Paul Signac
255 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

Vous pourrez modifier la taille du texte de cet ouvrage

Paul Signac , livre ebook

-

Obtenez un accès à la bibliothèque pour le consulter en ligne
En savoir plus
255 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

Vous pourrez modifier la taille du texte de cet ouvrage

Obtenez un accès à la bibliothèque pour le consulter en ligne
En savoir plus

Description

Paul Signac (1863-1935), in jungen Jahren von den Werken Monets inspiriert, war ein Freund und Kollege Georges Seurats, der die wissenschaftliche Präzision des Pointillismus mit der lebendigen Farbe und Emotion des Impressionismus verband. Auch war er ein enger Freund van Goghs, der seine Technik bewunderte, und immer auf der Suche nach neuen Inspirationen für seine monumentalen Bildkompositionen, bereiste Signac die Welt.
In dem vorliegenden Buch werden nicht nur die Komplexität von Signacs herausragender, auf wissenschaftlicher Farbzerlegung beruhender Technik untersucht, sondern auch viele Details seiner berühmtesten Werke gezeigt.

Sujets

Informations

Publié par
Date de parution 05 juillet 2013
Nombre de lectures 0
EAN13 9781783101757
Langue German, Middle High (ca.1050-1500)
Poids de l'ouvrage 2 Mo

Informations légales : prix de location à la page 0,025€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Exrait

Autor: Paul Signac

Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam

© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA
Image-Bar www.image-bar.com

Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

ISBN: 978 - 1 - 78310 - 175 - 7
In Erinnerung an Georges Seurat


Ist nicht derjenige ein Künstler, der danach strebt, das Einzigartige im Vielfältigen zu kreieren und seine Forschung in den Dienst der Empfindungen zu stellen?
— Paul Signac


„N’est-il pas un artiste, celui qui s’efforce de créer l’unité dans la variété par les rhytmes de teintes et des tons qui met sa science au service de ses sensations?“
— Paul Signac
INHALT


In Erinnerung an Georges Seurat
Biografie
DOKUMENTE
DIE ERRUNGENSCHAFTEN DELACROIX’
Die koloristische Evolution
Der Beitrag der Impressionisten
Der Beitrag der Neo-Impressionisten
DIVISIONISTISCHE MALEREI
DAS AUGE NEU ERZIEHEN
Abbildungsverzeichnis
Georges Seurat, 1890
Bleistiftzeichnung, 36,5 x 31,6 cm
Privatsammlung
Biografie


11. November 1863 Paul Signac wird in eine bürgerliche Händlerfamilie hineingeboren.

1880 Obwohl seine Familie für ihn eine Laufbahn als Architekt vorgesehen hatte, verlässt Signac die Schule kurz vor dem Abschluss, um sich ganz einem Leben als Künstler zu widmen. Er lässt sich in Montmartre nieder und befasst sich mit den Impressionisten und Claude Monet. Er lernt Berthe Roblès kennen, eine entfernte Cousine Camille Pissaros, die er zehn Jahre später heiratet.

1882-1883 Seine ersten Werke zeigen Ansichten von Montmartre, Asnières-sur-Seine (der Familiensitz) und Frauenstudien, vor allem von Berthe Roblès. Sein Stil ist stark von Monet beeinflusst.

1884 Sein erstes Gemälde wird im Salon des Indépendants ausgestellt, der im Jardin du Tuileries stattfindet. Signac ist Gründungsmitglied der Société des Artistes Indépendants. Er freundet sich mit Georges Seurat an, der später großen Einfluss auf ihn haben sollte. Zur selben Zeit begegnet er Picasso.
Dezember 1886 Im Rahmen einer Ausstellung der Société des Artistes Indépendants zeigen Seurat, Signac und Picasso ihre Werke. Ihre Technik ist anders als alles zuvor dagewesene: sie malen mit kleinen Farbtupfern und setzen die reinen Farben nebeneinander auf die Leinwand. Diese Technik heißt Divisionismus. Der Terminus „Neo-Impressionismus“ wird das erste Mal von dem Kunstkritiker Félix Fénéon benutzt.

1887 Das Meer übt eine starke Anziehungskraft auf Signac aus, er malt zahlreiche Landschaftsbilder. Er zieht nach Südfrankreich und lernt van Gogh kennen.

1889 Signac verbringt den Sommer am Mittelmeer und besucht van Gogh in der Klinik.

1891 Nach dem Tod Seurats verlässt Signac Paris und zieht in die Bretagne. Wenig später lässt er sich mit seiner Familie in Saint-Tropez nieder. Es entstehen erste leuchtende Aquarelle, und Signac versucht sich an großen, dekorativen Gemälden.

1893 Nach Veröffentlichung der Erstausgabe von Delacroix’ Journal entscheidet sich Signac, selbst auch ein Journal zu schreiben. In diesem erklärt er die Entwicklung seiner eigenen Arbeit und sowohl seine Zweifel als auch seine Gedanken zum Leben als Künstler seiner Zeit. Er nimmt Abstand von der Freilichtmalerei.

1896 Er verfasst D ’ Eugène Delacroix au néo-impressionisme („Von Eugène Delacroix zum Neo-Impressionismus“), eine Schrift, die den 1899 aufkommenden Neo-Impressionismus inspirieren wird.

1902 Signac stellt 100 Aquarelle in der Galerie Bing aus.

1908 Er wird Präsident der Société des Artistes Indépendants und bleibt es bis zu seinem Tod. Einige Maler pilgern zu seinem Haus in Saint-Tropez, unter ihnen auch Matisse und Maurice Denis. Signac unternimmt eine Reise nach Venedig.

1911 Signac stellt sein Aquarell Les Ponts de Paris („Die Brücken von Paris“) in der Galerie Bernheim-Jeune aus. Aquarell wird zu seiner bevorzugten Technik, noch vor dem Ölbild.

1915 Er zieht nach Antibes und wird zum „Peintre officiel de la Marine“ („offizieller Maler der Marine“) ernannt.

1929 Signac beginnt eine Serie von Aquarellen französischer Häfen, wozu er zahlreiche Küstenregionen besucht.

15. August 1935 Signac stirbt nach langer Krankheit im Alter von 72 Jahren.
DOKUMENTE

Zu glauben, dass Neo-Impressionisten Künstler sind, die ihre Leinwände einfach nur mit kleinen bunten Punkten volltupfen, ist ein weitverbreiteter Irrtum. Wir werden später beweisen, was hier zunächst nur in den Raum gestellt werden soll: dieses niveaulose Getupfe hat weder mit der Ästhetik der Künstler, für die wir hier in die Bresche springen, noch mit der Technik des Divisionismus, derer sie sich bedienen, etwas gemeinsam.
Denn Neo-Impressionismus entsteht nicht durch Punkte, sondern durch Teilung. Division sorgt dafür, dass sämtliche Facetten von Leuchtkraft, Farbe und Harmonie gewährleistet werden.

Étude Asnières (Charles Tosquet vu de dos) (Studie in Asnieres (Charles Tosquet von hinten gesehen))
1883
Öl auf Leinwand, 92,5 x 65 cm
Privatsammlung

Dies geschieht durch die optische Mischung einzigartiger, reiner Pigmente (alle Farben des Regenbogens in sämtlichen Abstufungen) und durch die Trennung verschiedener Elemente (Lokalfarben, Beleuchtungsfarben und ihre Reaktionen aufeinander), durch die Balance dieser Elemente und ihrer jeweiligen Anteile (nach den Gesetzen ihres Kontrastes, ihrem Zerfall und ihrer Leuchtkraft) und durch die Wahl einer Pinselführung, die der jeweiligen Leinwand angepasst ist. Diese vier Punkte beschreiben die Methode, die die Farbgebung der Neo-Impressionisten bestimmt. Die Mehrheit der Künstler bedient sich darüber hinaus undurchschaubarer Gesetze,

Der rote Strumpf
1883
Öl auf Leinwand, 61 x 46 cm
Privatsammlung

die die Linienführung und Richtung beeinflussen und so die Harmonie der schönen Ordnung sicherstellen. Mit diesem Wissen über Farbgebung und Linienführung beschränkt der Maler die lineare und chromatische Komposition seines Bildes, indem er die für das jeweilige Sujet angemessenen Techniken verwendet.
Bevor wir hier weiter in die Tiefe gehen, berufen wir uns auf die Autorität des unbestrittenen Genies Eugène Delacroix. Es war jener große Meister, der die Regeln von Farbe, Linienführung und Komposition formuliert hat, die wir hier eben ausgeführt haben. Wir werden nun nacheinander sämtliche Bestandteile der Ästhetik und der Technik der Neo-Impressionisten untersuchen und sie dann mit den Richtlinien von Delacroix,

Straße nach Gennevilliers
1883
Öl auf Leinwand, 73 x 91 cm
Musée d’Orsay, Paris

die er in seinen Briefen, Artikeln und den drei Ausgaben seines Journals (Journal d ’ Eugène Delacroix) ausführt, vergleichen.
Auf diese Weise werden wir zeigen, dass die anderen Neo-Impressionisten nur den Lehren ihres großen Meisters folgten und seine Forschung fortsetzten. Das Ziel ihrer Technik ist es, ein Maximum an Licht und Farbe zu erhalten. Doch es war nicht eindeutig ausformuliert, als Delacroix ausrief: „Grau ist der Feind jedes Malers!“ Um ein glänzendes, farbiges Leuchten zu erhalten, nutzten die Neo-Impressionisten nichts als reine Farbe,

Square Saint-Pierre (construction du Sacré-Coeur) (Saint-Pierre-Platz. Errichtung von Sacré-Coeur)
Herbst 1883-1884
Öl auf Leinwand, 65,5 x 54,5 cm
Öffentliche Kunstsammlung, Kunstmuseum Basel, Basel

um das Licht einzufangen und so dem Spektrum des Regenbogens möglichst nahe zu kommen. Auch hier folgten sie dem Rat eines Mannes, der schrieb: „Verbannt alle Erdfarben!“
An den Farben schätzten sie immer die Reinheit und hüteten sich davor, sie mit anderen Farben zu mischen (außer natürlich mit Weiß und benachbarten Tönen, um so sämtliche Farben des Prismas erschaffen zu können). Sie setzten sie in einzelnen, klaren Punkten in geringem Abstand nebeneinander und erzielten durch das Spiel mit der optischen Farbmischung die gewünschten Ergebnisse – mit einem entscheidenden Vorteil:

Rue Caulaincourt
1884
Öl auf Leinwand, 35 x 27 cm
Schenkung von Herrn und Frau David Weill,
Musée Carnavalet, Paris

während eine Pigmentmischung nicht nur dunkler wird, sondern auch verblasst, behält die optische Mischung ihre Klarheit und Leuchtkraft.
Delacroix ’ Verfahren mit Grün- und Violett-Tönen wurde von den Neo-Impressionisten einer logischen Verallgemeinerung unterzogen und auch auf die übrigen Farben angewandt. Vom großen Meister inspiriert und von den Arbeiten Chevreuls erzogen, entwickelten sie eine einzigartige Methode, mit der sie sowohl Licht als auch Farbe erhalten konnten. Jede ungewünschte Pigmentmischung kann durch eine optische ersetzt werden.
Die Künstler bemühten sich, jeden eindimensionalen Farbton, der schwach oder langweilig erschien,

Port-En-Bessin. Der Fischmarkt
1884
Öl auf Leinwand, 60 x 92 cm
Tai Cheung Holdings Ltd

mit Hilfe der Mischung von optischen Pinselstrichen und entgegengesetzten Farbverläufen zum Schillern zu bringen. Bereits Delacroix erläuterte allerdings das Prinzip und die Vorteile dieses Verfahrens: „Es ist gut, wenn die Pinselstriche nicht materiell verschmelzen. Sie mischen sich von selbst, je nach Abstand des Gesetzes, das sie vereint. Auf diese Weise erhält die Farbe mehr Energie und Frische.“
Ein wichtiger Teil des Divisionismus, nämlich die Zerlegung der Farbtöne in abgestufte Pinselstriche, war bereits vom großen Meister vorweg genommen worden. Es wurde deutlich,

Port-En-Bessin. La Valleuse
1884
Öl auf Leinwand, 45,5 x 64,5 cm
Kröller-Müller Museum, Otterloo

dass seine Leidenschaft für Farben unweigerlich dazu führen würde, die Vorteile von optischen Mischungen vorweg zu nehmen.
Aber um optische Farbmischungen ermöglichen zu können, waren die Neo-Impressionisten gezwungen, kleine, nah aneinander gesetzte Farbtupfer zu verwenden, damit die unterschiedlichen Elemente im notwendigen Abstand nicht isoliert wahrgenommen werden konnten. Delacroix verwendete diese reduzierten Pinselstriche überlegt und ahnte wohl schon, dass ihm diese Ressource viele Aufträge verschaffen könnte, wie eine von ihm geschriebene Notiz beweist:

La Seine. Quai d’Austerlitz (La Seine du pont d’Austerlitz) (Die Seine. Am Kai von Austerlitz)
1884
Öl auf Leinwand, 60 x 91 cm
Sammlung Kakinuma, Tokyo

„Als ich gestern an einem Kind neben dieser Frau links in Orpheus arbeitete, errinerte ich mich an diese kleinen Pinselstriche, die einer Miniatur in Raffaels Jungfrau ähnlich sahen, die ich auf der Rue Grange-Batelière sah.“
Für die Neo-Impressionisten sind die verschiedenen Elemente, mit denen man durch die optische Mischung den Farbton wiederherstellen kann, sehr unterschiedlich. Licht und beschränkte Farben sind klar voneinander abgegrenzt, und der Maler lässt manchmal die eine, mal die andere dominieren, ganz nach seinem Ermessen. Dieses Prinzip der Trennung der einzelnen Elemente findet sich nicht bei Delacroix, der postuliert: „Man muss die Farbe und das Licht in Einklang bringen.“

Saint-Briac. Le Moulin (Saint-Briac. Die Mühle)
August 1885
Öl auf Leinwand, 60 x 92 cm
Privatsammlung

Der Kontrast von Farbton und –tiefe, den bei allen zeitgenössischen Künstlern einzig und allein von den Neo-Impressionisten beobachtet wird, wurde nicht vom Meister definiert und auferlegt. „Befriedigung findet sich im Betrachten der Dinge; Schönheit, Proportion, Kontrast und Farbharmonie.“
Diese Anmerkung aus einem von Delacroix ’ Reisetagebüchern aus Marokko zeigt, wie viel Bedeutung er den Gesetzen von Kontrast und Komplementärfarben zuschrieb, die, wie er wusste, die Quelle unerschöpflicher Harmonie und Kraft sind.

Saint-Briac. Das Kreuz der Seefahrer. Flut
1885
Öl auf Leinwand, 33 x 46 cm
Dixon Gallery and Gardens, Memphis

Mit der Neo-Impressionistischen Technik wird das Licht je nach Tageszeit (gelb, orange oder rot) und Effekt die jeweilige Lokalfarbe prägen und wärmen oder vergolden.
Der Schatten, ein verlässlicher Kontrahent zu seiner Beschränkung, dem Licht, ist entweder violett, blau oder grün-bläulich. Seine Elemente verwandeln und kühlen die dunklen Teile der Lokalfarbe ab. Das Spiel von kaltem Schatten und warmem Licht prägt und modelliert die Kontur und ergießt sich über die gesamte Oberfläche des Bildes. Hier mischen sie sich ein und kontrastieren, dort erleuchten oder dimmen sie es und bestimmen in Anordnung und Proportion das Zusammenspiel von Hell und Dunkel.

Saint-Briac, Le Béchet
1885
Öl auf Leinwand, 46 x 65 cm
Privatsammlung

Diese gelben oder orangenen Lichter, die blauen oder violetten Schatten, die hier so viel Heiterkeit bewirken, werden hier von Delacroix vorgeschrieben und kategorisiert: „In Saint-Denis in Saint-Sacrement musste ich das Licht mit reinem Chromgelb malen und die Halbtöne mit Preußischblau.“
Den Neo-Impressionisten wurde oftmals der übertriebene Einsatz von Farbe vorgeworfen, ihre Malerei sei grell und knallig. Doch ein wahrer Kolorist, also jemand, der wie die Neo-Impressionisten die Farbe den Regeln der Harmonie unterwirft, wird niemals einen Grund haben, sich davor zu fürchten, zu grell oder knallig zu malen.

Saint-Briac. Bonne Brise de nord-ouest (Saint-Briac. Milde Brise aus Nordwest)
1885
Öl auf Leinwand, 46 x 65 cm
Sammlung Ray und Dagmar Dolby, San Francisco

Er wird diejenigen hinter sich lassen, die kleinmütig genug sind, sich „nicht mehr Farbe, sondern mehr Nuancierung“ zu wünschen und sich davor fürchten, mit allen Mitteln nach kräftigem Leuchten zu suchen. Schon Delacroix warnt: „Durch ihre Schräglage bei Tageslicht scheint die Malerei immer grauer als sie ist...“ und er zeigt den unglücklichen Effekt eines stumpfen und verfärbten Bildes: „Es scheint, dass es genau das ist: erdig, düster und leblos. Du bist Erde, und zur Erde wirst du zurückkehren.“
Dieses Ausdrucksmittel, also die optische Mischung kleiner farbiger Pinselstriche, die methodisch nebeneinander platziert sind, lässt kaum Geschicklichkeit oder Virtuosität zu.

Stillleben mit Buch
1885
Öl auf Leinwand, 32 x 46 cm
Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin

Die Hand selbst ist relativ unbedeutend; nur das Gehirn und das Auge des Malers spielen eine Rolle. Um sich nicht vom Charme der Pinselstriche in Versuchung führen lassen, wählen sie eine Technik, die zwar keine Brillanz erfordert, aber gewissenhaft und präzise ist. So würdigten die Neo-Impressionisten Eugène Delacroix ’ Verdienste.
Diese kleinen Pinselstriche können schockierend exzessiv auf diejenigen wirken, die unfähig sind, den harmonischen Vorteil des Endergebnisses genießen zu können und sich deshalb nicht auf das neue Medium einlassen. Um sie zu verteidigen, beziehen wir uns auf Delacroix zum Auftragen der Farbe.

La Berge. Asnières (Das Ufer. Asnières)
1885
Öl auf Leinwand, 73 x 100 cm
Privatsammlung

Alles, was er zu diesem Stil sagt, den er benutzte, um Farbe mehr Leuchtkraft und Brillanz zu verleihen, findet mit demselben Ziel in den Arbeiten der Neo-Impressionisten Verwendung:
„In allen Künsten gibt es Methoden zur übernommenen und vereinbarten Ausführung, und wir sind alle nur unvollkommene Conaisseure, wenn wir es nicht schaffen, diese Denkvorgaben richtig zu interpretieren. Der Beweis hierfür ist eine allgemeine, vulgäre Vorliebe für andere Bilder, weil diese glatter und weniger detailliert in Punkto Farbauftrag sind.“
Aus dem Abstand, der aufgrund der Werksgröße notwendig ist, sollte die Technik der Neo-Impressionisten nicht schockieren:

L’Embranchement de Bois-Colombes (Bahnknotenpunkt bei Bois-Colombes)
1885
Öl auf Leinwand, 46 x 65 cm
Van Gogh Museum, Amsterdam

  • Accueil Accueil
  • Univers Univers
  • Ebooks Ebooks
  • Livres audio Livres audio
  • Presse Presse
  • BD BD
  • Documents Documents