36. die Flamme Der Libe - Die zeitlose Romansammlung von Barbara Cartland
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Description

Vada, eine junge, reiche, amerikanische Erbin, soll laut dem Wunsch ihrer Mutter einen englischen Duke heiraten. Anders als ihre Mutter träumt Vada aber nicht von einem Titel und Besuchen bei der englischen Königin, sondern von wahrer Liebe. Als sie auf ihrer Reise zu ihrem Bräutigam in Paris Halt macht, um sich eine exquisite Garderobe zu zu legen, trifft sie auf den Symbolisten Pierre, der sie mit dem Paris der Künstler bekannt macht und in den sie sich unsterblich verliebt. Kann Vada sich dem Willen ihrer Mutter widersetzen und ist Pierre wirklich der, für den er sich ausgibt? Barbara Cartland wurde 1901 geboren und stammt mütterlicherseits aus einem alten englischen Adelsgeschlecht. Nach dem Tod des Vaters und Großvaters ernährte ihre Mutter die Familie allein. Sie war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. Ihre Tochter Raine war die Stiefmutter von Prinzessin Diana von Wales. Sie schrieb über 700 Romane, die ein Millionenpublikum ansprechen. Barbara Cartland starb im Jahr 2000.

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Informations

Publié par
Date de parution 14 février 2016
Nombre de lectures 0
EAN13 9781782138402
Langue Deutsch

Informations légales : prix de location à la page 0,0222€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Exrait

DIE FLAMME DER LIEBE
Barbara Cartland
Barbara Cartland E-Books Ltd.
Vorliegende Ausgabe ©2016
Copyright Cartland Promotions 1985

Gestaltung M-Y Books
www.m-ybooks.co.uk1 .
„Emmeline Nevada Holtz! Du wirst tun, was ich sage!“
Man hörte ein Lachen, und eine Mädchenstimme antwortete: „Nun weiß ich, Mama,
daß du böse mit mir bist, denn nur dann nennst du mich Emmeline.“
„Also gut Vada“, lenkte die Mutter ein, „wenn ich auch nicht verstehen kann, daß dein
Vater dir erlaubt hat, diesen lächerlichen Spitznamen zu führen.“
„Meine richtigen Namen sind lächerlich! Aber glücklicherweise war ich bereits mit
zwei Jahren, oder wann immer ich zu sprechen anfing, vernünftig genug, einen von ihnen
abzukürzen.“
„Die Namen sind sehr amerikanisch!“
„Natürlich, Mama, wer wollte auch etwas Anderes sein?“
Bei diesen Worten sprang sie auf und trat ans Fenster des luxuriös eingerichteten New
Yorker Salons. Die Bäume im Central Park zeigten das erste Grün, und die Tulpenbeete
leuchteten.
„Ich bin glücklich hier mit dir“, sagte sie nach einer Weile. „Ich möchte nicht nach
England.“
„Aber ich wünsche, daß du fährst, Liebes.“
Vada wandte sich vom Fenster ab und ihrer Mutter zu. Mrs. Holtz saß auf einem Sofa
am Feuer, die Beine bedeckte eine mit Zobel eingefaßte Hermelindecke.
Eine Woche zuvor, als die Englandreise bereits geplant war, hatte sie sich beim
Verlassen ihres Wagens ernsthaft den Rücken verrenkt. Der Arzt bestand darauf, daß sie
für mindestens zwei Monate Ruhe hielt.
Mit ihrem hellen Haar, das jetzt in Grau überging, war Mrs. Holtz eine südliche
Schönheit gewesen, als sie heiratete. Aber ihre Schönheit war nichts, verglichen mit ihrem
einzigen Kind. Emmeline, oder vielmehr Vada, wie sie im Familienkreis genannt werden
wollte, war hinreißend.
Ihre Mutter betrachtete sie aufmerksam, als sie nun auf dem dicken Teppich völlig
geräuschlos das Zimmer durchquerte und neben ihrer Mutter niederkniete.
Ihr Haar, so blond wie Korn, das noch nicht in der Sonne gereift ist, war
zurückgebürstet und gab eine perfekte, ovale Stirn frei, unter der zwei große, dunkelblaue
Augen leuchteten, die von langen, schwarzen Wimpern umrahmt waren. Diese Augen
beherrschten Vadas Gesicht, doch besaß sie unter einem Paar perfekt geschwungener
Lippen ein kräftiges, entschlossenes Kinn, das ihrem Gesicht den Charakter verlieh, der
vielen schönen Frauen fehlt.
„Laß mich bei Dir bleiben, Mama“, flehte sie.
Aber wenn Vada entschlossen war, so war es ihre Mutter umso mehr. Mrs. Holtz war
schon immer die treibende Kraft in der Familie gewesen.
Ihr Mann war einer der reichsten Öl Magnate Amerikas gewesen, der sein
beachtliches Reich mit eiserner Faust regierte, doch zu Hause stand er unter dem
Pantoffel seiner eigensinnigen Gattin.
„Nein, Vada“, sagte sie nun. „Ich habe meine Pläne gemacht, und ich beabsichtige
nicht, sie wegen solch ärgerlicher Dinge wie eines verletzten Rückens zu ändern.“
„Wir können fahren, wenn es dir bessergeht, Mama. Wie soll ich denn ohne dich in
England zurechtkommen?“
„Vielleicht soll das alles so sein“, meinte ihre Mutter philosophisch. „Ich denke oft, du
könntest besser zur Geltung kommen, wenn ich nicht dabei bin. Hübsche Mütter stellen
ihre Töchter oft in den Schatten!“
Vada lachte.
„Aber ich werde gern in den Schatten gestellt, Mama. Außerdem, was soll ich zu dem
Duke sagen, wenn du mir nicht die richtigen Worte in den Mund legst?“
„Das ist der springende Punkt, Vada“, sagte Mrs.Holtz scharf. „Du mußt auf eigenenFüßen stehen. Schließlich wirst du den Duke heiraten, nicht ich!“
Vada erhob sich und setzte sich auf einen Hocker, das Gesicht dem Feuer zugewandt.
Die Flammen zauberten goldene Lichter auf ihr helles Haar, und ihr Gesicht war sehr
ernst, als sie leise, so leise, daß ihre Mutter es nur schwer verstand, sagte: „Ich kann nicht,
Mama! Es tut mir leid, aber ich kann niemanden heiraten, den ich nicht liebe!“
Ärgerlich rief Mrs. Holtz aus: „Wirklich, Vada! Es ist viel zu spät, um jetzt noch
solchen Unsinn zu denken! Ich habe dir schon früher gesagt, es gibt in ganz Amerika
niemanden, den du sonst heiraten kannst, niemanden!“
Übermut blitzte in Vadas Augen auf und ließ den ernsten Ausdruck verschwinden.
„Wir leben in einem sehr großen Land, Mama, und es gibt unzählige Männer hier!“
„Du weißt genau, was ich meine“, entgegnete Mrs. Holtz scharf. „In der
Gesellschaftsschicht, der wir angehören, weiß ich im Augenblick keinen jungen Mann, der
dir finanziell gleichkommt.“
„Das ist die richtige Antwort, Mama. Wie du weißt, gibt es eine Menge junger Männer,
die den Debütantinnen Ball mit ihrer Anwesenheit beehren und bereit wären, um mich
anzuhalten.“
„Denkst du wirklich auch nur für einen Augenblick, daß einer dieser grünen Jungen
mehr an dir als an deinen Millionen interessiert wäre?“
Da Vada schwieg fuhr ihre Mutter in ruhigerem Ton fort: „Ich habe dir schon früher
erklärt, Vada, daß es unmöglich ist, einen Menschen ohne seinen Besitz zu sehen. Wie
kann ein Mann fragen: ,Würdest du mich lieben, wenn ich nicht Präsident, Caruso, der
Prince of Wales wäre?‘ Du mußt zugeben, daß es unmöglich ist, sie ohne das zu sehen, was
sie umgibt. Und für dich gilt dasselbe.“
„Willst du damit sagen, daß mich nie ein Mann um meiner selbst willen lieben wird?“
„Natürlich nicht! Ich hoffe, du wirst in deinem Leben von vielen Menschen geliebt
werden, aber wenn es zur Hochzeit kommt, wie kannst du nach einigen Treffen noch sicher
sein, daß er dich um deiner selbst willen liebt?“
„Du meinst, er sieht mich durch einen goldenen Schleier?“
„Genau! Ein sehr gutes Beispiel! Du bist umgeben von dem Glanz, eine Millionärin zu
sein, das reichste Mädchen Amerikas!“
In schmeichelndem Ton fuhr sie fort: „Ich liebe dich, Vada, und darum versuche ich,
das Beste für dich zu tun, jetzt und für die Zukunft.“
„Indem du mich mit einem Mann verheiratest, den ich nie gesehen habe und dessen
einziges Interesse an mir in meinen Reichtümern liegt?“
Vadas Stimme klang sarkastisch.
„Genau!“ antwortete Mrs. Holtz fest. „Und darum habe ich einen Mann gewählt, der
etwas dafür zu geben hat! Was können amerikanische Männer dir geben, das besser ist
oder zumindest dem entspricht, was du zu bieten hast? Aber ein englischer Duke kann dir
eine Stellung bieten, die nur noch von der Königswürde übertroffen wird.“
„Ich bin nur erstaunt, daß du nicht nach einem Prinzen strebst.“
„Das würde ich sicher, wenn nur einer verfügbar wäre“, gab Mrs. Holtz zurück. „Aber,
wenn sich jemand zu Recht königlich nennt, dann heiratet er auch jemanden aus
königlicher Familie. Andere, die sich als Prinzen bezeichnen, wie die Italiener, sind meist
Schwindler.“
„Ich weiß, du hast dich äußerst sorgfältig mit diesem Thema befaßt, Mama“, sagte
Vada, und es klang ganz und gar nicht nach einem Kompliment.
„Ich habe mich damit befaßt“, antwortete die Mutter, „weil ich für mein einziges Kind
das Beste will, was die Welt bietet. Auch wenn du das nicht glaubst, möchte ich, daß du
glücklich wirst.“
Vada erhob sich und stand nun am Fuß des Sofas.
„Was du bei all dem vergißt, Mama, sind meine eigenen Gefühle. Ich habe ein Herz,
und wenn ich auch wie andere Mädchen meines Alters heiraten will, so will ich mich doch
auch verlieben!“Mrs. Holtz seufzte.
„Du verlangst zu viel vom Leben. Du hast so viel, um dankbar zu sein. Ein glückliches
Heim, viel Komfort, Schönheit, Reichtum und dennoch willst du mehr! Du willst die Liebe
eines Mannes, den du noch nie gesehen hast und eine Märchenromanze, wie es sie nur in
Romanen gibt.“
„Aber das ist natürlich! Das muß natürlich sein!“
„Für dich wird es natürlich sein, daß du deinen Mann nach eurer Hochzeit liebst, und
er dich. So ist es heute in Tausenden von Ehen in der ganzen Welt.“
Vada schwieg und Mrs. Holtz fuhr fort: „In Frankreich wurden Ehen schon immer
arrangiert, und ich habe gehört, sie seien äußerst gut. In England wurden sie seit der
Eroberung durch die Normannen arrangiert, weil eine Braut gewöhnlich Landbesitz in die
Ehe eingebracht hat.“
„Oder Geld, um mehr zu kaufen“, murmelte Vada leise.
„Im Osten“, fuhr Mrs. Holtz fort, die sich für ihr Thema zu erwärmen begann, „sehen
sich Braut und Bräutigam niemals vor der Hochzeitszeremonie. Alles wird von Astrologen,
Ehevermittlern und Wahrsagern arrangiert, und trotzdem ist in Indien nie die Rede von
Scheidung.“
„Laß uns in England bleiben. Du willst also nicht behaupten, daß es in der
Aristokratie nicht viele Skandale gibt. Ich habe schließlich davon gelesen.“
„Dazu hattest du kein Recht! Ich habe immer versucht, diese vulgären,
sensationslüsternen Zeitschriften von dir fern zu halten.“
„Aber es gibt Skandale, oder nicht?“
„Wenn es sie gibt, so erst nach der Hochzeit. Natürlich wird über den Prince of Wales
und seine Beziehungen zu gewissen hübschen Damen viel geredet. Aber er verhält sich
Prinzessin Alexandra gegenüber immer äußerst umsichtig, offiziell gelten sie als sehr
glücklich.“
„Ist das die Art Ehe, die du für mich vorschlägst?“
„Ich schlage nichts dergleichen vor“, gab ihre Mutter kühl zurück. „Wenn du mit
deinem Mann klug umgehst, so wie ich mit deinem Vater, Vada, ist es sehr
unwahrscheinlich, daß er sich für andere Frauen interessiert.“
„Und wenn er es tut?“ beharrte Vada.
Mrs. Holtz breitete ihre Hände aus, an denen Diamantringe funkelten.
„Wärst du mit einem englischen Duke, der von deiner Seite weicht, sehr viel
schlechter bedient als mit einem Amerikaner, von dem dir vielleicht nur traurige
Erinnerungen bleiben?“
„Du meinst, eine Duchess und im Besitz einer Krone zu sein, entschädigt für alles
andere?“
„Es entschädigt für sehr viel. Zumindest wirst du nicht jedes Mal, wenn dein Mann
nett zu dir ist, das Gefühl haben, daß er überlegt, wann er dich bitten kann, ihm einen
Scheck auszustellen, für den du nichts als Gegengabe erhältst.“
„Das alles ist so schäbig, so schrecklich!“ stieß Vada heftig hervor.
„Liebes, glaube mir, es ist das Beste für dich. Es gibt kein Glück für dich in Amerika,
dessen bin ich sicher.“
„Aber ich liebe Amerika, es ist mein Land!“
„Und es gibt keine Frauen, die sich besser verpflanzen lassen und anpassungsfähiger
sind als Amerikanerinnen.“
„Aber ich will nicht anpassungsfähig sein. Ich glaube nicht, daß Vater mich gern mit
einem Ausländer verheiratet gesehen hätte, am allerwenigsten mit einem Engländer.“
„Da irrst du dich! Dein Vater war mit mir einer Meinung, wie er es immer war, daß
wir einen Ehemann für dich wählen müßten, wenn du alt genug bist. Vom Augenblick
deiner Geburt an war ihm klar, daß du anders als andere Kinder bist. Deshalb bist du auf
dem Land aufgewachsen, fern von Reportern und all der Publicity, die die Kinder anderer
reicher Familien umgibt.“„Papa hatte Angst, ich könnte entführt werden.“
„Natürlich“, stimmte Mrs. Holtz zu. „Muß ich dir sagen, daß das der Grund ist, daß es
von dir keine Fotos, keine Porträts gibt?“ Etwas wehmütig fügte sie hinzu: „Ich hätte gern
ein großes Porträt, das dich so zeigt, wie du jetzt aussiehst, oder auch nur eine Skizze von
diesem jungen Mann, dessen Zeichnungen ich bewundere. Wie war noch sein Name?“
„Charles Dana Gibson“, antwortete Vada automatisch.
„Ja, Gibson. Ich glaube wirklich, er hätte es gut gemacht. Aber dein Vater war immer
gegen Abbildungen von dir in den Zeitungen.“
„Ich glaube, er hat die Verleger der meisten Zeitungen bestochen“, meinte Vada.
„Natürlich hat er das! Außerdem gehören ihm auch eine Anzahl Zeitungen. Auf jeden
Fall ist der Mangel an Publicity einer der Gründe dafür, daß du ein so ruhiges Leben
führen konntest, und deshalb bin ich entschlossen, dich nicht der Ungeschliffenheit
auszusetzen, die gewöhnlich die Debütantinnen umgibt.“
„Ich will nicht zu Bällen gehen oder mich unter Leute mischen, die mich nicht
wollen.“
„Natürlich wollen sie dich! Aber nichts in New York ist so eindrucksvoll oder hat die
Qualität wie die Aufgaben, die dich in England erwarten.“
„Als Duchess?“
„Als Duchess.“
Für einen Augenblick schwieg Vada, dann sagte sie: „Ich mache dir einen Vorschlag,
Mama. Laß mich ein Jahr lang ein ganz gewöhnliches Leben in New York oder irgendwo in
Amerika führen und jeden treffen, den du für mich aussuchst. Wenn ich in dieser Zeit
niemanden treffe, den ich lieben kann, will ich nach England fahren.“
Mrs. Holtz lachte.
„Bist du wirklich so naiv, Vada, daß du glaubst, englische Dukes warten nur darauf,
von einer amerikanischen Erbin geheiratet zu werden? Nein, meine Liebe, es ist alles
andere als leicht, einen Duke aufzutreiben. Wenn ich in Florenz nicht mit der Mutter des
Duke zur Schule gegangen wäre, hättest du diese Chance nie bekommen. Aber unsere
Freundschaft hat all die Jahre überdauert. Als die Duchess vor sechs Jahren in Amerika
war, besuchte sie uns auf Long Island. Damals sprachen wir miteinander, ein wenig
zurückhaltend, aber dennoch in völligen Einverständnis darüber, was geschehen würde,
sobald du alt genug bist.“
„Ich kann mich noch an die Duchess erinnern. Sie war ehrfurchtgebietend.“
„Sie kommt aus sehr alter englischer Familie“, erklärte die Mutter. „Da die
Ländereien ihres Vaters, er war Marquis, an diejenigen des Duke of Grantham grenzten,
war es nur vernünftig, die beiden Familien durch eine Ehe miteinander zu verbinden.“
„Aber dann muß sie den Duke von Kindheit an gekannt haben. Das ist etwas ganz
Anderes, als nach England zu fahren, um jemanden zu heiraten, den man noch nie
gesehen hat.“
„Ihr werdet euch treffen und verloben. Es ist gar nicht die Rede von einer überstürzten
Heirat oder ähnlichem und ich verspreche dir, es wird die sensationellste Heirat, die es je
in Amerika gegeben hat.“
„Glaubst du wirklich, daß mir das gefällt?“
„Alle vernünftigen Mädchen genießen ihre Hochzeit. Es ist der Tag, an dem du keine
Rivalinnen hast, niemand kommt dir gleich. Du bist die Braut und stehst im Mittelpunkt
des allgemeinen Interesses.“
„Wenn die Hochzeit vorüber ist, ist man mit dem Bräutigam allein.“
Vadas Stimme klang leicht verzweifelt.
„In deinem Fall mit einem Bräutigam, den du respektieren kannst, von gleichem
Niveau. Gibst du ihm ein Vermögen, so bringt er dir eine Stellung und einen Titel, dem
nichts gleichkommt. Es gibt keine Alternative“, fuhr sie ruhig fort. „Ich verspreche dir,
Vada, du bist so viel glücklicher, als wenn du irgendetwas dem trügerischen, perfiden und
oft grausamen Gefühl überläßt, das man Liebe nennt.“

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