Pollock
256 pages
German, Middle High (ca.1050-1500)

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Description

„Am Anfang die weiße Leinwand, leer, dann ein vorsichtiger Beginn, die Farbe ergießt sich aus dem Topf auf die weiße Fläche...“ Hans Namuth. Jackson Pollock wird 1912 in einem kleinen Dorf in Wyoming geboren. Er verkörpert alle sich um das entstehende Amerika rankenden Mythen, das sich mit der Realität des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts, dessen Modernität alle Bezugspunkte zerstört, auseinandersetzt. Wie in einem Roman erobert Pollock New York und hat, dank des Federal Art Projekt, schnell Erfolg und einen guten Ruf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird er zum ersten großen Star der amerikanischen Malerei. Hofiert und umschmeichelt, wird Pollock, wie es De Kooning ausgedrückt hat, zum Symbol des „Eisbrechers“. Für Max Ernst und Masson war er ein Weggefährte der europäischen Surrealisten, für Motherwell ein Thronanwärter für den Meister der Amerikanischen Schule. Aber in der stürmischen Zeit des New York der 1950er und 60er Jahre verliert Pollock alle seine Bezugspunkte. Durch seinen zu schnellen Erfolg verfällt er dem Alkoholismus und zerstört seine Ehe mit Lee Krasner. Um seinen Mythos vollkommen zu machen, musste er, wie der andere Star dieser Epoche, James Dean, nach einem Saufgelage mit seinem Oldtimer tödlich verunglücken. Das vorliegende Ebook betrachtet Pollocks Persönlichkeit unter einem neuen Licht, dem seines Werkes, das ihn unbestritten zu einem Meister des abstrakten amerikanischen Expressionismus macht.

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Informations

Publié par
Date de parution 08 mai 2012
Nombre de lectures 0
EAN13 9781781603550
Langue German, Middle High (ca.1050-1500)
Poids de l'ouvrage 102 Mo

Informations légales : prix de location à la page 0,0598€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Extrait

Pollock Verschleierungen
Donald Wigal
Text: Donald Wigal Übersetzung: Dr. Martin Goch
Layout: Baseline Co Ltd 127129A Nguyen Hue Fiditourist Building, 3rd floor District 1, Hô Chi MinhCity Vietnam
© Parkstone Press USA, New York. © Confidential Concepts, worldwide, USA.
© Pollock Estate / Artists Rights Society, New York, USA © Daros Collection, Switzerland / Artists Rights Society, New York, USA, p. 196 © Barnett Newman / Artists Rights Society, New York, USA, p. 132 © Mark Rothko / Artists Rights Society, New York, USA, p. 235 © Ruth Kligman, p. 246 © Willem de Kooning Estate / Artists Right Society, New York, USA p. 235 © Adolph Gottlieg, Estate / Artists Rights Society, New York / ADAGP, Paris, p. 220 © Robert Motherwell Estate / Artists Rights Society, New York / ADAGP, Paris, p. 135 © Rudolph Burckard / Artists Rights Society, New York . ADAGP, Paris, pp. 242244
Weltweit alle Rechte vorbehalten.
Soweit nicht anderes gesagt ist, liegt das Copyright der wiedergegebenen Arbeiten bei den jeweiligen Photographen. Trotz intensiver Nachforschungen ist es aber nicht in jedem Fall möglich gewesen, die Eigentumsrechte festzustellen. Wo dies der Fall ist, würden wir eine entsprechende Information begrüßen.
ISBN : 9781781603550
P ackson ollock J Verschleierungen
Donald Wigal
DANKSAGUNGEN
Der Autor dankt Ruth Kligman; Athos Zacharius; der Kunstabteilung der Smithsonian Institution; Jerry Saltz, Kunstkritiker der Village Voice; dem Photographen Robin Holland; den Künstlern James Cullina von ArtSleuth, Bob Stanley, Kathy Segall und Bill Rabinovitch; den Autoren Carmel Reingold, James Robert Parish, George Sullivan, Susan Waggoner und William Kuhns; den Agenten Stephany Evans, Elaina Zucker, Robert Markel; Barlow Hartman und Mercedes Ruehl; James Yohe von Ameringer/Yohe/Fine Art; Tina Dickey, Herausgeberin des Catalogue Raisonné zu Hans Hofmann; Maggie Seildon von der Jason McCoy Gallery; Cheryl Orlick von der AlbrightKnox Art Gallery; Bradley D. Cook vom Archiv der Indiana University; Jennifer Ickes vom New Orleans Museum of Art; Isabella Dervaux, Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst, National Academy Museum; Verity Hawson, Lillian Kiesler, Cornelia Sontag, und Elaine de Sérésin von Parkstone Press; für Unterstützung bei der Recherche Frank O'Donnell, Edie LaGuardia Hansen, Dr. Mark Cooper und Gene Carney; Vera Haldy für die deutsche Übersetzung; Herbert Verbesey und Gerard Sullivan für die lateinische Widmung; Antonio Bautista, Michael Morris; Cheryl Murray von Entertainment Law Digest; ebenso Alternative Research für OnlineRecherchen; Richard Taylor und seinem Jackson Pollock Zentrum an der University of Oregon. Vielen Dank an Catherine O'Reilly für ihr Engagement, ihre Großzügigkeit und ihre gewissenhafte und kenntnisreiche redaktionelle Tätigkeit an diesem und einem Dutzend weiterer Bücher während der vergangenen 25 Jahre.
WIDMUNG
Ich widme dieses Buch jenen Kollegen, mit denen mich eine große Gemeinsamkeit verbindet. Sie ermöglichten meine Arbeit während des vergangenen Jahres: Tom Brenn, Paul Cibrowski, Joe Clark, Richard Csarny, Jim Cullina, Gene Carney, Jim DeVito, Joe Fagan, Bill Gannon, Brian Griffin, Bob Higdon, John Kane, Mel Kubander, Joe LaSala, Joe Manzo, Joe Maurer, Charlie Miller, Bob Moriarty, SM, Frank O'Donnell, SM, Andy Oravets, Frank Poliafico, Bob Schult, Bruce Segall, Rhett Segall, John Spellman, Brian Trick, Herb Verbesey, Joe Wessling, Ken White, Jim Wolf. Gestas cum sociis res meminisse juvat. (Es erfreut mich, mich an all die Dinge zu erinnern, die wir teilten).
Donald Wigal Manhattan, 2005
EINFÜHRUNG
Vorwort
Einleitung
Der Mythos des KünstlerCowboys
Die Kämpfe der frühen Jahre: Energie sichtbar machen
Glänzende Jahre auf dem Gipfel: Kunst als Selbstentdeckung
Das Genie seiner Gesten: Einbeziehung der Kunst und anderer Menschen in die Selbtzerstörung
Anhänge
Bibliographie: ausgewählte verwendete Literatur und Anmerkungen
Index
7
9
17
105
183
217
248
249
254
Der Autor hat sich bemüht, genau zu sein und Quellen anzugeben. Wie in anderen Büchern über Pollock sind aber wahrscheinlich immer noch Fehler enthalten, besonders in der Chronologie sowie den Titeln und der Datierung von Kunstwerken. Während der ersten etwa zwei Jahre nach Erscheinen des Buches können Korrekturen in englischer Sprache bei donwigal@ix.netcom.com angefordert werden.
Abkürzungen AOTC AbEx Benton Guggenheim Krasner MoMA Pollock
Art of This Century, Manhattan Abstrakter Expressionosmus Thomas Hart Benton Peggy Guggenheim Lee Krasner Museum of Modern Art, Manhattan Jackson Pollock
VORWORT J eder der fünf Abschnitte dieses Buches ist einer Zeitspanne von mindestens zehn Jahren gewidmet. Jeder der Unterabschnitte nennt zu Beginn einige historische Ereignisse, die zumindest indirekt relevant für Pollock waren oder als Hintergrundinformation von Bedeutung sind. Die für das jeweilige Jahr genannten Ereignisse werden nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge genannt, so dass dieses Buch nicht als eine strikt chronologische Darstellung zu verstehen ist.
Obwohl bei der Abfassung dieses Buches mehr als 20 PollockBiographien gesichtet wurden, ist das umfassende Werk von Naifeh und Smith gemeint, wenn von "Pollocks Biographen" die Rede ist. Ebenso sind mit "de Koonings Biographen" stets Stevens und Swan und mit "Peggy Guggenheims Biographin" immer Mary V. Dearborn gemeint.
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EINLEITUNG
seinVen Werken fort. Ein Großteil seines Genies kam darin zum Ausdruck, wie er das Sichtbare verhüllte, während er or etwa 50 Jahren starb der Künstler Jackson Pollock, doch lebt er in seinen Biographien und vor allem in das Unsichtbare enthüllte. Ein Überblick über die wesentlichen Ereignisse in Pollocks Leben kann seine gepeinigte Seele sowie sein außerordentliches Werk entfalten und gleichzeitig illustrieren, in welch turbulenten Zeiten er lebte. Dieser Abriss bietet aber keine endgültige Erklärung seines Verhaltens oder seines Genies, sondern soll mit dem Rest der Welt vor diesem Mann und seinem Werk stehen und von dem Negativen verwirrt, von dem Positiven beeindruckt und der Ambiguitäten bewusst sein. Dabei wird deutlich werden, dass Pollock, indem er sich und seine Kunst auf so einzigartige Weise verhüllte, in paradoxer Weise viel von seinem inneren Leben preisgab, so dass wir in der Lage sind, seine spirituelle Reise – wenn nicht gar einen Teil der universellen menschlichen Reise – besser zu verstehen. Vieles in Pollocks Leben und ein großer Teil seiner radikal neuen Kunst erweisen sich als mystisch und gleichzeitig profan, als hässlich und zugleich beeindruckend. Pollock scheint, wie seine Kunst, zuweilen unschuldig und einfühlsam. Gleichzeitig jedoch wirken sein Leben und seine Kunst rau, aggressiv und machohaft. Die Biographin Andrea Gabor nennt ihn “...brilliant und naiv, sanft und agressiv, verletzlich und zerstörerisch” und kommentiert: “…nur wenige Künstler… schienen den maskulinen Exzess dieser Zeit stärker zu personifizieren als Jackson Pollock, der zu einem 1 Archetyp der ungezügelten künstlerischen Vitalität wurde.” (427 ) Die Phasen in Pollocks Leben und Kunst überlappen sich und bilden häufig Gegensatzpaare wie Kind – Mann, Engel – Ungeheuer und Schöpfer – Zerstörer. Viele Menschen werden von dem, was in seiner Kunst hässlich ist, auf Distanz gehalten, während sie gleichzeitig von dem, was in Pollocks wilder Präsenz und seiner brillanten Leistung schön ist, angezogen werden. Gleichzeitig trieben Pollock – oder trieb Pollock – seine selbstzerstörerischen Neigungen und seine Isolation vor 50 Jahren ironischerweise in seinen sehr öffentlichen Tod. Mehrere interessante Aspekte von Pollocks Leben finden hier keine Beachtung, unter anderem seine Beziehungen mit den Familien seiner Brüder, seine Vorliebe für Hunde, seine Begeisterung für alte Autos etc. Das Ziel dieses Buches ist es, sein Werk in seinen historischen Kontext einzuordnen. Was Pollock überThe SheWolf(Die Wölfin) sagte, gilt für sein gesamtes Werk: “…jeder Versuch von mir, etwas über es zu sagen, eine Erklärung des Unerklärlichen zu versuchen, könnte es nur zerstören.” Aber einige Menschen benötigen sicherlich eine gewisse Hilfe, um den Punkt zu erreichen, an dem man die Kunst nur noch als Kunst erfährt. Einige Anhänger von Pollocks Kunst mögen es vorziehen, nichts über sein turbulentes Leben zu wissen. Der folgende biographische Abriss ist daher für jene gedacht, deren Kunstgenuss von solchem Wissen profitiert. Es gibt ferner Kunstliebhaber, die eine wissenschaftliche Analyse von Kunstwerken sinnvoll finden, während andere dies nicht tun. Für die Erstgenannten könnte Richard Taylor, ein Physikprofessor an der University of Oregon, interessant sein. Seine faszinierenden Studien beschäftigen sich mit dem “fraktalen Expressionismus” und den so genannten “chaotischen Prozessen“ in der Kunst Pollocks. (107)
Abbildungen Für viele Leser sind Reproduktionen nicht viel mehr als Postkarten, die sie an die Kunstwerke selbst erinnern, für die es in der Tat keinen Ersatz gibt. Jemand hat vorgeschlagen, die ersten beiden Abbildungen in Originalgröße abzubilden, da diese Werke klein sind.
"Es ist für mich jetzt nur noch eine Frage der Zeit und der Arbeit, bis dieses Wissen ein Teil von mir ist. Noch gut 70 Jahre und ich werde ein guter Künstler sein." (403) – Im Alter von 20 Jahren
Untitled (Selfportrait) (Ohne Titel(Selbstporträt)), 19311935. Öl auf Gips und Leinwand, auf Holzfaserplatte geklebt, 18,4 x 133 cm, The PollockKrasner Foundation, New York.
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"Ich komme erst jetzt wieder in die Malerei hinein und d as Zeug beginnt wirklich zu f ließen. Großartiges Gefühl, wenn es passiert." (426)
– Im Alter von 36 Jahren
Der Boden von Jackson Pollocks Atelier.Der Frühling, East Hampton, Long Island, 1998.
Es muss jedoch deutlich gemacht werden, dass die Abbildungen häufig nicht in einem einheitlichen Maßstab zur Größe der Originalbilder wiedergegeben sind, so dass kleine und große Werke hier etwa gleich groß erscheinen können. In einer PollockBiographie z.B. ist eine Reproduktion vonGuernicaetwa ein Drittel so hoch wie Pollocks auf der gegenüberliegenden Seite abgebildetesBirth(Geburt). Tatsächlich ist Picassos Bild aber drei Mal so hoch wieBirth. Die Chronologie der hier wiedergegebenen Ereignisse entspricht der in Dutzenden vorliegender Biographien, obwohl andere Fakten und vor allem die Reihenfolge, in der Pollocks Werke vollendet wurden, sich unterscheiden mögen. Die Chronologie wird in diesem Buch generell gegenüber der Entwicklung von Themen zurückgestellt.
Gemäldetitel Nach den Titeln von Pollocks Gemälden gefragt, äußerte Lee Krasner, Pollock habe gewollt, dass die Menschen “reine Gemälde” ansehen und nicht von Titeln abgelenkt werden. In einem Interview imNew Yorkervom August 1950 erklärte Pollock: “Ich habe mich entschlossen, nicht weiter zu der Verwirrung [durch verbale Titel] beizutragen.” In der Folgezeit erhielten manche Werke nur Nummern, andere aber durchaus verbale Titel und manche wiederum beides. Ein und dasselbe Werk konnte in unterschiedlichen Ausstellungen mit unterschiedlichen Titeln erscheinen. Die alphabetische Liste am Ende dieses Buches bezieht sich primär auf die Titel in den Ausstellungen. Vollständige Informationen zu diesem Themenkomplex finden sich im vierbändigenCatalogue Raisonné of Patintings, Drawings and Other Works, herausgegeben von Francis V. O’Connor und Eugene V. Thaw und 1978 publiziert von derYale University Press. Ein Supplement wurde 1995 von der PollockKrasner Foundation herausgegeben. Die Worte in den Titeln von Pollocks Werken haben häufig, wenn überhaupt, nur wenig mit den Bildern zu tun. (Siehe weiter unten im Abschnitt über das Jahr 1943 die Bemerkungen zuMoby Dick).Die Galeristin Betty Parsons fügte zu manchen Titeln den Buchstaben ‘A’ hinzu, was vermutlich bedeuten soll, dass sie im genannten Jahr ausgestellt, aber nicht verkauft wurden. Sie könnten jedoch nicht einmal in dem im Titel genannten Jahr gemalt worden sein. Spätere Titel sollten Zahlen, Wörter und Kombinationen aus beiden enthalten, wobei Titel auch Daten enthielten und manche wiederum nicht. Zudem implizieren weder die Zahlen noch die Daten eine chronologische Reihenfolge. Der Anhang bietet jedoch eine Liste der in diesem Buch reproduzierten Bilder. Die Titel sind chronologisch nach – wenn dieses bekannt ist – ihrem Entstehungsjahr oder dem im Titel genannten Jahr angeordnet. Ebenfalls unter den hier genannten Titeln zu finden sind die beiden SerienSounds in the Grass(Töne im Gras) undAccabonac Creek. Mehr als 50 Werke Pollocks tragen überhaupt keinen Namen, aber einige von ihnen weisen in ihrem Titel eine Jahreszahl auf, während die anderen ein Jahr zugewiesen bekommen.
Biographien Im Gegensatz zu anderen Biographien verweist das vorliegende Buch gelegentlich auf fiktionale oder poetische Werke über Pollocks reales Leben. Diese fiktionalen Texte sind weniger verlässlich als die eigentlichen Biographien und zuweilen geradezu unerhört. Die einfallsreichsten dieser Werke, wie etwa das GedichtJackson Pollockvon Frank O’Hara oder der Film aus dem Jahr 2005PollockSquared(PollockEingefangen) von Bill Rabinovitch, können jedoch Wahrheiten zum Ausdruck bringen, wie es die reinen Tatsachen nur schwer können. Derartige Fiktionen können auch hilfreiche Verbindungen zwischen bekannten Fakten herstellen. Dieses Buch bemüht sich, anerkannte Tatsachen von Fiktionen zu unterscheiden. In der Bibliographie sind die benutzten echten Biographien zu finden.
Historischer Kontext Einige der hier wiedergegebenen Kommentare von Zeitgenossen Pollocks wirken heute nicht besonders bemerkenswert. Man sollte sich jedoch vor Augen halten, dass sie Jahre bevor Pollocks Leistung anerkannt war, geäußert wurden.
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