Le patronat - article ; n°1 ; vol.20, pg 3-82

-

Documents
86 pages
Obtenez un accès à la bibliothèque pour le consulter en ligne
En savoir plus

Description

Actes de la recherche en sciences sociales - Année 1978 - Volume 20 - Numéro 1 - Pages 3-82
Die Arbeitgeber. Die Studie bezieht sich, getiitzt auf Datenrhaterial aus biographischen Jahrbüchern, Wirtschaftszeitschriften, Interviews, usw., auf eine repräsentative Stichprobe von 216 Generaldirektoren der grössten Industrie-, Bank- und Versicherungsgesellschaften sowie der dazugehörigen Gesellschaften (1972). Das Set der Eigenschaften der Unternehmer der grössten Gesellschaften lässt nun ein Ensemble miteinander verbundener Gegensätze erkennen, die in der Hauptsache différentielle Herrschafts — und Reproduktionsmodi widergeben. So stehen die häufig aus Familien des höheren Beamtentums oder der freien Berufe entstammenden Unternehmer, deren Grossgesellschaften eng mit dem Staat liiert sind und deren Position sich einem durch Erbschaft weitergegebenen und im Durchgang durch die Staatsbürokratie akkumumierten sozialen Kapital an Beziehungen sowie einem schulischen Kapital (im Sinne höherer Ausbildung) verdankt, im Gegensatz zu den privaten Unternehmern, die — entweder Erben grosser Familien der Geschäftsbourgeoisie oder aber Aufsteiger ans der Kleinbourgeoisie — ihre gesamte Karriere im privaten Sektor gemacht haben und deren Ausbildung nur relativ kurz war. Im Gegensatz zweier Kapital-Strukturen — mit schulischer Komponente bei ersteren, ökonomischer Dominante bei letzteren — schlägt sich der Gegensatz zweier Reproduktionsmodi nieder : im ersten Fall die mehr oder minder wollstàndig durch die (Hoch-) Schule gewährleistete Weitergabe der auf dem schulischen (akademischen) Titel gegriindeten Macht «auf Lefcenszeit» (pouvoir viager) des Unternehmensleiters; im zweiten Fall die mehr oder minder ganz durch die Familie Kontrollierte Weitergabe eines hereditären Eigentumsrechts. Im letzteren Fall erscheinen denn auch die Stategien zur Reproduktionssicherung der Familie und insbesondere deren Zusammenhalt, untrennbar verbunden mit ökonomischen Stategien zur Sicherung der Weiterentwicklung des Unternehmens. Die fondamentale Differenz beider Reproduktionsmodi gründet in der im eigentlichen Sinne statistischen Logik der Reproduktionsweise mit schulischer Komponente. Während in der Reproduktionsweise mit ökonomischer Komponente der Inhaber von Eigentumsrechten unmittelbar seinen Erben bestimmt, beruht innerhalb der Reproduktionsweise mit schulischer Komponente die Weitergabe vermittels der (Hoch-)Schule auf der statistischen Anäufung isolierter und den Gesetzen des schulischen Marktes unterworfener Aktionen individueller oder kollektiver Agenten. Freilich sollten die Gegensätze nicht vergessen machen, dass die Differenz so radikal wie sie erscheint, nun wieder auch nicht ist : die Aktion der Schule stùtzt sich auf die Familie ; umgekehrt zwingt sich im Moment der Nachfolge der Bezitz hochangesehener schulischer Titel den Erben selbst auf. Innerhalb jeder durch ihre Distanz zum Staat definierten Klasse unterscheiden sich die Unternehmer sowohl hinsichtlich ihrer eigenen spezi-fîschen sozialen Laufbahn wie der ihrer Familie als auch in bezug auf das Alter der von ihnen geleitet-en Gesellschaft. Der Gegensatz zwischen den der Aristokratie oder der Pariser Grossbourgeoisie entstammenden Unternehmern auf der einen Seite — Menschen mit weitläufigen mondänen und öffentlichen Beziehungen : Bankiers und Unternehmer grosser Industriekomplexe, die als Finanz-macht auftreten und wirken —, und den Spätergekommenen auf der anderen Seite, Angehörige minder alter Familien, durch die Ingenieurschulen hindurchgegangene Techniker, deckt sich mit dem Gegensatz zwischen dem Finanzkapitalismus der Banken und dem Monopolkapitalismus der Grossindustrie. Der Hang zum Ökonomismus darf nicht dazu verleiten, das Gewicht der persönlichen Beziehungen zu unterschätzen — zumal jener, die der Verwaltungsrat im Funktionsvollzug der ökonomischen Macht offizialisiert. Die bestehenden Gruppen definjeren sich weniger durch substantielle Eigenschaften denn durch Beziegen der Allianz, der Konkurrenz oder des Konflikts mit dem Ziel der Macht im Feld des ökonomischen Macht oder im Rahmen des einzelen Unternejmens. Tatsächlich könnte es durchaus sein, dass die Theorie des unabwejidbaren Absterbens des Familienunternehmens nichts anderes darstellt als die ideologische Strategie einer Politik, die auf den (zumindest provisorischen) Sieg der Interessen jenes Sektors der herrschenden Fraktion der herrschenden Klasse abzielt, der über (relativ) mehr kulturelles als ökonomisches Kapital verfügt und zudem enger mit der Staatsbürokratie lüert ist. Die Untersuchung der Veränderungen der Merkmale der Unternehmensleiter zwischen 1952 und 1972 wie auch des Feldes der Unternehmen während desselben Zeitraums lässt an der Aussagekraft jener statistischen Vergleiche zweifeln, die esunterlassen, das Spiel von Nominellem und Realem (im Zusammenhang insbesondere des Begriffs der Wirtschaftsgruppe), dessen Austragungsort das Feld der Macht bildet. in Rechnung zu ziehen. Von rigorosem Vergleich kann in der Tat nur gesprochen werden, wo Strukturen oder Felder untereinander verglichen werden. Mag zwar die Tendenz zur Bürokratisierung dem Wachstumsprozess der Unternehmen eingeschrieben sein, so ist sie doch weniger ausgeprägt als manchmal unterstellt. Im Zusammenhang der Frage der politischen Stellungnahmen der Unternehmer oder ihrer Art der Unternehmensführung müssen aufgrund der Anpassung von Positionen und Dispositionen zugleich die persönlichen Charakteristiken der Unternehmer und der Führungsmannschaft, Situation und Status des Unternehmens (privät, öffentlich), der jeweilige Sektor, die Art des hergestellten Produkts, die Struktur des Personals, die Stellung im ökonomischen Kampf (Monopol, Konkurrenz), die Konjunkturlage (wirtschaftlicher Aufstieg, Abstieg), usw. in Betracht gezogen werden. Sekundäre Unterschiede wie etwa zwischen den eher Abstimmung und konzertiertes Vorgehen präferierenden Unternehmern, den sogenannten Neopaternalisten ; und den kàmpferisch eingestellten Paläopaternalisten - Unterschiede, die grundlegend von deren jeweiliger Position an der Klassen-kampffront bedingt sind — verschwinden in Phasen zunehmender sozialer und ökonomischer Spannungen tendenziell zugunsten der prinzipiellen Gegensätze — jene, die die Unternehmer entsprechend der Grosse ihrer Unternehmen und ihrer Klassenherkunft trennen. In der Tat haben wenige Führungsgruppen in der Vergangenheit so viele Legitimationsprinzipien (so insbesondere der Aristokratismus von Geburt, der Meritokratismus des schulischen Erfolgs; der ökonomische Erfolg) in sich vereinigt wie die gegenwärtigen Inhaber der Machtpositionen. So übt die Grossbourgeoisie, bestehend aus einer Anzahl hauptsächlich Pariser Familien von Bankiers Industriellen, von mitdem Staat lüerten Gross-unternehmern sowie der Grossbourgeoisie des «Amtsadels» (höheres Beamtentum und freie Berufe), tendenziell in allen Bereichen der Praxis eine der Macht über das ökonomische Kapital, die durch ihr Vermögen zur Mobilisierung des Finanzkapitals gegeben ist, äquivalente Macht aus.
The employers This study is based on a large body of data (drawn from biographical yearbooks, the financial press, interviews, etc.) bearing on a sample of the presidents of 216 of France's largest industrial and commercial firms, banks, and insurance companies (in 1972) and on the respective firms themselves. The analytic space of the personal characteristics of the heads of major companies brings to light a set of intefrelated oppositions which describe mainly different modes of domination and of reproduction. The heads of the big industrial firms which are closely linked to the State are often the offspring of families of high officials or of members of the liberal professions, and they owe their position to a social capital of relations, augmented by the transition from the State bureaucracy to business, and to their educational capital (many of them having attended the elite colleges and professional schools — les grandes ecoles). They may be contrasted with the heads of the private companies, the heirs of leading middle class business families, or else parvenus issued from the petit bourgeoisie who have spent their whole career in the private sector and whose schooling was relatively brief. This opposition between two structures of capital, mainly educational among the first group and mainly economic among the second, reflects the opposition between two modes of reproduction: in one case, the transmission, ensured more or less completely by schooling, of a position of power in the management hierarchy (based on the possession of an educational degree) during the lifetime of the individual; and, in the other case, the transmission, more or less completely controled by the family, of a right to enjoy inherited property. In the latter case, the strategies designed to ensure the reproduction of the family, and in particular of its unity, appear to be inseparable from the economic strategies aiming at ensuring the firm's development. The fundamental difference between the two modes of reproduction resides in the fact that the logic of the educational mode of reproduction is, properly speaking, statistical. Whereas in the economic mode of reproduction, the holder of the property rights designates his heir directly, in the educational mode of reproduction, the transmission is effected by the intermediary of the school and is based on the statistical aggregation of the actions of isolated individual or collective agents who are subject to the laws of the educational market. These oppositions should not lead us to forget, however, that the differences are not as radical as they appear to be: the action of the school finds support in the family and conversely. At the moment of succession, the possession of prestigious educational degrees is obligatory for the family heirs themselves. Within each of the classes, as defined in terms of the proximity of their members to the State administrations, the company presidents also differ according to their own social trajectory and to that of their family, as well as according to the age of the firm they head. The exists an, opposition between on the one hand, the presidents issued from the aristocracy of from the Parisian grande bourgeoisie — men with contacts in society, bankers and heads of big industrial groups, capable of exerting great financial power — and, on the other hand, members of newer families, men with technical skills, graduates of the engineering schools. This opposition overlaps that between the financial capitalism of the banks and the monopoly capitalism of big industry. An inclination to economism should not lead one to underestimate the importance of Personal relations, in particular of those that are made offical by the board of directors, in the functioning of economic power. The groups involved here are defined less by the ownership of property than by relations of alliance, of competition, and of conflict — relations centering around the struggle for the dominant position in the field of economic power or in the field constituted by each company. The theory of the inevitable decline of the family company might turn out to be nothing other than an ideological strategy governing a policy which tends to promote the victory (at least provisionally) of the interests of that sector of the dominant fraction of the dominant class which is (relatively) richer in cultural capital than in economic capital and more closely linked to the State. The study of the transformations in the characteristics of the heads of companies between 1952 and 1972, as well as the field of the companies themselves during the same period, leads us to question all the statistical comparisons which neglect to take into account the play between the nominal factors and the real ones, an interaction whose locus is the field of power (where it is especially necessary to consider the notion of the group). In fact, the only comparison possible is that between one structure and another or between one field and another. While it is true that the tendency to bureaucratization seems to be inherent in the growth of the size of companies, it is far from being as pronounced as this is sometimes said. Due to the adjustment of positions and of dispositions that are often observed among the heads of large companies, it is necessary, if one wishes to explain the political attitudes of these men or the way they manage their firms, to take into account a number of varied factors: the Personal characteristics of the company president and of the other top executives, the company's financial situation, its status (private or public), the power of the labor unions, the sector of the economy, the nature of'the product manufactured, the structure of the personnel, the position in the economic struggle, (monopoly or competition), the overall economie situation (growth or contraction), etc. The secondary differences which distinguish the presidents — particularly those who favor consensus (neo-paternalism) from those who favor conflict (paleo-paternalism) — and which depend fundamentally of the position that they occupy in the battle zone of the class struggle, tend to disappear during periods of high economic and social tension, giving way to the principal oppositions: those which divide presidents according to the size of their firm and their class origin. In the final analysis, it may be said that few dominant groups have ever assembled as many principles of legitimation (notably aristocracy of birth, economic success, and meritocracy based on success in school) as the present occupants of the positions of power. The grande bourgeoisie in France is now composed of an ensemble of families (for the most part Parisian) of bankers, of industrialists, of heads of large firms with personal links to the State, and of high officiais and magistrates; and these families hold virtually ail the existing positions of economic and political power, with, it is true, certain apparent discontinuities in the quasi-automatic chain of successions. In ail the domains of social practice this grande bourgeoisie tends to exercise a power equivalent to the power over economie capital and this is what ensures its capacity to mobilize financial capital.
Le patronat Cette étude s'appuie sur un ensemble de données recueillies dans les annuaires biographiques, la presse économique, par interviews, etc, à propos d'un échantillon de 216 présidents directeurs généraux des plus grandes sociétés industrielles, commerciales, des banques et compagnies d'assurances (en 1972) et à propos des sociétés correspondantes. L'espace des propriétés des patrons des grandes sociétés fait apparaître un ensemble d'oppositions toutes liées entre elles qui décrivent principalement des modes de domination et des modes de reproduction différents. Les patrons des grandes sociétés industrielles fortement liées à l'Etat, souvent issus de familles de hauts fonctionnaires ou de professions libérales, qui doivent leur position à un capital social de relations hérité et accumulé par le passage de la bureaucratie d'Etat et à leur capital scolaire (ils sont souvent passés par les grandes écoles) s'opposent aux patrons privés, héritiers de grandes familles de la bourgeoisie des affaires ou parvenus issus de la petite bourgeoisie qui ont fait toute leur carrière dans le secteur privé et ont fait des études relativement courtes. Cette opposition entre deux structures du capital, à dominante scolaire chez les premiers, à dominante économique chez les seconds, manifeste l'opposition entre deux modes de reproduction, avec dans un cas la transmission, plus ou moins complètement assurée par l'école, du pouvoir viager, fondé sur le titre scolaire, du gestionnaire, dans l'autre cas, la transmission, plus ou moins complètement contrôlée par la famille, d'un droit de propriété héréditaire. Dans ce dernier cas, les stratégies destinées à assurer la reproduction de la famille, et en particulier de son unité, apparaissent inséparables des stratégies économiques visant à assurer le développement de l'entreprise. La différence fondamentale entre les deux modes de reproduction réside dans la logique proprement statistique du mode de reproduction à composante scolaire. Tandis que dans le mode de reproduction à composante économique, le détenteur des droits de propriété désigne directement son héritier, dans le mode de reproduction à com- posante scolaire, la transmission opérée par l'intermédiaire de l'école repose sur l'agrégation statistique des actions isolées d'agents individuels ou collectifs qui sont soumis aux lois du marché scolaire. Ces oppositions ne doivent pas faire oublier que les différences ne sont pas aussi radicales qu'il le paraît : l'action de l'école s'appuie sur la famille et inversement, au moment de la succession, la possession de titres scolaires prestigieux s'impose aux héritiers eux-mêmes. A l'intérieur de chacune des classes définies sous le rapport de la distance à l'Etat, les patrons se distinguent aussi selon leur trajectoire sociale propre et celle de leur lignée et selon l'ancienneté de la société qu'ils dirigent. L'opposition entre, d'une part, les patrons issus de l'aristocratie ou de la grande bourgeoisie parisienne, hommes de relations mondaines et de relations publiques, banquiers et patrons de grands groupes industriels, capables d'agir en tant que puissance fînancièreet d'autre part les tard venus, membres de lignées moins anciennes, techniciens, passés par les écoles d'ingénieurs, recouvre l'opposition entre le capitalisme financier de la banque et le capitalisme monopoliste de la grande industrie. L'inclination à l'économisme, ne doit pas faire sous-estimer le poids des relations personnelles et en particulier de celles qu'officialise le conseil d'administration dans le fonctionnement du pouvoir économique. Les groupes en présence se définissent moins par des propriétés substantielles que par des relations d'alliance, de concurrence, de conflit pour le pouvoir dans le champ du pouvoir économique ou dans le champ de chaque entreprise. La théorie du dépérissement inéluctable de l'entreprise familiale pourrait bien n'être qu'une stratégie idéologique orientant une politique qui tend à faire triompher (au moins provisoirement) les intérêts du secteur de la fraction dominante de la classe dominante qui est plus riche (relativement) en capital culturel qu'en capital économique et plus lié à la bureaucratie d'Etat. L'étude des transformations des caractéristiques des dirigeants des entreprises entre 1952 et 1972 et du champ des entreprises pendant la même période conduit à mettre en question toutes les comparaisons statistiques qui omettent de prendre en compte le jeu du nominal et du réel dont le champ du pouvoir est le lieu (avec en particulier la notion de groupe). Il n'est en fait de comparaison rigoureuse que de structure à structure ou de champ à champ. Si la tendance à la bureaucratisation paraît bien inscrite dans l'accroissement de la taille des entreprises, elle est loin d'être aussi marquée qu'on le dit parfois. Du fait de l'ajustement des positions et des dispositions, il faut pour rendre compte des prises de position politique des patrons ou de leur mode de gestion des entreprises, prendre en compte à la fois les caractéristiques personnelles du patron et de l'équipe dirigeante, la situation de l'entreprise, son statut (public, privé), la puissance des syndicats, le secteur, la nature du produit fabriqué, la structure du personnel, la position dans la lutte économique (monopole ou concurrence), la situation conjoncturelle (ascension, déclin), etc. Les différences secondaires qui séparent les patrons et en particulier les patrons de concertation ou néopaternalistes des patrons de combat ou paléopaternalistes et qui dépendent fondamentalement de la position qu'ils occupent sur le front de la lutte des classes, tendent à disparaître dans les périodes de forte .tension économique et sociale pour laisser la place aux oppositions principales : celles qui séparent les patrons selon la taule de leur entreprise et leur origine de classe. Il est en définitive peu de groupes dirigeants qui aient jamais réuni autant de principes de légitimation (soit notamment l'aristocratisme de la naissance, le méritocratisme du succès scolaire, la réussite économique) que les actuels titulaires des positions de pouvoir. La grande bourgeoisie, composée d'un ensemble de familles, pour la plupart parisiennes, de banquiers, d'industriels, de grands patrons liés à l'Etat et de grands bourgeois de robe, entre lesquels se redistribuent l'ensemble des positions de pouvoir économique et politique, avec des discontinuités apparentes dans la chaîne mécanique des successions tend à exercer dans tous les domaines de la pratique un pouvoir équivalent au pouvoir sur le capital économique que lui assure sa capacité de mobiliser le capital financier.
80 pages
Source : Persée ; Ministère de la jeunesse, de l’éducation nationale et de la recherche, Direction de l’enseignement supérieur, Sous-direction des bibliothèques et de la documentation.

Sujets

Informations

Publié par
Publié le 01 janvier 1978
Nombre de visites sur la page 112
Langue Français
Signaler un problème

Pierre Bourdieu
Madame Monique de Saint
Martin
Le patronat
In: Actes de la recherche en sciences sociales. Vol. 20-21, mars/avril 1978. pp. 3-82.
Citer ce document / Cite this document :
Bourdieu Pierre, de Saint Martin Monique. Le patronat. In: Actes de la recherche en sciences sociales. Vol. 20-21, mars/avril
1978. pp. 3-82.
doi : 10.3406/arss.1978.2592
http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/arss_0335-5322_1978_num_20_1_2592Résumé
Le patronat
Cette étude s'appuie sur un ensemble de données recueillies dans les annuaires biographiques, la
presse économique, par interviews, etc, à propos d'un échantillon de 216 présidents directeurs
généraux des plus grandes sociétés industrielles, commerciales, des banques et compagnies
d'assurances (en 1972) et à propos des sociétés correspondantes.
L'espace des propriétés des patrons des grandes sociétés fait apparaître un ensemble d'oppositions
toutes liées entre elles qui décrivent principalement des modes de domination et des modes de
reproduction différents. Les patrons des grandes sociétés industrielles fortement liées à l'Etat, souvent
issus de familles de hauts fonctionnaires ou de professions libérales, qui doivent leur position à un
capital social de relations hérité et accumulé par le passage de la bureaucratie d'Etat et à leur capital
scolaire (ils sont souvent passés par les grandes écoles) s'opposent aux patrons privés, héritiers de
grandes familles de la bourgeoisie des affaires ou parvenus issus de la petite bourgeoisie qui ont fait
toute leur carrière dans le secteur privé et ont fait des études relativement courtes. Cette opposition
entre deux structures du capital, à dominante scolaire chez les premiers, à dominante économique chez
les seconds, manifeste l'opposition entre deux modes de reproduction, avec dans un cas la
transmission, plus ou moins complètement assurée par l'école, du pouvoir viager, fondé sur le titre
scolaire, du gestionnaire, dans l'autre cas, la transmission, plus ou moins complètement contrôlée par la
famille, d'un droit de propriété héréditaire. Dans ce dernier cas, les stratégies destinées à assurer la
reproduction de la famille, et en particulier de son unité, apparaissent inséparables des stratégies
économiques visant à assurer le développement de l'entreprise.
La différence fondamentale entre les deux modes de reproduction réside dans la logique proprement
statistique du mode de reproduction à composante scolaire. Tandis que dans le mode de reproduction à
composante économique, le détenteur des droits de propriété désigne directement son héritier, dans le
mode de reproduction à com- posante scolaire, la transmission opérée par l'intermédiaire de l'école
repose sur l'agrégation statistique des actions isolées d'agents individuels ou collectifs qui sont soumis
aux lois du marché scolaire. Ces oppositions ne doivent pas faire oublier que les différences ne sont
pas aussi radicales qu'il le paraît : l'action de l'école s'appuie sur la famille et inversement, au moment
de la succession, la possession de titres scolaires prestigieux s'impose aux héritiers eux-mêmes.
A l'intérieur de chacune des classes définies sous le rapport de la distance à l'Etat, les patrons se
distinguent aussi selon leur trajectoire sociale propre et celle de leur lignée et selon l'ancienneté de la
société qu'ils dirigent. L'opposition entre, d'une part, les patrons issus de l'aristocratie ou de la grande
bourgeoisie parisienne, hommes de relations mondaines et de relations publiques, banquiers et patrons
de grands groupes industriels, capables d'agir en tant que puissance fînancièreet d'autre part les tard
venus, membres de lignées moins anciennes, techniciens, passés par les écoles d'ingénieurs, recouvre
l'opposition entre le capitalisme financier de la banque et le capitalisme monopoliste de la grande
industrie.
L'inclination à l'économisme, ne doit pas faire sous-estimer le poids des relations personnelles et en
particulier de celles qu'officialise le conseil d'administration dans le fonctionnement du pouvoir
économique. Les groupes en présence se définissent moins par des propriétés substantielles que par
des relations d'alliance, de concurrence, de conflit pour le pouvoir dans le champ du pouvoir
économique ou dans le champ de chaque entreprise. La théorie du dépérissement inéluctable de
l'entreprise familiale pourrait bien n'être qu'une stratégie idéologique orientant une politique qui tend à
faire triompher (au moins provisoirement) les intérêts du secteur de la fraction dominante de la classe
dominante qui est plus riche (relativement) en capital culturel qu'en capital économique et plus lié à la
bureaucratie d'Etat. L'étude des transformations des caractéristiques des dirigeants des entreprises
entre 1952 et 1972 et du champ des entreprises pendant la même période conduit à mettre en question
toutes les comparaisons statistiques qui omettent de prendre en compte le jeu du nominal et du réel
dont le champ du pouvoir est le lieu (avec en particulier la notion de groupe). Il n'est en fait de
comparaison rigoureuse que de structure à structure ou de champ à champ. Si la tendance à la
bureaucratisation paraît bien inscrite dans l'accroissement de la taille des entreprises, elle est loin d'être
aussi marquée qu'on le dit parfois.
Du fait de l'ajustement des positions et des dispositions, il faut pour rendre compte des prises deposition politique des patrons ou de leur mode de gestion des entreprises, prendre en compte à la fois
les caractéristiques personnelles du patron et de l'équipe dirigeante, la situation de l'entreprise, son
statut (public, privé), la puissance des syndicats, le secteur, la nature du produit fabriqué, la structure du
personnel, la position dans la lutte économique (monopole ou concurrence), la situation conjoncturelle
(ascension, déclin), etc. Les différences secondaires qui séparent les patrons et en particulier les
patrons de concertation ou néopaternalistes des patrons de combat ou paléopaternalistes et qui
dépendent fondamentalement de la position qu'ils occupent sur le front de la lutte des classes, tendent
à disparaître dans les périodes de forte .tension économique et sociale pour laisser la place aux
oppositions principales : celles qui séparent les patrons selon la taule de leur entreprise et leur origine
de classe.
Il est en définitive peu de groupes dirigeants qui aient jamais réuni autant de principes de légitimation
(soit notamment l'aristocratisme de la naissance, le méritocratisme du succès scolaire, la réussite
économique) que les actuels titulaires des positions de pouvoir. La grande bourgeoisie, composée d'un
ensemble de familles, pour la plupart parisiennes, de banquiers, d'industriels, de grands patrons liés à
l'Etat et de grands bourgeois de robe, entre lesquels se redistribuent l'ensemble des positions de
pouvoir économique et politique, avec des discontinuités apparentes dans la chaîne mécanique des
successions tend à exercer dans tous les domaines de la pratique un pouvoir équivalent au pouvoir sur
le capital économique que lui assure sa capacité de mobiliser le capital financier.
Abstract
The employers
This study is based on a large body of data (drawn from biographical yearbooks, the financial press,
interviews, etc.) bearing on a sample of the presidents of 216 of France's largest industrial and
commercial firms, banks, and insurance companies (in 1972) and on the respective firms themselves.
The analytic space of the personal characteristics of the heads of major companies brings to light a set
of intefrelated oppositions which describe mainly different modes of domination and of reproduction.
The heads of the big industrial firms which are closely linked to the State are often the offspring of
families of high officials or of members of the liberal professions, and they owe their position to a social
capital of relations, augmented by the transition from the State bureaucracy to business, and to their
educational capital (many of them having attended the elite colleges and professional schools — les
grandes ecoles). They may be contrasted with the heads of the private companies, the heirs of leading
middle class business families, or else parvenus issued from the petit bourgeoisie who have spent their
whole career in the private sector and whose schooling was relatively brief. This opposition between two
structures of capital, mainly educational among the first group and mainly economic among the second,
reflects the opposition between two modes of reproduction: in one case, the transmission, ensured
more or less completely by schooling, of a position of power in the management hierarchy (based on
the possession of an educational degree) during the lifetime of the individual; and, in the other case, the
transmission, more or less completely controled by the family, of a right to enjoy inherited property. In
the latter case, the strategies designed to ensure the reproduction of the family, and in particular of its
unity, appear to be inseparable from the economic strategies aiming at ensuring the firm's development.
The fundamental difference between the two modes of reproduction resides in the fact that the logic of
the educational mode of reproduction is, properly speaking, statistical. Whereas in the economic mode
of reproduction, the holder of the property rights designates his heir directly, in the educational mode of
reproduction, the transmission is effected by the intermediary of the school and is based on the
statistical aggregation of the actions of isolated individual or collective agents who are subject to the
laws of the educational market. These oppositions should not lead us to forget, however, that the
differences are not as radical as they appear to be: the action of the school finds support in the family
and conversely. At the moment of succession, the possession of prestigious educational degrees is
obligatory for the family heirs themselves.
Within each of the classes, as defined in terms of the proximity of their members to the State
administrations, the company presidents also differ according to their own social trajectory and to that of
their family, as well as according to the age of the firm they head. The exists an, opposition between on
the one hand, the presidents issued from the aristocracy of from the Parisian grande bourgeoisie —
men with contacts in society, bankers and heads of big industrial groups, capable of exerting greatfinancial power — and, on the other hand, members of newer families, men with technical skills,
graduates of the engineering schools. This opposition overlaps that between the financial capitalism of
the banks and the monopoly capitalism of big industry.
An inclination to economism should not lead one to underestimate the importance of Personal relations,
in particular of those that are made offical by the board of directors, in the functioning of economic
power. The groups involved here are defined less by the ownership of property than by relations of
alliance, of competition, and of conflict — relations centering around the struggle for the dominant
position in the field of economic power or in the field constituted by each company. The theory of the
inevitable decline of the family company might turn out to be nothing other than an ideological strategy
governing a policy which tends to promote the victory (at least provisionally) of the interests of that
sector of the dominant fraction of the dominant class which is (relatively) richer in cultural capital than in
economic capital and more closely linked to the State. The study of the transformations in the
characteristics of the heads of companies between 1952 and 1972, as well as the field of the companies
themselves during the same period, leads us to question all the statistical comparisons which neglect to
take into account the play between the nominal factors and the real ones, an interaction whose locus is
the field of power (where it is especially necessary to consider the notion of the group). In fact, the only
comparison possible is that between one structure and another or between one field and another. While
it is true that the tendency to bureaucratization seems to be inherent in the growth of the size of
companies, it is far from being as pronounced as this is sometimes said.
Due to the adjustment of positions and of dispositions that are often observed among the heads of large
companies, it is necessary, if one wishes to explain the political attitudes of these men or the way they
manage their firms, to take into account a number of varied factors: the Personal characteristics of the
company president and of the other top executives, the company's financial situation, its status (private
or public), the power of the labor unions, the sector of the economy, the nature of'the product
manufactured, the structure of the personnel, the position in the economic struggle, (monopoly or
competition), the overall economie situation (growth or contraction), etc. The secondary differences
which distinguish the presidents — particularly those who favor consensus (neo-paternalism) from those
who favor conflict (paleo-paternalism) — and which depend fundamentally of the position that they
occupy in the battle zone of the class struggle, tend to disappear during periods of high economic and
social tension, giving way to the principal oppositions: those which divide presidents according to the
size of their firm and their class origin.
In the final analysis, it may be said that few dominant groups have ever assembled as many principles
of legitimation (notably aristocracy of birth, economic success, and meritocracy based on success in
school) as the present occupants of the positions of power. The grande bourgeoisie in France is now
composed of an ensemble of families (for the most part Parisian) of bankers, of industrialists, of heads
of large firms with personal links to the State, and of high officiais and magistrates; and these families
hold virtually ail the existing positions of economic and political power, with, it is true, certain apparent
discontinuities in the quasi-automatic chain of successions. In ail the domains of social practice this
grande bourgeoisie tends to exercise a power equivalent to the power over economie capital and this is
what ensures its capacity to mobilize financial capital.
Zusammenfassung
Die Arbeitgeber.
Die Studie bezieht sich, getiitzt auf Datenrhaterial aus biographischen Jahrbüchern,
Wirtschaftszeitschriften, Interviews, usw., auf eine repräsentative Stichprobe von 216 Generaldirektoren
der grössten Industrie-, Bank- und Versicherungsgesellschaften sowie der dazugehörigen
Gesellschaften (1972).
Das Set der Eigenschaften der Unternehmer der grössten Gesellschaften lässt nun ein Ensemble
miteinander verbundener Gegensätze erkennen, die in der Hauptsache différentielle Herrschafts — und
Reproduktionsmodi widergeben. So stehen die häufig aus Familien des höheren Beamtentums oder der
freien Berufe entstammenden Unternehmer, deren Grossgesellschaften eng mit dem Staat liiert sind
und deren Position sich einem durch Erbschaft weitergegebenen und im Durchgang durch die
Staatsbürokratie akkumumierten sozialen Kapital an Beziehungen sowie einem schulischen Kapital (im
Sinne höherer Ausbildung) verdankt, im Gegensatz zu den privaten Unternehmern, die — entwederErben grosser Familien der Geschäftsbourgeoisie oder aber Aufsteiger ans der Kleinbourgeoisie — ihre
gesamte Karriere im privaten Sektor gemacht haben und deren Ausbildung nur relativ kurz war. Im
Gegensatz zweier Kapital-Strukturen — mit schulischer Komponente bei ersteren, ökonomischer
Dominante bei letzteren — schlägt sich der Gegensatz zweier Reproduktionsmodi nieder : im ersten
Fall die mehr oder minder wollstàndig durch die (Hoch-) Schule gewährleistete Weitergabe der auf dem
schulischen (akademischen) Titel gegriindeten Macht «auf Lefcenszeit» (pouvoir viager) des
Unternehmensleiters; im zweiten Fall die mehr oder minder ganz durch die Familie Kontrollierte
Weitergabe eines hereditären Eigentumsrechts. Im letzteren Fall erscheinen denn auch die Stategien
zur Reproduktionssicherung der Familie und insbesondere deren Zusammenhalt, untrennbar verbunden
mit ökonomischen Stategien zur Sicherung der Weiterentwicklung des Unternehmens.
Die fondamentale Differenz beider Reproduktionsmodi gründet in der im eigentlichen Sinne
statistischen Logik der Reproduktionsweise mit schulischer Komponente. Während in der
Reproduktionsweise mit ökonomischer Komponente der Inhaber von Eigentumsrechten unmittelbar
seinen Erben bestimmt, beruht innerhalb der Reproduktionsweise mit schulischer Komponente die
Weitergabe vermittels der (Hoch-)Schule auf der statistischen Anäufung isolierter und den Gesetzen
des schulischen Marktes unterworfener Aktionen individueller oder kollektiver Agenten. Freilich sollten
die Gegensätze nicht vergessen machen, dass die Differenz so radikal wie sie erscheint, nun wieder
auch nicht ist : die Aktion der Schule stùtzt sich auf die Familie ; umgekehrt zwingt sich im Moment der
Nachfolge der Bezitz hochangesehener schulischer Titel den Erben selbst auf.
Innerhalb jeder durch ihre Distanz zum Staat definierten Klasse unterscheiden sich die Unternehmer
sowohl hinsichtlich ihrer eigenen spezi-fîschen sozialen Laufbahn wie der ihrer Familie als auch in
bezug auf das Alter der von ihnen geleitet-en Gesellschaft. Der Gegensatz zwischen den der
Aristokratie oder der Pariser Grossbourgeoisie entstammenden Unternehmern auf der einen Seite —
Menschen mit weitläufigen mondänen und öffentlichen Beziehungen : Bankiers und Unternehmer
grosser Industriekomplexe, die als Finanz-macht auftreten und wirken —, und den Spätergekommenen
auf der anderen Seite, Angehörige minder alter Familien, durch die Ingenieurschulen
hindurchgegangene Techniker, deckt sich mit dem Gegensatz zwischen dem Finanzkapitalismus der
Banken und dem Monopolkapitalismus der Grossindustrie.
Der Hang zum Ökonomismus darf nicht dazu verleiten, das Gewicht der persönlichen Beziehungen zu
unterschätzen — zumal jener, die der Verwaltungsrat im Funktionsvollzug der ökonomischen Macht
offizialisiert. Die bestehenden Gruppen definjeren sich weniger durch substantielle Eigenschaften denn
durch Beziegen der Allianz, der Konkurrenz oder des Konflikts mit dem Ziel der Macht im Feld des
ökonomischen Macht oder im Rahmen des einzelen Unternejmens. Tatsächlich könnte es durchaus
sein, dass die Theorie des unabwejidbaren Absterbens des Familienunternehmens nichts anderes
darstellt als die ideologische Strategie einer Politik, die auf den (zumindest provisorischen) Sieg der
Interessen jenes Sektors der herrschenden Fraktion der herrschenden Klasse abzielt, der über (relativ)
mehr kulturelles als ökonomisches Kapital verfügt und zudem enger mit der Staatsbürokratie lüert ist.
Die Untersuchung der Veränderungen der Merkmale der Unternehmensleiter zwischen 1952 und 1972
wie auch des Feldes der Unternehmen während desselben Zeitraums lässt an der Aussagekraft jener
statistischen Vergleiche zweifeln, die esunterlassen, das Spiel von Nominellem und Realem (im
Zusammenhang insbesondere des Begriffs der Wirtschaftsgruppe), dessen Austragungsort das Feld
der Macht bildet. in Rechnung zu ziehen. Von rigorosem Vergleich kann in der Tat nur gesprochen
werden, wo Strukturen oder Felder untereinander verglichen werden. Mag zwar die Tendenz zur
Bürokratisierung dem Wachstumsprozess der Unternehmen eingeschrieben sein, so ist sie doch
weniger ausgeprägt als manchmal unterstellt. Im Zusammenhang der Frage der politischen
Stellungnahmen der Unternehmer oder ihrer Art der Unternehmensführung müssen aufgrund der
Anpassung von Positionen und Dispositionen zugleich die persönlichen Charakteristiken der
Unternehmer und der Führungsmannschaft, Situation und Status des Unternehmens (privät, öffentlich),
der jeweilige Sektor, die Art des hergestellten Produkts, die Struktur des Personals, die Stellung im
ökonomischen Kampf (Monopol, Konkurrenz), die Konjunkturlage (wirtschaftlicher Aufstieg, Abstieg),
usw. in Betracht gezogen werden. Sekundäre Unterschiede wie etwa zwischen den eher Abstimmung
und konzertiertes Vorgehen präferierenden Unternehmern, den sogenannten Neopaternalisten ; und
den kàmpferisch eingestellten Paläopaternalisten - Unterschiede, die grundlegend von deren jeweiligerPosition an der Klassen-kampffront bedingt sind — verschwinden in Phasen zunehmender sozialer und
ökonomischer Spannungen tendenziell zugunsten der prinzipiellen Gegensätze — jene, die die
Unternehmer entsprechend der Grosse ihrer Unternehmen und ihrer Klassenherkunft trennen.
In der Tat haben wenige Führungsgruppen in der Vergangenheit so viele Legitimationsprinzipien (so
insbesondere der Aristokratismus von Geburt, der Meritokratismus des schulischen Erfolgs; der
ökonomische Erfolg) in sich vereinigt wie die gegenwärtigen Inhaber der Machtpositionen. So übt die
Grossbourgeoisie, bestehend aus einer Anzahl hauptsächlich Pariser Familien von Bankiers
Industriellen, von mitdem Staat lüerten Gross-unternehmern sowie der Grossbourgeoisie des
«Amtsadels» (höheres Beamtentum und freie Berufe), tendenziell in allen Bereichen der Praxis eine der
Macht über das ökonomische Kapital, die durch ihr Vermögen zur Mobilisierung des Finanzkapitals
gegeben ist, äquivalente Macht aus.:
pierre bourdieg
monique de saint martin
ONAT
victoire prendre musiciens de surtout pas hommes la l'interrogation grande mais les II recherche, faut, faire la pour œuvres recherche. par ouverture en pour un est parade seule d'armes, de un les instant de si et l'armée». une temps fonction méthodologique non trompettes, souvent de quelque Non théorique qui fois, pour ses plus où, manient pour s'arrêter Ni de vertus objet la comme remportée ambition permettre davantage seule sacrifier par les la scientifiques, qui, à quoi logique tambours disait pique la intellectuelle, lorqu'elle non au méthode, s'annoncent Hume, chercheur rite et de même rituel par l'épée, l'objet et foncde « n'a les de et la
tionne souvent comme une stratégie de dénégation
du monde social, l'attention aux formalités et aux
formalismes de la forme prise en elle-même et pour
elle-même étant une manière particulièrement
subtile, comme toutes les espèces d'art pour l'art,
de mettre la réalité sociale à distance et d'en par
ler de telle manière qu'on n'en parle pas.
Le refus de tenir un de ces discours théori
ques ou méthodologiques qui traitent la théorie ou
la méthode comme une « forme » abstraite suscept
ible d'être « appliquée » à un « contenu » concret,
ne contredit en rien l'intention d'expliciter ce qu'il
y a de raison et de pensée dans la pratique scien
tifique elle-même : non seulement pour éviter que
les lecteurs accoutumés à des discours à haute
teneur théorique ou méthodologique ne perçoi
vent comme manque ce qui est refus délibéré et ne
s'attardent à opposer des objections ou des crit
iques qui sont par avance écartées ou réfutées ; mais
surtout parce qu'il peut y avoir un profit, pour la
recherche même de la vérité, à produire la vérité
qui se produit par surcroît dans le travail de pro fonction, de «C'est dire une 'A il vieille donne qui Dieu plaisanterie aussi donne la compétune que
duction de la vérité.
ence'. De nos jours, personne La science sociale commence par un coup ne voudrait la prendre au sérieux». de force contre le mode de pensée ordinaire : Hegel, Principes de la philoso
renversant complètement la hiérarchie des réalités, phie du droit, Préface. Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin 4
elle doit accorder moins de réalité aux éléments
directement visibles, à tout ce qui peut se montrer
du doigt, comme les individus, les groupes et leurs
propriétés, auxquels s'arrêtent les «typologies»
réalistes, qu'à des systèmes de relations objectives
inaccessibles à l'appréhension naïvement réaliste.
La réalité la plus réelle ne peut ainsi être portée à
l'existence scientifique que par un travail de
construction qui doit commencer par détruire les
apparences mêmes dans lesquelles elle ne se livre
qu'en se niant, c'est-à-dire les individus, les groupes
et leurs propriétés. A condition que l'on sache
construire les faits proposés et lire les constructions
obtenues selon la logique même de la méthode de
pensée qui lui est immanente, c'est-à-dire de
manière relationnelle et non substantialiste, l'ana
lyse des correspondances offre un moyen particu
lièrement puissant de mettre au jour des espaces
de relations qui ont plus de réalité que les plus
réelles des substances directement livrées à l'intui
tion. Cela, bien sûr, moyennant que l'on évite tant
la démission positiviste, légitimée par l'illusion de
la science sans présupposés, qui abandonne aux
procédures mécaniques de la technique la construc
tion de l'objet, que la régression toujours possible
vers le réalisme de la pensée typologique qui
découpe des populations en classes identifiées,
unités substantielles susceptibles d'être pensées en
elles-mêmes et pour elles-mêmes, au lieu de
s'attacher à l'espace même que les populations et
leurs propriétés définissent en même temps qu'elles
sont définies par lui. La puissance même de la
technique, et l'impression de scientificité qu'elle
peut imposer aux profanes, encouragent des usages
sociaux plus ou moins magiques, autorisés par la
possibilité d'autonomiser la technique par rapport
à la méthode, et bien faits pour susciter des
adhésions ou des refus également irraisonnés.
On ne peut construire ces systèmes de
relations qui préexistent à leur construction mais
qui ne se livrent jamais complètement à l'intuition
ordinaire, qu'à condition de traiter les caracté
ristiques attachées aux agents comme des propriétés
strictement relationnelles , des différences qui ad-
viennent aux individus ou aux groupes dans leurs
rapports objectifs avec les autres individus ou les
autres groupes, et de porter ainsi au jour, dans le mê
me acte, le système des rapports d'opposition et de
similitude qui définit l'espace des propriétés, et les
individus construits, c'est-à-dire le système des
propriétés pertinentes qui assigne aux individus
leur position distincte dans cet espace. Il ne suffit
pas de penser relationnellement un réel essentie
llement relationnel, il faut encore rompre avec l'i
nclination, que renforce toute la logique des techni
ques statistiques ordinaires, à isoler des relations Le patronat 5
privilégiées, qui sont sans doute d'autant plus
trompeuses qu'elles sont plus puissantes d'un point
de vue strictement statistique, parce qu'elles diss
imulent le système de relations dans lequel elles
sont insérées et qui, véritable principe de leur
fausse puissance explicative, s'exprime à travers
elles (c'est le cas par exemple de toutes les relations
dans lesquelles entre une variable telle que la
«catégorie socio-professionnelle»). Mais la logique
même de l'analyse statistique qui, surtout lors
qu'elle est au service d'une recherche naïve de cau
salité, porte à considérer des distributions et des
classes définies sous un seul rapport ou sous un
nombre limité de rapports, n'est pas le seul obs
tacle à l'appréhension d'une réalité sociale qui
s'organise objectivement selon des principes de di
vision multiples, partiellement indépendants et
hiérarchisés (ce qui fait que, selon le niveau de divi
sion adopté, on pourra trouver la différence là
où l'on trouvait l'identité et inversement). Nombre
des discussions qui agitent, depuis l'origine, la
science sociale, notamment celles qui surgissent
toutes les fois qu'il est question d'assigner des in
dividus à des classes, trouvent leur principe non
dans la logique des choses mais dans la logique,
aveugle à elle-même, d'une pensée incapable de
maîtriser sa propre logique — et notamment celle
de ses classements. A la différence des espaces
simples et abstraits que produit l'analyse statist
ique ordinaire, les espaces que la science sociale
construit, aidée en cela par un usage méthodique
de l'analyse des correspondances, sont définis par
les relations objectives entre des individus et entre
des propriétés qui sont rapprochés ou opposés
sous tous les rapports pertinents — du point de
vue de leur relation même — et qui sont caractér
isés par des ensembles de propriétés, statis
tiquement liées entre elles (à des degrés divers),
pratiquement substituables et socio-logiquement
cohérentes, donc intelligibles.
Mais l'objectivation, surtout réussie, enferme
le danger de l'objectivisme et il faut avoir sans
cesse à l'esprit, dans le travail d'analyse même, que
ces propriétés qui, du point de vue de l'observa
teur extérieur, fonctionnent comme des propriétés
logiques, des traits distinctifs, permettant de diviser
et de classer, d'opposer et de rassembler, sont, dans
la pratique, des enjeux (en tant qu'objets possibles
d'appropriation) et des instruments de lutte (en
tant que capital et capacité d'appropriation) pour
les groupes qui se divisent, s'opposent, se rassem
blent et se classent à leur propos (et qui, comme
pour rendre plus difficile encore la tâche de l'ob
servateur, s'en servent aussi pour classer et se clas
ser, voire pour tenter de modifier les principes de
classification en vigueur). Bref, l'espace des pro- Pierre Bourdieu. Monique de Saint Martin 6
prié tés est aussi un champ de luttes pour l'appro
priation. Par là, il est à la fois un champ de forces
devant sa structure au rapport de forces, à l'équi
libre, plus ou moins stable qui s'y établit à chaque
moment entre les groupes en présence, et un espace
de jeu, dont l'équilibre, toujours menacé, est celui
de l'action et de la réaction (mais au sens de la poli
tique, plus que de la physique), et où s'affrontent
des stratégies, consciemment ou inconsciemment
orientées vers la subversion ou la conservation : la
structure que la science sociale, très proche en
cela d'une physique sociale, appréhende sous la
forme de distributions — au sens statistique et éc
onomique — de propriétés n'est que le résultat provi
soire et toujours menacé des luttes antérieures pour
sa transformation ou sa conservation et dépend des
stratégies présentement destinées à modifier ou
à conserver les principes de la distribution et de la
redistribution des propriétés, c'est-à-dire de la per
ception et de l'appréciation qu'en ont les agents
(en fonction, pour une part, de leur position dans
cette structure), reconnaissance tacite de l'ordre
établi, accepté comme allant de soi, ou intention
consciente de subversion ou de conservation. Les
propriétés ne fonctionnent comme capital, c'est-à-
dire comme rapport social de pouvoir, que dans et
par le champ qui les constitue comme enjeux et
instruments de lutte, les arrachant ainsi à l'insign
ifiance sociale à laquelle elles seraient tout aussi
nécessairement vouées dans un autre champ ou
dans un autre état du champ ; plus précisément,
elles sont liées par des relations qui, constitutives
de la structure du champ, contribuent à définir
leur efficacité et leur valeur en sorte qu'elles peu
vent exercer dans le champ qu'elles contribuent
à définir des effets différents de ceux qu'elles
exerceraient dans un autre champ.
On n'a donc pas à choisir entre les structures
et les agents, entre le champ, qui fait le sens et la va
leur des propriétés objectivées dans des choses ou
incorporées dans des personnes, et les agents qui
jouent de leurs propriétés dans l'espace de jeu ainsi
défini, ou, pour venir au cas particulier, entre les
positions dans le champ du pouvoir économique et
les dispositions de leurs occupants, entre les
caractéristiques des sociétés (taille, ancienneté,
mode de contrôle, etc.) et les caractéristiques des
dirigeants de ces sociétés (titres de noblesse, de
propriété ou d'école, etc.). On peut, en réintro
duisant les personnes, essayer d'établir ce qui, dans
le fonctionnement des institutions économiques,
n'advient que par les personnes (que l'on pense à
l'exemple limite de ces groupes bizarrement
composites dont le seul principe unificateur réside
dans la personne de leur fondateur , les Floirat,
Béghin, Dassault ou Prouvost), sans pour autant