Goya
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Goya , livre ebook

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Description

Francisco Goya y Lucientes (1746-1828) é sem dúvida um dos mestres da pintura espanhola do século XVIII. Ele é também conhecido como "O Primeiro dos Modernos" devido à sua técnica a negro e a crença de que a visão artística é mais importante que a tradição.
Perfect Square seduzirá todos os amantes de arte ao apresentar uma vasta selecção das suas obras.

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Informations

Publié par
Date de parution 22 décembre 2011
Nombre de lectures 3
EAN13 9781781607299
Langue Português

Informations légales : prix de location à la page 0,0175€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Exrait

ISBN: 978-1-78160-729-9

© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA

Weltweit alle Rechte vorbehalten

Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.
Francisco
Goya
INHALT



BIOGRAPHIE
INDEX DER WERKE
1. Selbstbildnis , 1773-74.
Öl auf Leinwand,
58 x 44 cm, Sammlung
Ibercaja, Saragossa
„Es gibt keine Regeln in der Malerei“, erklärte Goya im Jahre 1792 in einer Ansprache vor der Königlichen Akademie San Fernando in Madrid. Seine Empfehlung lautete, Studenten sollten die Unabhängigkeit haben, ihre künstlerischen Talente frei zu entfalten und Inspiration bei den Meistern nach eigener Wahl zu suchen, statt gezwungen zu sein, den Lehrmeinungen der klassizistischen Schule folgen zu müssen. Seine eigenen Lehrmeister, so behauptete Goya stets, seien Velázquez, Rembrandt und die Natur; bei seiner bemerkenswerten Stilvielfalt entzieht sich sein Werk jedoch einer klaren Kategorisierung.

Francisco Goya lebte von 1746 bis 1828 und schuf in dieser Lebensspanne von 82 Jahren ein überwältigendes Gesamtwerk von ungefähr 500 Ölbildern und Wandgemälden, nahezu 300 Radierungen und Lithographien und mehreren hundert Zeichnungen. Als Maler und Graphiker gleichermaßen kompetent, experimentierte er mit einer Vielzahl unterschiedlichster Techniken und arbeitete selbst kurz vor seinem Tode noch als einer der Ersten an dem neuen Steindruckverfahren – der Lithographie. Vor allem aber war Goya ein gegenständlicher Maler mit einer enormen Themenvielfalt. Er wurde zum führenden Porträtmaler Spaniens, malte die Kirchen in Saragossa und Madrid mit Altarbildern und Wandgemälden aus und entwarf Wandteppiche, die das Leben in Madrid veranschaulichten. Zahlreiche Skizzenbücher halten seine privaten Beobachtungen fest, überliefern einen Blick, eine Bewegung oder eine bestimmte Pose, die seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Zwei folgenschwere Ereignisse veränderten Goyas Leben und seine Weltsicht auf dramatische Weise. Das erste traf den 46-Jährigen im Jahre 1792 in Form einer schweren Erkrankung – vermutlich einer Infektion des Innenohres –, die eine völlige Taubheit zur Folge hatte. Dadurch wandte sich Goya mehr und mehr nach innen, so, als hätte seine Taubheit ihn zum Rückzug in die Einsamkeit gezwungen und zu der tieferen Einsicht geführt, dass der Mensch letztlich immer mit sich allein ist. Das zweite ihn erschütternde Ereignis war die Invasion Napoleons im Jahre 1808, die zu einem sechs Jahre währenden Kampf um die spanische Unabhängigkeit führte. Viele der von beiden Seiten im Verlauf des Krieges verübten schrecklichen Gräueltaten hielt Goya in einer Reihe von Radierungen fest, die von der Grausamkeit der Menschen Zeugnis ablegen. Gegen Ende seines Lebens malte er in seinem Landhaus eine Serie von Wandgemälden, die die dunkle Wolke wiederzugeben scheint, die in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts über Europa hing.

Francisco Goya, Sohn eines Vergoldemeisters, wurde am 30. März 1746 in Fuendetodos, einem kleinen Dorf in der kargen Provinz Aragón geboren. Als Goya noch ein Kind war, erhielt sein Vater den Auftrag, die Vergoldung des Altarbildes in der großartigen Basilika El Pilar in Saragossa, Hauptstadt der Provinz Aragón, zu beaufsichtigen. Die Familie zog daher in das geschäftige Handelszentrum, wo Goya auch die Stiftsschule Escuelas Pias de San Antón besuchte. Dort traf er Martín Zapater, der ihm ein treuer Freund und langjähriger Briefpartner werden sollte.

Goyas Briefe offenbaren seinen Humor und sein impulsives Wesen und berichten zwar von seiner Jagdlust, der Vorliebe für Schokolade und seiner ständigen Sorge um persönliche finanzielle Angelegenheiten, sie erzählen uns aber kaum etwas über seine politischen Ideen. Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass Zapaters Neffe, dem Goyas Ansichten allzu liberal gewesen sein mochten, diese Briefe später zensiert hat.

Im Alter von vierzehn Jahren nahm Goya bei José Luzán y Martinez, einem einheimischen religiösen Maler, Unterricht im Zeichnen und Malen. Luzán machte seine Schüler mit den Werken der Großen Meister vertraut, indem er sie alte Kupferstiche kopieren ließ. Zu diesen Schülern gehörten auch die drei begabten Brüder Francisco, Manuel und Ramón Bayeu, die später Goyas Schwager werden sollten. In der Hoffnung auf einen Studienplatz reichte Goya im Jahre 1763 als 17-Jähriger bei einem Wettbewerb der Königlichen Akademie San Fernando in Madrid eine Zeichnung ein, die jedoch von den akademischen Richtern nicht eine einzige Stimme erhielt. Drei Jahre später versuchte er es erneut, aber auch dieses Mal ohne Erfolg. Erst im Juli 1780 wurde er schließlich in die Akademie aufgenommen. Man weiß, dass Goya im Jahre 1770 nach Italien ging und wahrscheinlich Rom und Neapel besuchte.

Im April 1771 erhielt er für ein Bild, das er an der Accademia di Belli Arti von Parma vorgelegt hatte, eine lobende Erwähnung. Im Juni desselben Jahres war er nach Saragossa zurückgekehrt und erhielt dort seinen ersten bedeutenden Auftrag – die Ausmalung des coreto , des Chorgewölbes der Basilika El Pilar, der großartigen gotischen Kathedrale der Stadt. Goyas Karriere entwickelte sich nur langsam und er beschloss, unzufrieden mit seinem Leben im provinziellen Saragossa, in die spanische Hauptstadt zu ziehen, um sich dort einen Namen zu machen. Im Juli 1773 heiratete er Josefa Bayeu, die Schwester seiner drei ehemaligen Mitschüler, von denen Francisco Bayeu zu dieser Zeit bereits den Auftrag hatte, unter der Leitung von Anton Mengs (1728-1779), einem führenden Vertreter des klassizistischen Stils, den neuen Königlichen Palast in Madrid auszumalen. Zweifellos erhoffte sich Goya durch die Verbindung mit der Schwester eines prominenten Malers Unterstützung für seine eigene Karriere. Die Ehe dauerte neununddreißig Jahre, bis zum Tode Josefas im Jahre 1812. Das Paar hatte sieben Kinder, von denen jedoch nur ein oder zwei das Erwachsenenalter erreichten. Erstaunlicherweise scheint nicht ein einziges Wort von oder über Josefa überliefert zu sein und es entsteht der Eindruck, als habe sie weder die Arbeit noch das gesellschaftliche Leben ihres Mannes sonderlich interessiert; und von ihm nimmt man an, dass er sie nur einmal dargestellt hat. Im Winter 1774 ließen sich Goya und Josefa in Madrid nieder. Diese äußerst lebhafte Hauptstadt mit etwa 150.000 Einwohnern war im Laufe des 18. Jahrhunderts von den Bourbonenkönigen großzügig verändert worden – sie hatten Straßen verbreitern, Piazzas öffnen und zahlreiche sakrale und zivile Bauwerke errichten lassen. Sie erweiterten auch die fünf habsburgischen Paläste und bauten drei neue königliche Residenzen, für deren Innendekoration ein Stab von Künstlern notwendig war.
2. Porträt des Martin Zapater, 1797.
83 x 64 cm, Museo de
Bellas Artes, Bilbao
3. Hercules Farnese,
Zeichnung aus dem
‘Cuaderno italiano’,
S. 140, 141, Prado, Madrid


Im Gegensatz zu ihren Vorgängern, die Wandteppiche aus Flandern importiert hatten, gründeten die Bourbonen im Jahre 1721 die Königliche Teppichmanufaktur von Santa Bárbara, um die wirtschaftliche Entwicklung in Spanien voranzubringen. Im Jahre 1775 kehrte Anton Mengs, erster Hofmaler unter Karl III., nach Madrid zurück und wurde beauftragt, die Ausführung der zahlreichen Teppichkartons zu beaufsichtigen. Um diese Aufgabe bewältigen zu können, engagierte er Francisco Bayeu und andere spanische Maler. Goyas erster königlicher Auftrag – und damit Anlass für den Umzug der Familie nach Madrid – umfasste eine Serie von Entwürfen für Wandteppiche, die im privaten Speisesaal des künftigen Königs Karl IV. in der Residenz El Escorial hängen sollten. Dieser Auftrag ging an Goya aufgrund der Empfehlung von Mengs, der zuvor Francisco Bayeu mit der Arbeit in den neuen Palästen betraut hatte. Dadurch hatte Goya nun eine recht einträgliche Position in der Königlichen Teppichmanufaktur und malte mehrere Jahre lang weitere Kartonserien.

In den 1780er Jahren entwickelte sich Goyas Karriere ausgesprochen vorteilhaft. Nachdem er im Jahre 1780 endlich zum Mitglied der Königlichen Akademie San Fernando ernannt worden war, wurde er fünf Jahre später auch stellvertretender Leiter der dortigen Malklasse. Im Juni 1786 wurde ihm, verbunden mit einem Jahreseinkommen von 15.000 Reales (in dieser Zeit ungefähr 230 Euro), der Titel „Kammermaler des Königs“ verliehen, und 1789 avancierte er schließlich zum „Hofmaler“, einer Auszeichnung, die ihm die Möglichkeit eröffnete, künftig in den illustren Kreisen der königlichen Familie, der Aristokratie und der Staatsmänner zu verkehren. Er wurde zum gefeierten Porträtmaler.

Als Sohn einfacher Leute und weitab vom Glanz des Hofes aufgewachsen, wurde Goya jedoch trotz seiner offiziellen Position niemals zum Höfling. Er malte nicht nur Mitglieder der vornehmen Gesellschaft, sondern auch Handwerker

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