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Sozial Agenda

De
26 pages
DE SAG 16.qxp 3/6/08 4:19 PM Page 2Editorialie Globalisierung ist nach wie und des Rates im Gefüge des EGFDvor ein zentrales Thema auf der und sprachen mit Reimer Bögepolitischen Agenda der EU. Auf dem MdEP, Vorsitzender des Haushalts-EU-Gipfel in Hampton Court im ausschusses des Europäischen Par-Jahr 2005 unterbreitete Kommission- laments, in dem die EGF-Anträgespräsident Barroso einen neuen geprüft werden. Ferner untersuchtenVorschlag, wie die EU den wir, wie der EGF Arbeitnehmern inAuswirkungen der Globalisierung der Realität dabei hilft, nach einernoch besser begegnen könnte. Dieser Entlassung eine neue Arbeit zuVorschlag zielte darauf ab, „die mit finden: Lesen Sie auf Seite 20 dasThema spezialder Globalisierung einhergehenden Interview mit Ralph Reschke, derErschütterungen abzufedern“ und seinen Arbeitsplatz verlor, als die EGF – ein Jahr nach der denjenigen zu helfen, die ihren Handyproduktion des deutschen GründungArbeitsplatz infolge der Globali- Werkes, in dem er arbeitete, von Der Europäische Fonds für diesierung verlieren. Ein „Fonds für die praktisch einem Tag auf den anderen Anpassung an die Globalisierung:Anpassung an die Globalisierung“ nach Taiwan verlagert wurde. Ein Wir erklären, wie er funktioniert,sollte geschaffen werden als Zeichen weiterer Artikel beschäftigt sich mit und berichten von Menschen, denender Solidarität mit denjenigen, die die der deutschen Transfergesellschaft er bereits geholfen hat. S.
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DE SAG 16.qxp 3/6/08 4:19 PM Page 2
E d i t o r i a l
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Nikolaus G. van der Pas
Sozial Agenda2Februar 2008
Thema spezial EGF – ein Jahr nach der Gründung Der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung: Wir erklären, wie er funktioniert, und berichten von Menschen, denen er bereits geholfen hat.S. 15
Geschlechtergleichstellung Die meisten Universitätsabgänger sind mittlerweile Frauen, doch nur sehr wenige schaffen es in die obersten Ebenen europäischer Unternehmen. Welche Faktoren hindern sie daran?S. 7
Beschäftigung EU verstärkt Kampf gegen SchwarzarbeitS. 14
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Inhalt
GESCHLECHTERGLEICHSTELLUNG Was hält Frauen von Führungspositionen fern?. . . . . . . .7 Geschlechtsspezifische Klischees und eine ungleiche Verteilung der Hausarbeit sind zwei Gründe, warum das Top-Management in der EU weiterhin vor allem aus Männern besteht
CHANCENGLEICHHEIT Rückblick auf das Europäische Jahr der Chancengleich-heit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 ÖHunderte Veranstaltungelns cinh adftelirc hgae nVzieelnf aEltU z tur iungfeonr mdiaezrue nb eui,nddie ffentlichkeit über gesel ihren Nutzen herauszustellen
BESCHÄFTIGUNG Schattenwirtschaft in Europa. . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 EU verstärkt Kampf gegen Schwarzarbeit
THEMA SPEZIAL EGF – ein Jahr nach der Gründung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15 Europäischer Fonds hilft bei Arbeitsplatzverlust infolge der Globali-sierung
Hintergründe und Aufbau eines Antrags. . . . . . . . . . . . . . . .16 Wie der EGF in der Praxis funktioniert
SOZIALSCHUTZ Neues Engagement für soziale Gerechtigkeit. . . . . . . . .24 Kommission schlägt im Kampf gegen Armut und soziale Ausgren-zung einen stärker strategischen Lösungsansatz vor
STIMMEN DER ANDEREN Gemeinsam für mehr und bessere Arbeitsplätze. . . .26 Von der Regional, European and International Division des Stadt-rats von Birmingham erfahren wir, warum eine Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu besseren Ergebnissen führt
Der Weg zurück in die Arbeitswelt. . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 20 Interview mit einem Arbeitnehmer, der infolge der GlobalisierungR BRIKEN seinen Arbeitsplatz verloren hatKurUznachrichten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 . . . . . . . . . Interview mit Reimer Böge, Vorsitzender des Haus-MOBILITÄT haltsausschusses des Europäischen Parlaments. . . . . . .27 Aktionsplan für berufliche Mobilität. . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . 21 Neuerscheinungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28 Kommission unterstreicht den potenziellen Nutzen einer größeren Mobilität der EU-Arbeitskräfte für Wirtschaft und BürgerNützliche Websites. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28
Sozial Agenda, ein Magazin mit Informationen über die europäische Beschäftigungs- und Sozialpolitik, wird in Englisch, Französisch und Deutsch von der Generaldirektion für Beschäftigung, Soziale Ange-legenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission herausgegeben. • Chefredakteur: Nikolaus G. van der Pas, Generaldirektor, GD Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Chancen-gleichheit. Europäische Kommission, B-1049 Brüssel Auflage dieser Ausgabe: 80.000. Abonnement kostenlos auf Anforderung – Kontaktadresse: Europäische Kommission, GD Beschäftigung, Soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit – Dokumentati-onszentrum, B-1049 Brüssel, Fax: (32-2) 296 23 93; E-Mail: empl-info@ec.europa.eu Hinweis: Weder die Europäische Kommission noch Personen, die im Namen der Kommission handeln, sind für die Verwendung der in dieser Publikation enthaltenen Informationen oder für irgendwelche Fehler, die trotz sorgfältiger Vorbereitung und Prüfung auftreten können, verantwortlich. • © Europäische Gemeinschaften, 2008 Nachdruck zu nicht-kommerziellen Zwecken mit Quellenangabe gestattet. Sozial Agenda3Februar 2008
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