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ISSN 1026 8324Basierend auf Informationen von CORDIS News, abrufbar im Internet unter: http://www.cordis.lu/news/deIN DIESER AUSGABE DebatteüberRP6-FinanzierungfürStammzellenforschungmitNationale Fachleute der GDForschung fungieren als „Fenster“für BeitrittsländerDas Referendum in Ungarn am 12. VeröffentlichungdesApril hat ergeben, dass die Ungarnüber ihre Integration in die EUbegeistert sind S. 3 KommissionsberichtseingeleitetLiikanen: RP6 garantiertIntensivierung der Die wissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Finanzierung derZusammenarbeit zwischen Forschung an humanen embryonalen Stammzellen und humanen Embryonen unter dem Sechsten Rahmenpro Russland und EUgramm (RP6) sind in einem am 7. April veröffentlichten Bericht der Kommission einer Prüfung unterzogen worden.Zusammenarbeit zwischen russischenStellen und der EU dürfte dank der Ursprünglich war die Finanzierung für Stammzellen aus dem Forschungsrahmenprogramm der Europäi neuen Regeln des Sechsten forschung unter der Priorität eins “Biowissenschaften, schen Union gibt, falls die Forschung die in diesemRahmenprogramms (RP6) und der Genomik und Biotechnologie Programm definierten ethi Erhöhung des Haushalts für dieim Dienste der Gesundheit” schen und rechtlichen Anfor Teilnahme osteuropäischer Ländervorgesehen. Im Jahr 2002 ver derungen erfüllt”.noch intensiver werden S.

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ISSN 1026-8324
BasierendaufInformationenvonCORDISNaebwrsu,fbarimInternetuntehrt:t p : / / w w w. c o r d i s . l u / n e w s / d e
IN DIESER AUSGABEabttüeebeDniF-6PRrnureizna Nationale Fachleute der GDfür Stammzellenforschung mi Forschung fungieren als „Fenster“ für BeitrittsländerVeröffentlichung des Das Referendum in Ungarn am 12. April hat ergeben, dass die Ungarn über ihre Integration in die EU begeistert sind S. 3Kommissionsberichts eingeleit Liikanen: RP6 garantiert Intensivierung derDie wissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Finanzierung Zusammenarbeit zwischen Forschung an humanen embryonalen Stammzellen und humanen Embryonen unter dem Sechsten Rahme Russland und EUgramm (RP6) sind in einem am 7. April veröffentlichten Bericht der Kommission einer Prüfung unterzogen wor Zusammenarbeit zwischen russischen Stellen und der EU dürfte dank derUrsprünglich war die Finanzierung für Stammzellen-aus dem Forschungsrahmenprogramm der Europäi-neuen Regeln des Sechstenchaf Rahmenprogramms (RP6) und der,netsiwosnesd unotBinoGek mieicenhlogo medrgmareetifinhi-n etoF eid s gnuhcsr dine diromPseieschen tb ,afllnUoi nighcsrofunteung r Prr deät toiir iBiesn Erhöhung des Haushalts für die Teilnahme osteuropäischer Länderll”t.cerm iiDl tehinehcfnA - dGoersuunnedrhnn sgteef üdeerrnehesegrovtiee sv0220 ru nadhc hJeInm noch intensiver werden S. 5. einbarte die Kommission je Dem für Forschung zuständi-Deutlicher Rückgang beidoch, während der Anfangs Feldversuchen mit genetisch keinh RP6 veränderten Nutzpflanzen in derqsuB niuofuz egltdis Bericer nhteg noKmmsiisnomsitgliedPhilippe d zacith- uegejorpsgnf uz etkhuscorFped ssa einan EU Seit 1998 ist die Anzahl derBe-Vetiewstfirhcsr eürb efneonnen dc huiusmt hhd neneh mduncaa emEgemehzt,i ehraefnt,i nbseci Feldversuche mit genetischry ane em-veränderten Nutzpflanzen in derfestzullangeervüer hetl- inzgmelneet S.mFaobnoyr ela EU um etwa 80% zurückgegangen,wendet werden (mit Ausnah wie eine neue Studie derin  bgeen,d seinkhtejsecrroa  PFeniolvg etms-deid tiM  zuslbstn seaate-unIE geid e.nätdn Kommission ergab S. 5konservierte oder isolierte Hohe Anzahl von Start-ups imchrsftrienihcsildetshcoV ellze ienSte mamyrbmlanoamuhe enurltKun ndweer vteiteg lest ib gparet-nu esiewremior Jahr 2002 weist auf starke irische Unternehmerkultur hinavnegremridte  erthisicnhebnaegnlf rüd neU gmunRed nedrewuw sE .) negarF -güzeb Die Gründung von 51 neuendass die Kommission einen Be lich der Forschung an embryo-Start-up-Unternehmen mit hohemricht zu dem Thema mit de Wachstumspotenzial im Jahr 2002 nalenZiel entwerfen würde, eine Stammzellen”, sagte er. lasse das Engagement Irlands in chunDiskussion anzuregen und vo dieser Bezug auf die Entwicklung undoKghcsniluar ZuraVe Unterstützung einerEnde 2003 einen mpromis Vielfalt der europäischen Mei-Unternehmerkultur erkennen S.z u8erzielen. nungen stellt der Bericht die © PhotoDiscderzeitigen Positionen der EU-Der besagte Bericht liefert ei- Mitgliedstaaten in Bezug auf EU-Projekt überwindet die die Regulierung der humanennen Überblick über die ver-politische Trennung und liefert Bewässerungsstrategien fürTypen von Stammzellen und das Potenzialschiedenen Dürregebiete desbremn lenayotSmazmleelfnrocshung heraus. Finnaln,daberüfrhruhchcd htlinsice hirapirelleehtntS rzmmade Mittelmeerraums chro-eVlrteuzgnneu dnrGhceialne, nde diedNilaern unwede Schnde,ßo- drG tim netneitaP rfün geundlanehB Ein EU-finanziertes Forschungsprojenikst .nIsnnochen Kretab ues Pndkiarhknaetieiw niD enneiiratbe tzseGen behan d ,tedeihcsbarevbestimmtie unteruggnned neB denifuaf vng Biechesh no-amu überwindet die politische Trennungdem Bericht werden außerdem die ethischen Fragen zur Einführung von Strategien zur Verwaltung der Bewässerung in ders aun lehlzäerüb nelanoylezmmatS hie dumE mgineyobrlenaanumeme nellsrofatS ezmm-chung an nenrbme Mittelmeerregion S. 9en. laubelgiIn B srerboybuem orgrPdetuor ,nelatI,neixuL eine spezifischeag lsi tejodhck ing unebzgetes Ggesproceh.n Hinsichtlich der moralischen Annehmbarkeit der For-Bezug auf derartige Aktivitäten vereinbart worden. Highlights . . . . . . . . . . . . . . . . . . .s.c.h2g beunreB hcd  tisizhelchicrse ad ntah Sn if utluleeDt gwneumndmeeuarh5Au 1rdßee Entnahmzwar die Innovation: Politik und Praxis . . . .d.e8r europäischen Beratergruppe für ethische Fragen im Programmdurchführung . . . . . . . .B.e9reich der Wissenschaft und der neuen Technologienhumaner embryonaler Stammzellen aus überzähligen Veröffentlichungen . . . . . . . . . . . .l(.eE1dG2ennke ftdeBee nrtsahzsewkcneorschungich zu FlgisoyrbmE no vngfuafch Siedsa s,td ehßie  s der, inE)lnellezmmatS reloced jndsin ieinudgnwrne eeV didyonaembrner humarev etobbmEsoyrormpunt  dn, Ierh Ausschreibungen . . . . . . . . . . . . . . 13 sie einen weiteren Schritt in derorru da Strategie und Politik . . . . . . . . . . .I.hn1rest8lt”. neLebsnd ratsleen mes dheichlsclatnemurgnureisi,tfvas wg, d Speeite mantkuritoublaLat. Butquusi nie tsiw sithcunter bestimmte neBidgnnueg nre Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20naler Vorschriften und Werte zu beachten, wenn dar-Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . .W2ei5ter heißt es darin, dass “es kein Argument für den Andere Neuigkeiten Online . . . . . . 2A6usschluss der Finanzierung dieser Art von ForschungFortsetzung auf Seite 4 CORDIS im Web . . . . . . . . . . . . . . . 27
VERÖFFENTLICHT VON DER EUROPÄISCHEN Kl  NONNIIMMOOISSTIVAON
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Bericht: Wissenschaft und Technologie findet t Hindernissen Befürwortung in den Beitrittslän
Die Beitrittsländer sind trotz eines Mangels an Informationen und Wissen sowie schlechter Karriereaussichten für Wissensch weiterhin optimistisch in Bezug auf die Wissenschaft. Dies geht aus dem Eurobarometer der Beitrittsländer zu Wissenschaf Technologie (W&T) hervor.
Der am 3. April in Brüssel vorgestellte Be Was die Rolle der Wissenschaftler in der richt ist der erste seiner Art. Er präsentie Gesellschaft betrifft, so deuten die Zahlen eine Analyse von Trends und Wahrnehmun- zwar auf ein enormes Ansehen von Wissen-gen in den 13 Beitrittsländern in Bezug a schaftlern hin; dennoch sind 53% der Be-Wissenschaft und Technologie. fragten der Auffassung, dass Wissenschaft-ler aufgrund ihres Wissens Macht haben, die eÜibnee r St1e2l.lu0n0g0 naBhürmgee rz uw euirndeer nR eaiuhfeg vefoonr Tdheresie gefährlich macht. men abzugeben, einschließlich des Zu- Trotz dieser “Dr. Frankenstein”-Wahrneh-gangs zu Informationen und des Optimis-mung bemerkte Busquin jedoch, dass die mus hinsichtlich W&T, der Rolle der Wis- Beitrittsländer weniger zurückhaltend sind senschaft, des Wissenschaftsberufs und de als die Mitgliedstaaten und es weniger wahr-aktuellen Berufskrise. scheinlich ist, dass sie wissenschaftliche Er-Dem Bericht zufolge geben etwa 56% de findungen mit deren Anwendung verwech-Staatsangehörigen de Beitrittsländer an,© Europäische Gemeinschaftenseln. r kein Interesse an Wissenschaft und Tech-Diese Ergebnisse sind alarmierend, insbe-Bezüglich des Themas der wissenschaftli-nologie zu haben, und zwei Drittel der Be- sondere zu einem Zeitpunkt, zu dem Wis- chen Berufe führt die Eurobarometer-Um-fragten glauben, dass sie über diese Bereis-enschaft und Technologie derart direktefrage das abnehmende Interesse an wissen-che nicht ausreichend informiert sind. und bedeutende Auswirkungen auf unsere schaftlichen Studien und Berufen auf den Gesellschaft und unser Leben haben”, sag-Arbeitsmarkt in den Beitrittsländern zurück, te EU-Forschungskommissar Philippe wo niedrige Gehälter in diesem Bereich gang Busquin bei der Präsentation des Euro-und gäbe sind. Busquin, der mit den Ergeb-barometers. nissen des Berichts übereinstimmte, sagte: Trotz derartiger Zahlen seien “in den “[Studenten] geben die Forschung jedoch Kandidatenländern [.] die Menschen in Be-aufgrund fehlender Mittel und Karriereaus-u sichten in der Wissenschaft auf [...]. Wir veröffentlicht von: gueznusfs maüie dor Fuhcso gnmitpitsi sscehiearr eanlms  Kilnkdoe ni ieRdizsraide isteegb  rnisMngüt edliaastn.teie Snis dn, EUROPÄISCHE KOMMISSION undwissenschaftliches Fachwissen zu verlieren.” tzuversichtlicher, dass Wissenschaf Technologie zu einer besseren Zukunft bei- “Die Zeit ist reif für größere Investitionen in  Generaldirektion für Unternehmen die Forschung in diesen Ländern als Teil ei-tragen können”, bemerkte Busquin.  Direktion InnovationIn der Tat sind mehr als die Hälfte der Teil-ner erweiterten EU. Wir müssen dafür sor-Kommunikation und AufklärungAuffassung, dassgen, dass wir jetzt in unser wissenschaftli-nehmer an der Studie der L-2920 LuxemburgW&T alle Probleme lösen kann, im Gegen-ches Vermächtnis für künftige Generationen Fax: +352 4301 32084lgci .h51 %nid nementasragtuze  zeur ileerdtitsev.ni a ,”nereiit Mieglotpaudrse nEaitn E-mail: Innovation@cec.eu.intned artgrevon cht  Befzehnilhcneße-deörngrund uns agüilBzereF hcd ßuAedreis ma dn CORDIS focusist auch erhältlich unter:Meinung, dass die Forschung ihr Leben ge-den Nutzung des wissenschaftlichen http://www.cordi lu/focus/de/ erwarten etwa 68% der Befrag-sünder, komfortabler und leichter macht. DiePotenzials s. dass ihre Länder umfassend vommeisten Befragten stimmen darüber hinausten, Basierenadb auff bInafro irmm aItnitoenrenunen tvo  nOCrDeRSIN we:,sass u, dzdrne.eier newpirtsh ristcorftpFroges ecsholzittfiaehwncusrneessiw rrEedt ruschließlich dazu beitragen wird, dass Krank-http://www.cordis.lu/news/deheiten wie Krebs oder Aids, die heute häufigBusquin begrüßte die Unterstützung der unheilbar sind, geheilt werden können. Beitrittsländer für den Europäischen Forschungsraum (EFR). Er meinte abschlie-Wenn die Wissenschaf t in den Beitritts-ßend, dass die Forderung nach einer enge-ländern auch befürwortet wird, so sind den-ren wissenschaftlichen Zusammenarbeit ins-noch nicht alle Befragten der Meinung, dassbesondere dazu beitragen werde, das Ziel W&T ein Allheilmittel für alle Probleme ist.Europas, zur wettbewerbsfähigsten wissens-Beispielsweise zeigt der Bericht, dass die basierten Gesellschaft der Welt zu werden, Teilnehmer der Studie tendenziell nicht der zu erreichen. Meinung sind, dass das Problem der immer CORDIS focuswird alle 14 Tage von derknapperen natürlichen Ressourcen mit Hil-ifneioatrmfoIne erCe WtOid re tniumenDokn n:i eiS ned lbiBhtoiu keretnID-SRmendefolg SDeircehksttionn  IFnonroscvhatuionng sarlash Bmeesntapnrodtgerial mdemssfe der Wissenschaft gelöst wird.tth//p:s.dbrdcosimple/sil./uesrahce//n eIm Hinblick auf Themen wie genetisch ver-EN_DOCS_simple.html der Europäischen Gemeinschaftänderte Organismen (GVO) sind dierdtemeroriitBeeraboruEaftnschnäedttlssieszrWu hNeerauiugskgeeitgeenb einn  duenrd  EinUf-oFrormsicehrtu nügb eur nddieBeitrittsländer und Mitgliedstaaten gleicher-dieTeilnlogieundhaemovndnaVoerrichtechsedgetsrnulluchnondTe Innovation sowie die damit verbundenenmaßen vorsichtig. Etwa 80% der BefragtennchtsROID-irSaeNBC sind der Meinung, dass weitere Informatio-Programme und Strategien.nen und Etikettierungen auf der Verpackung0032RCN2 von GV-Lebensmitteln erforderlich sind.
CORDIS FOCUS - NR. 219
22. APRIL 2003