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Français
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1998
Description
Mythische Weltabbildung und maskuline Domination bei den griechischen Pomaken Dieser beispielhaft eine Fallstudie darstellende Artikel bedeutet einen Bruch gegenüber dem strukturalisti- schen Verfahren des Systems mythisch-ritueller Gegenüberstellungen durch den so vielleicht erstmali gen methodischen Aufweis wie diese mythische alle Gebräuche umfassende Weltabbildung zur Begrün dung Legitimierung und Reproduktion der Dominie- rungs- und Ausbeutungsbeziehungen zwischen den Geschlechtern ihren Beitrag leistet In Anbetracht ihrer Einordnung aufseiten der Fruchtbarkeit des Interieurs des Gekrümmten und des Niedrigen sind die pomaki- schen Frauen mit der Gesamtheit der häuslichen Auf gaben dem Gro teil der produktiven und unter ihnen der allerschmutzigsten monotonsten und ganz allge mein unangenehmsten Arbeiten betraut Die mythische Klassifizierung trägt in dem Ma besser zur maskuli nen Dominierung bei als sie gegenüber den durch sie begründeten Dominierungsbeziehungen eine relative Autonomie genie So ist in der Tat erforderlich da manche Gegenüberstellungen wie etwa die des Feuchten gegenüber dem Trockenen für sozial neutral gelten um die Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau als an die Natur jeden Geschlechts selbst geknüpft erscheinen zu lassen und die Legitimierungsfunktion die vom als Ganzem genommenen mythischen System ausgeübt wird derart zu verdunkeln Aber die Fähig keit des letzteren zur Er- und Bereitstellung der zur Aufrechterhaltung des Kräfteverhältnisses zwischen den Geschlechtern notwendigen ideologischen Bedin gungen ergibt sich auch daraus da es die Begrün dung der Gebräuche bewirkend fortwährend auch dahin tendiert selbst die Beweise seiner Wahrhaftig keit zu produzieren Nach Art eines circulus vitiosus erscheint es als durch die Gebräuche in dem Ma legi timiert wie es diese legitimiert Die durch das mythische System begründete Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau bringt tendenziell bei beiden Ges chlechtern Fähigkeiten wie Unfähigkeiten hervor durch die die Illusion ihres natürlichen Charakters und das Wohlbegründetsein seiner Gegenüberstellungen erst entsteht Jedes Geschlecht trägt durch sein Verhal ten so zur Reproduktion der symbolischen Kräfteve rhältnisse zwischen den Geschlechtern und damit letzt lich der sozialen Ordnung selbst bei Im gleichen Zuge vervielfältigt die Vielzahl der die Freiheit der Frauen einschränkenden Verbote die Gelegenheiten zu deren bertretung Diese nach Art von gefälschten
Homosexuality and Marriage in the United States Far from being driven by identity politics and contrary to French stereotypes 1990s American politics of homo sexuality strikes universalist if not assimilationist note in particular regarding the issue of same-sex marriage In its 1993 decision Baehr Lewin) the Supreme Court of Hawaii opened the way for this legal recogni tion discrimination against homosexuals may still be legal and sodomy laws remain on the books privacy does not apply to homosexuality) but the justices argued in terms of sex discrimination not of sexuality This decision is engulfed in the new homosexual poli tics of the 1990s the hopes raised by Bill election in 1992 were soon belied by the gays in the military fiasco The President then gave ground to his conservative opponents leading him not to veto the Defense of Marriage Act in 1996) whose shrill rhetoric against gays paradoxically contributed to the rise of gay conservatives This new phenomenon redefines the American debate gay conservatives join with liberals in defending legal marriage not only as right but also as norm Monogamy is advocated as political ideal
Homosexualité et mariage aux Etats-Unis Loin être animée par une logique communautariste et inverse des stéréotypes fran ais la politique de ho mosexualité inscrit aux tats-Unis au cours des années 90 dans un registre universaliste sinon assimi lationniste en particulier pour ce qui concerne le mariage des homosexuels Dans son arrêt de 1993 Baebr Lewin) la Cour suprême de Hawaii ouvert la voie sa reconnaissance légale la discrimination encontre des homosexuels et les lois contre la sodo mie sont maintenues la privacy ne applique pas homosexualité) mais les juges ont raisonné en termes de discrimination de genre et non de sexualité Cette décision été prise dans le renouveau de la politique homosexuelle des années 90 les espoirs soulevés par élection de Clinton en 1992 ont vite été démentis par le fiasco de intégration des homosexuels dans armée
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Source : Persée ; Ministère de la jeunesse, de l’éducation nationale et de la recherche, Direction de l’enseignement supérieur, Sous-direction des bibliothèques et de la documentation.
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Publié par
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Publié le
01 janvier 1998
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Langue
Français
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Poids de l'ouvrage
1 Mo