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N-00 si vt ω N. 00 υ c Φ ε Φ CD σ> c φ υ (0 -Ω :<0 ffl.Euj Jahresbericht 1987 verabschiedet vom Verwaltungsrat am 11. März 1988 O |^ Vorsitzender des Verwaltungsrates Il | Α.H. Koelink O Direktor: Dr. ErnstPiehl LIJ ü Stellvertretender Direktor: Corrado Politi Redaktion des „Jahresberichts 1987": Norbert Wollschläger Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung Bundesallee 22, D-1000 Berlin 15, Tel. (030) 88 41 20; Telefax: (030) 88 41 22 22; Telex: 184163 eucend QQ Das Zentrum wurde durch Verordnung (EWG) Nr. 337/75 g* des Rates der Europäischen Gemeinschaften errichtet. υ Φ η ν» Φ (0 Diese Veröffentlichung erscheint ebenfalls in folgenden Sprachen: DA - ISBN 92-825-8439-9 EN - ISBN 92-825-8442-9 ES - ISBN 92-825-8438-0 FR - ISBN 92-825-8443-7 GR- ISBN 92-825-8441-0 IT - ISBN 92-825-8444-5 NL - ISBN 92-825-8445-3 PT - ISBN 92-825-8446-1 Printed in the FR of Germany Der vollständige oder auszugsweise Nachdruck von Beiträgen dieser Veröffentlichung ist kostenlos und mit Quellenangaben gestattet ISBN 92-825-8440-2 Katalognummer: HX-52-88-930-DE-C N° de gestion de stock: ZB-CE-88-003-DE-P-Inhaltsverzeichnis Seite Seite 1 Vorbemerkungen 7 Projekt 3.3077 Die Rolle der Sozialpartner in 1 Einleitung 8 der beruflichen Erstausbildung 1.1 Institutionelle und Weiterbildung 25 Rahmenbedingungen 8 Projekt 4.1077 1.2 Bildungspolitische Entsprechung der beruflichen n 9 Befähigungsnachweise6 1.

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ffl.Euj Jahresbericht 1987
verabschiedet vom Verwaltungsrat am 11. März 1988
O
|^ Vorsitzender des Verwaltungsrates
Il | Α.H. Koelink
O Direktor:
Dr. ErnstPiehl LIJ
ü Stellvertretender Direktor:
Corrado Politi
Redaktion des „Jahresberichts 1987": Norbert Wollschläger
Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung
Bundesallee 22, D-1000 Berlin 15,
Tel. (030) 88 41 20; Telefax: (030) 88 41 22 22;
Telex: 184163 eucend
QQ Das Zentrum wurde durch Verordnung (EWG) Nr. 337/75
g* des Rates der Europäischen Gemeinschaften errichtet.
υ
Φ
η
ν»
Φ
(0 Diese Veröffentlichung erscheint ebenfalls in folgenden
Sprachen:
DA - ISBN 92-825-8439-9
EN - ISBN 92-825-8442-9
ES - ISBN 92-825-8438-0
FR - ISBN 92-825-8443-7
GR- ISBN 92-825-8441-0
IT - ISBN 92-825-8444-5
NL - ISBN 92-825-8445-3
PT - ISBN 92-825-8446-1
Printed in the FR of Germany
Der vollständige oder auszugsweise Nachdruck von
Beiträgen dieser Veröffentlichung ist kostenlos und mit
Quellenangaben gestattet
ISBN 92-825-8440-2
Katalognummer: HX-52-88-930-DE-C
N° de gestion de stock: ZB-CE-88-003-DE-P-Inhaltsverzeichnis
Seite Seite
1 Vorbemerkungen 7 Projekt 3.3077
Die Rolle der Sozialpartner in
1 Einleitung 8 der beruflichen Erstausbildung
1.1 Institutionelle und Weiterbildung 25
Rahmenbedingungen 8 Projekt 4.1077
1.2 Bildungspolitische Entsprechung der beruflichen n 9 Befähigungsnachweise6
1.3 Resümee der Arbeiten 1987 10 Projekt 4.2087
Methoden und Instrumente für
internationale Vergleiche
Ständige Aufgaben und („Analyseraster") 28
vorrangige Arbeitsfelder Projekt 5.1037 11
EG-Studienbesuchsprogramm 29
Projekt 1.1017 Projekt 6.1047
Dokumentationsdienst und Bibliothek 11 Forum für nationale Forschungs­
Projekt 1.2097 und Entwicklungseinrichtungen
Besucherdienst 12 im Bereich der Berufsbildung 30
Projekt 1.3087 Projekt 7.1057
Visualisierung der Beschäftigungs- und Qualifikations­
Berufsbildungssysteme3 problematik auf dem Textil-
Projekt 1.4087 und Bekleidungssektor in Spanien,
Bericht über die soziale Entwicklung, Griechenland und Portugal 31
Kapitel Berufsbildung 14 Projekt 7.2057
Projekt 1.5107 Berufsbildung für rückkehrwillige
Terminologie der Berufsbildung 1Wanderarbeitnehmer
Projekt 2.1027 zweiter Generation 32
Zeitschrift „Berufsbildung" 15 Projekt 8.1017
Projekt 2.2087 Berufsbildung für Jugendliche 33
CEDEFOP news 19 Projekt 8.2097
Projekt 2.3117 Berufsberatung und Berufs­
CEDEFOP flash 20 information für Erwachsene 35
Projekt 2.4097 Projekt 8.3057
„CEDEFOP Presse"1 Innovatorische Ausbildungs­
Projekt 2.5127 und Beschäftigungsmaßnahmen
Herausgabe und Verbreitung für Behinderte 37
der Veröffentlichungen 2Projekt 9.1067
Projekt 3.1027 Ausbildung, Qualifikation
Systeme der Berufsbildung und Chancengleichheit
Monographien 24 Projekt 9.2077
Projekt 3.2027 Weiterbildung und Langzeit­
Finanzierung der Berufsbildung 27 arbeitslosigkeit 39 Seite Seite
Projekt 9.3047 3 Übersichten 49
Betriebliche Weiterbildung
und technologischer Wandel 40 1. Die personellen und
Projekt 10.1037 finanziellen Mittel 49
Fernunterricht 42 2. Übersetzer- und
Projekt 10.2087 Dolmetscherwesen 52
Audiovisuelle Technologien 3. Projektübersicht 53
und Berufsbildung 43
Projekt 11.1017
Ausbildung der Ausbilder 44 4 Anhang 67
Projekt 11.2027
Berufsbildung in Klein- 1. Liste der Mitglieder
und Mittelbetrieben 45 des Verwaltungsrates 67
Projekt 12.1067 2. Organisationsplan 73
Regionalentwicklung und 3. Auszug aus der Gründungs­
Berufsbildung 47 verordnung des CEDEFOP 75
4. Liste der Veröffentlichungen
1987 76 1 Vorbemerkungen
Jahresberichte dienen vorrangig der Legitimation und
formaler Kontrolle. Sie werden erstellt, um den Verwal­
tungs­ und Aufsichtsinstanzen Rechenschaft abzule­
gen über die Geschäftsführung im abgelaufenen Haus­
haltsjahr. Der Jahresbericht 1987 hat es sich jedoch
darüber hinaus zum Ziel gesetzt, den Leser auch über
Inhalt und Zweckmäßigkeit bestimmter Projekte des
CEDEFOP, die Art und Weise ihrer Abwicklung sowie
über inhaltliche Ergebnisse und daraus ableitbare
Konsequenzen zu informieren.
Aus diesem Grunde weist der Bericht 1987 bezüglich
Aufbau und Inhalt einige Neuerungen auf. Alle Projekte
Α. Η. Koelink
des Arbeitsprogramms werden in ihrem bildungspoliti­
­ Vorsitzender des Verwaltungsrates ■
schen Begründungszusammenhang dargestellt, metho­
dische Probleme skizziert sowie Ergebnisse der Pro­
jektarbeit und mögliche Folgerungen aufgezeigt. Stu­
dien und Untersuchungen, die aus unterschiedlichen
Gründen nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt
haben, werden als solche gekennzeichnet.
Der Jahresbericht 1987 ist länger als alle vorherigen;
sein Informationsgehalt ist intensiver. Er gewährt nicht
nur Einsicht in die Geschäftsführung des Zentrums,
sondern liefert einen Überblick über zentrale berufsbil­
dungspolitische Probleme in der Gemeinschaft des
Jahres 1987. Er ¡st lesbar gemacht worden für alle, die
sich auf Gemeinschafsebene und in den Mitgliedstaa­
ten mit Fragen einer europäischen Berufsbildungspoli­
tik beschäftigen.
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Dr. Ernst Piehl Α. H. Koelink
Direktor Vorsitzender des Verwaltungs­
des CEDEFOP rates des CEDEFOP
Corrado Politi
­ Direktor ­1. Einleitung Seinen wissenschaftlichen und techni­
schen Beitrag zur Durchführung einer
Das Europäische Zentrum für die Förde­ gemeinsamen Berufsbildungspolitik leistet
das Zentrum im Rahmen der von der rung der Berufsbildung ist ein von den
Dienststellen der Kommission unabhängi­ Gemeinschaft festgelegten Leitlinien. Für
ges Organ, das aber mit diesen weitestge­ das Berichtsjahr 1987 sind dies
hend zusammenarbeiten muß. Bei der ■ die vom Verwaltungsrat des CEDEFOP
Erfüllung seiner Aufgaben stellt das Zen­ im September 1985 verabschiedeten „Leit­
trum die geeigneten Kontakte her, insbe­ linien für die Arbeit 1986­1988",
sondere mit den öffentlichen und privaten, ■ das im November 1986 vom Verwal­
nationalen und internationalen Fachinstitu­ tungsrat des CEDEFOP festgelegten
ten, mit Behörden und Lehranstalten Arbeitsprogramm 1987
sowie mit den Arbeitnehmer­ und Arbeit­ sowie die betreffenden vom Ministerrat
geberorganisationen. und von der EG­Kommission gesetzten
Die Arbeit des Zentrums vollzieht sich auf gemeinschaftlichen Vorgaben. Hierzu zäh­
der gemeinschaftlichen Ebene wie auf der len insbesondere
Ebene der Mitgliedstaaten; sie ¡st aus­ ■ der Auftrag zur Unterstützung der Kom­
gerichtet an von den Gemeinschaftsorga­ mission bei der Durchführung ihres Pro­
nen gesetzten Vorgaben und berücksich­ gramms im Zusammenhang mit den Ent­
tigt die Entwicklung der Berufsbildung schließungen vom 2. Juni 1983 (Maßnah­
sowie der übrigen Bildungsbereiche in men der Berufsbildung im Hinblick auf die
den einzelnen EG­Mitgliedstaaten. Diese Einführung der neuen Informationstechno­
doppelte Perspektive gilt für die Festle­ logien) und 11. Juli 1983 (Berufsbildungs­
gung von Projekten im Arbeitsprogramm, politik in der Europäischen Gemeinschaft
aber noch mehr bei ihrer Umsetzung und während der 80er Jahre);
Realisierung. ■ die Entstehung des Rates vom 7. Juni
1984 über den Beitrag der örtlichen
Beschäftigungsinitiativen zur Bekämpfung
1.1 Institutionelle Rahmenbedingungen der Arbeitslosigkeit;
■ die Entscheidung des Rates vom 16. Juli
Die Arbeit des CEDEFOP erfolgt auf der 1985 über die Entsprechungen der berufli­
Grundlage der Verordnung (EWG) Nr. 337/ chen Befähigungsnachweise zwischen
75 des Rates vom 10. Februar 1975 über Mitgliedstaaten der Europäischen Gemein­
die Errichtung eines Europäischen Zen­ schaften und
trums für die Förderung der Berufsbildung. ■ der Beschluß des Rates vom 24. Juli
Das Zentrum unterstützt die Arbeiten der 1986 über ein Aktionsprogramm der Ge­
Kommission und der anderen Organe der meinschaft zur Aus­ und Weiterbildung im
Europäischen Gemeinschaft, um die Technologiebereich (COMETT 1986­1992).
Berufsbildung und die ständige Weiterbil­
dung auf Gemeinschaftsebene zu fördern
und weiterzuentwickeln.
8 lich wie seine Anwendung in der Arbeits­1.2 Bildungspolitische
Rahmenbedingungen welt.
In zunehmendem Maße werden audiovi­
Die Tätigkeit des Zentrums vollzieht sich suelle Technologien für Aus­ und Weiter­
bildungszwecke genutzt, und computerge­vor dem Hintergrund der bildungspoliti­
schen Entwicklungen in den EG­Mitglied­ stützter Unterricht findet immer häufiger in
staaten. Diese Entwicklungen lassen sich der Berufsbildung Anwendung. Darüber
hinaus erfährt der Fernunterricht ebenso für das Jahr 1987 zusammenfassend
kennzeichnen durch das Bemühen aller wie andere Formen des 'open learning'
eine wachsende Bedeutung. Mitgliedstaaten, die verschiedenen Bil­
dungssysteme qualitativ zu verbessern. In struktureller Hinsicht tendiert die
Berufsbildungspolitik in den EG­Mitglied­Berufsbildung ist kaum noch ein „Men­
genproblem", sondern mehr und mehr ein staaten zu einem regionalen Ausgleich
und einer besseren Abstimmung zwischen Problem der Qualitätssicherung.
schulisch und betrieblich bzw. außerbe­Die demographische Entwicklung hat in
einigen Mitgliedstaaten zu einem Rück­ trieblich organisierten Maßnahmen; inhalt­
lich zielt sie auf eine stärkere Berücksich­gang der Bewerberzahlen und zu einer
gewissen Entlastung auf dem Ausbil­ tigung unmittelbar berufspraktischer
Kenntnisse und Fertigkeiten. Nach der dungsmarkt geführt; gleichzeitig steigt
überall das Interesse an weiterführenden „Entdeckung" des Prinzips der alternieren­
den Ausbildung und seiner geradezu beruflichen Bildungsgängen.
Zwei Zielsetzungen stehen im Mittelpunkt gemeinschaftsweiten Anwendung erfolgt
der Berufsbildungspolitik in den Mitglied­ in einigen Mitgliedstaaten nunmehr so
etwas wie eine (Wieder­)Entdeckung der staaten:
„Lehre" sowie der Erstausbildung und der ■ die Bekämpfung der Jugendarbeitslosig­
Weiterbildung. keit und die Wiedereingliederung von
Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt Begleitet werden diese berufsbildungspoli­
und tischen Aktivitäten von dem Versuch, die
■ die Entwicklung eines flexiblen und auf­ Wirksamkeit von Aus­ und Weiterbildungs­
einander abgestimmten Systems berufli­ maßnahmen zu messen bzw. abzuschät­
cher Weiterbildungsmaßnahmen in zen. In einer Zeit knapper werdender Mit­
Schule, Hochschule und Betrieb. tel sehen sich die Mitgliedstaaten der
Die Einführung neuer Informationstechno­ Europäischen Gemeinschaft gefordert, die
logien in der beruflichen Bildung ist in Berufsbildungssysteme qualitativ so zu
allen Mitgliedstaaten in vollem Gange; gestalten, daß sie den steigenden Bedarf
Ausbildungsinhalte werden den neuen an hochqualifizierten Arbeitskräften dek­
ken können. technologischen Erfordernissen angepaßt,
und es besteht fast überall ein breit gefä­
chertes Angebot entsprechender Weiter­
bildungsmaßnahmen. Der Computer in der
Berufsbildung ist beinahe schon so alltäg­1.3 Resümee der Arbeiten 1987 technischen Möglichkeiten des Zentrums
für Konferenzen nutzen; diese Nachfrage
Die Tätigkeit des Zentrums im Jahr 1987 hat sich nach Fertigstellung des neuen
läßt sich zusammenfassend wie folgt cha­ Konferenzsaales noch verstärkt.
rakterisieren:
■ Die Unterstützung der Kommission hat
an Umfang und Bedeutung zugenommen;
in einigen Bereichen (z. B. Entsprechung
der beruflichen Befähigungsnachweise,
EG­Studienbesuchsprogramm) leistet das
Zentrum einen wesentlichen wissenschaft­
lichen und technischen Beitrag zur
Umsetzung der Gemeinschaftspolitiken;
■ die Arbeitsbeziehungen zum Europäi­
schen Parlament und zum Wirtschafts­und
Sozialausschuß der EG sind weiter aus­
gebaut worden;
■ die Kontakte zu nationalen Einrichtun­
gen sind intensiviert worden, und die
Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten
hat sich ausgeweitet; für immer mehr Pro­
jekte erfolgt eine gemeinsame Finanzie­
rung;
■ Spanien und Portugal sind als „neue"
Mitgliedstaaten in die Durchführung aller
Projekte nunmehr voll miteinbezogen;
■ die Forschungsarbeiten des Zentrums
sind zunehmend stärker ausgerichtet auf
praktische Erfordernisse, Konsultationen
vor Ort sowie Beteiligung an der Planung
und Durchführung von Modellmaßnahmen
und innovativen Projekten (z. B. Berufsbil­
dung für rückkehrwillige Wanderarbeitneh­
mer);
■ das Zentrum wird immer häufiger gebe­
ten, Beratungsfunktionen zu übernehmen,
Dienstleistungen zu vermitteln und Kon­
takte herzustellen;
■ deutlich gestiegen ¡st das Interesse
unterschiedlicher Verbände und Organisa­
tionen, die besonderen räumlichen und
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