZUR NEUEN SACHLICHKEIT
Inhalt


Die Malerei des Mittelalters
Von den Anfängen zur Romanik
Die Buchmalerei
Die Glasmalerei
Die Wandmalerei
Die Tafelmalerei
Gotik
Die Glasmalerei
Die Tafelmalerei
Meister Wilhelm und die Kölner Malerschule
Stephan Lochner
Die Malerei der Neuzeit
Renaissance
Die Spätgotik und die Frührenaissance
Hans Pleydenwurff
Michael Wolgemut
Martin Schongauer
Die Hochrenaissance
Albrecht Dürer
Hans Leonhard Schäufelin und Hans Süß von Kulmbach
Albrecht Altdorfer
Matthias Grünewald
Hans Baldung Grien
Hans Holbein der Ältere
Hans Holbein der Jüngere
Hans Burgkmair der Ältere
Christoph Amberger
Lucas Cranach der Ältere
Lucas Cranach der Jüngere
Barock und Rokoko
Adam Elsheimer
Joachim von Sandrart
Johann Heinrich Roos
Johann Liss
Das Rokoko
Johann Baptist Zimmermann
Matthäus Günther
Klassizismus
Daniel Nikolaus Chodowiecki
Anton Raphael Mengs
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein
Asmus Jakob Carstens
Romantik
Carl Anton Joseph Rottmann
Friedrich Preller der Ältere
Caspar David Friedrich
Philipp Otto Runge
Johann Wilhelm Schirmer
Die Nazarener
Peter von Cornelius
Johann Friedrich Overbeck
Philipp Veit
Edward Ritter von Steinle
Biedermeier
Adrian Ludwig Richter
Carl Spitzweg
Wilhelm von Kaulbach
Georg Friedrich Kersting
Realismus
Carl Blechen
Adolph von Menzel
Anton von Werner
Arthur Kampf
Carl Theodor von Piloty
Franz von Lenbach
Wilhelm Leibl
Hans Thoma
Hugo von Habermann
Historismus des 19. Jahrhunderts
Max Klinger
Anselm Feuerbach
Hans von Marées
Die Malerei der Moderne
Impressionismus
Am Ende des 19. Jahrhunderts
Käthe Kollwitz
Heinrich Zille
Max Liebermann
Franz Skarbina
Max Slevogt
Ludwig von Hofmann
Walter Leistikow
Lovis Corinth
Fritz von Uhde
Symbolismus
Franz von Stuck
Expressionismus
Der europäische Rahmen
Paula Modersohn-Becker – Die Wegbereiterin in Worpswede
Die Farbe löst die bestehende Form auf
Die Brücke
Ernst Ludwig Kirchner
Erich Heckel
Karl Schmidt-Rottluff
Max Pechstein
Otto Mueller
Emil Nolde
Christian Rohlfs
Ludwig Meidner
Der Blaue Reiter
Karl Hofer – Von der N.K.V.M. zum Blauen Reiter
Franz Marc
Gabriele Münter
Paul Klee
Der Rheinische Expressionismus
Die Ausstellung Rheinische Expressionisten
August Macke
Heinrich Campendonk
Max Ernst
Max Beckmann
Neue Sachlichkeit
George Grosz
Otto Dix
Conrad Felixmüller
Die „Entarteten“
Die Ausstellung Entartete Kunst
Bibliografie
Abbildungsverzeichnis
Unbekannt , Christus in Herrlichkeit , 1120.
Wandgemälde. Apsis, Kirche St. Peter
und Paul, Reichenau-Niederzell.


Die Malerei des Mittelalters


Von den Anfängen zur Romanik

Als die Römer den größten Teil des von germanischen Stämmen bewohnten Landes nördlich der Alpen erobert und zur Sicherung ihrer Herrschaft neben befestigten Lagern für ihre Truppen auch Kolonien gegründet hatten, aus denen später häufig Städte entstanden, stießen sie bei der Einführung ihrer Kulturform auf keinen nennenswerten Widerstand. Die Bau- und Bildhauerkunst war den Germanen selbst in ihren ursprünglichen Formen fremd, und es ist sogar zu vermuten, dass sie als Krieger die aus einer verfeinerten Kultur hervorgegangene Kunstausübung als unwürdig empfanden.
Erst als die Römer begannen, Bäder und Gebäude für gemeinnützige Zwecke, Schutzbauten, Straßenanlagen, Wasserleitungen und anderes zu errichten, mag sich die Einstellung der Germanen allmählich geändert haben. Mehr und mehr nutzten sie die Vorteile, die ihnen die fremde Kultur der anfangs so verhassten Eroberer brachte. Dann dürfte bald auch der Nachahmungstrieb unter ihnen erwacht sein. Die Römer fühlten sich ihres Besitzes so sicher, dass sie sich besonders an den Ufern des Rheins und seiner Nebenflüsse prächtige Landhäuser bauen ließen, die sie mit dem in ihrer Heimat üblichen künstlerischen Dekor, insbesondere mit Bildwerken und Mosaiken, ausstatteten.
Die Künstler, die den Heeren der Eroberer gefolgt waren, kamen allerdings nicht weit über ein gewisses Maß an handwerklicher Tüchtigkeit hinaus, das sogar umso bescheidener wurde, je mehr der Bedarf an Kunstwerken in den römischen Siedlungen stieg. Am häufigsten waren die Bildhauer mit der Herstellung der in großer Anzahl erhalten gebliebenen Grabsteine und Grabdenkmäler beschäftigt. Aus diesen kann man ableiten, dass die Künstler sich hauptsächlich an das Gegenständliche hielten und die Porträts der Toten in derb realistischer Art und ohne jegliche künstlerische Veredelung wiedergaben.
Der Kontakt mit Rom brach allmählich ab. Aber auch ohne diese Distanz wäre der römischen Kunst auf germanischem Boden kein frisches Blut mehr zugeströmt, da auch in Rom die alte Kunst ins Schlichte, Einfallslose versunken war. Aus dieser nüchtern-realistischen Kunst hätten sich in der neuen Heimat vielleicht dennoch gesunde Keime entwickeln können, wenn die Stürme der Völkerwanderung mit der römischen Herrschaft nicht auch die römische Kultur vernichtet hätten.
Als sich dann aus dem Chaos neue Staaten gebildet hatten, die über eine gewisse Zeit hinweg auch Bestand hatten, war die Pflege der Kunst wohl die letzte Sorge der jeweiligen Herrscher; und wenn sie sich doch darum kümmerten, dann war es eine Kunst, die zunächst ihnen selbst zugute kam. Sie befriedigte ihre Prachtliebe und das Bedürfnis, ihre Diener, Krieger und Vasallen durch großzügige Spenden bei Laune zu halten. Aus Grabfunden ist auch einiges über die ursprüngliche germanische Kunstausübung bekannt. Insbesondere sind zahlreiche Spangen, Gewandnadeln, Gürtelbeschläge, Brust- und Haarschmuck aus Gold, Silber und anderem Metall in fränkischen Gräbern, etwa aus der Zeit vom 3. bis zum 8. Jahrhundert, gefunden worden. Wenn auch in der Form meistens von römischen Vorbildern beeinflusst, zeigen diese Schmuckstücke doch eine durchaus eigenständige Ornamentik, ein Spiel von wunderbar verschlungenen Linien und zusammengeflochtenen Bändern, die in fratzenhafte Menschen und Tierköpfe auslaufen. Diese Ornamentik verschwand keineswegs aus dem Formenschatz der Germanen und sollte später in der Kunst des romanischen Mittelalters wiederauftauchen.
Obwohl die merowingischen Herrscher im Kirchenbau eine umfangreiche Tätigkeit veranlassten, ist keines ihrer Bauwerke erhalten geblieben. Aus schriftlichen Überlieferungen ist jedoch bekannt, dass ihre Kirchen sich an den Typ der altchristlichen Basiliken anlehnten und meistens Kreuzformen hatten. Das eigentlich nationale Element in der Kunst wurde damals nur durch die von den ersten Verkündigern des Evangeliums im nordwestlichen Deutschland, von irischen und schottischen Mönchen, mitgebrachte Miniaturmalerei vertreten.
Im Gegensat

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