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AFRIKA, KARIBIK, PAZIFIK ΑΚΡ ASIEN UND LATEINAMERIKA ALA MED MITTELMEER STATISTISCHE GRUNDZAHLEN 1996 eurostat Zahlreiche weitere Informationen zur Europäischen Union sind verfügbar über Internet, Server ìuropa (http://europa.eu.int). Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung. Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 1996 SBN 92-827-6196-7 D EGKS-EG-EAG, Brüssel · Luxemburg, 1996 Nachdruck — ausgenommen zu kommerziellen Zwecken — mit Quellenangabe gestattet. Printed in Belgium VORWORT Die Europäische Union leistet von allen öffentlichen Geldgebern den größten Beitrag zur Entwicklungshilfe. Jedes Jahr stellt die Europäische Kommission Mittel in Höhe von über 3 Milliarden ECU für Entwicklungszusammenarbeit mit Drittstaaten zur Verfügung. Die EU bemüht sich darum, im Rahmen eines politischen und wirtschaftlichen Dialogs mit ihren Part­nern Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt zu fördern. Die Zusammenarbeit findet im Rahmen einer Reihe von internationalen Abkommen statt, in denen die regionale Ausrichtung immer stärker wird. Fast alle Entwicklungsländer, in denen 80 % der Weltbevölkerung leben, haben bilaterale Abkommen mit der EU abgeschlossen. Diese Abkommen betreffen in einigen Fällen Handelspräferenzen und finanzielle Unterstüt­zung, in anderen wirtschaftliche Zusammenarbeit allgemeinerer Art.

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AFRIKA, KARIBIK, PAZIFIK ΑΚΡ
ASIEN UND LATEINAMERIKA ALA
MED MITTELMEER
STATISTISCHE GRUNDZAHLEN
1996
eurostat Zahlreiche weitere Informationen zur Europäischen Union sind verfügbar über Internet, Server
ìuropa (http://europa.eu.int).
Bibliographische Daten befinden sich am Ende der Veröffentlichung.
Luxemburg: Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften, 1996
SBN 92-827-6196-7
D EGKS-EG-EAG, Brüssel · Luxemburg, 1996
Nachdruck — ausgenommen zu kommerziellen Zwecken — mit Quellenangabe gestattet.
Printed in Belgium VORWORT
Die Europäische Union leistet von allen öffentlichen Geldgebern den größten Beitrag zur
Entwicklungshilfe. Jedes Jahr stellt die Europäische Kommission Mittel in Höhe von über 3
Milliarden ECU für Entwicklungszusammenarbeit mit Drittstaaten zur Verfügung. Die EU
bemüht sich darum, im Rahmen eines politischen und wirtschaftlichen Dialogs mit ihren Part­
nern Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt zu fördern.
Die Zusammenarbeit findet im Rahmen einer Reihe von internationalen Abkommen statt, in
denen die regionale Ausrichtung immer stärker wird. Fast alle Entwicklungsländer, in denen
80 % der Weltbevölkerung leben, haben bilaterale Abkommen mit der EU abgeschlossen.
Diese Abkommen betreffen in einigen Fällen Handelspräferenzen und finanzielle Unterstüt­
zung, in anderen wirtschaftliche Zusammenarbeit allgemeinerer Art.
Die Entwicklungszusammenarbeit erhielt 1991 in Maastricht mit Artikel 130 u des Vertrags
über die Europäische Union eine Rechtsgrundlage; in diesem Artikel heißt es u. a.: „Die Po­
litik der Gemeinschaft auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit... fördert die nach­
haltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Entwicklungsländer, insbesondere der
am meisten benachteiligten Entwicklungsländer".
Eurostat, das sich der Bedeutung aktueller und zuverlässiger Informationen für die Durch­
führung von Politiken und Programmen bewußt ist, leistet einen Beitrag zu diesem Entwick­
lungsprozeß. Das Statistische Programm für 1993-1997 legt die Ziele von Eurostat für die
Erstellung von statistischen Systemen in den Entwicklungsländern fest. Dort heißt es, daß
das Ziel dern Kooperation mit denn die Unterstützung beim
Aufbau statistischer Informationssysteme in diesen Ländern ist, um ihnen so die erforderli­
chen Instrumente an die Hand zu geben, mit deren Hilfe wirtschaftliche und soziale Ent­
wicklungsprogramme analysiert und ausgearbeitet werden können.
Informationen werden aber auch von betroffenen bzw. interessierten Lesern benötigt, um die
von diesen Ländern auf einer Reihe von Gebieten, u. a. Wirtschaft, Sozialpolitik, Demogra­
phie, erzielten Fortschritte zu verfolgen.
Diese Veröffentlichung, die dritte seit 1988 in einer unregelmäßig erscheinenden Reihe,
möchte diese Informationen liefern. Ausgehend von der 1994 herausgegebenen Broschüre
„AKP-Statistische Grundzahlen" umfaßt diese Veröffentlichung auch Länder Asiens,
Lateinamerikas und des Mittelmeerraums. Alle diese Länder haben umfassende Kooperati­
onsabkommen mit der Europäischen Gemeinschaft abgeschlossen. Die Veröffentlichung
gibt Daten zu den kurz- und langfristigen makroökonomischen Indikatoren in der üblichen
Untergliederung und bietet dem Leser so einen Überblick über fast 120 Entwicklungsländer.
Yves Franchet INHALTSVERZEICHNIS
Anmerkungen zu Methodik und Quellen vii
Abkürzungen undZeichenχ
TEIL I: AKP­, ALA­,MED­Regionen
AKP­Region 3
AKP(Afrika)4
AKP(Karibischer Raum)12
AKP(Pazifischer Ozean)16
Asien20
Lateinamerika25
Mittelmeerländer30
TEILII:AKP­,ALA­, Μ E D­Staaten
Ägypten36
Algerien38
Angola 40
Antigua und Barbuda42
Äquatorialguinea44
Argentinien46
Äthiopien48
Bahamas50
Bangladesch52
Barbados54
Belize56
Benin58
Bhutan60
Bolivien62
Botsuana64
Brasilien 66
Brunei68
BurkinaFaso70
Burundi72
Chile74
China76
Costa Rica78
Dominica 80
Dominikanische Republik82
Dschibuti84
Ecuador86
ElSalvador88
Elfenbeinküste90
Eritrea92
Fidschi 94
Gabun96
Gambia98
Ghana100
IV Grenada 102
Guatemala4
Guinea6
Guinea-Bissau8
Guyana 110
Haiti
Honduras
Indien
Indonesien
Israel 12
Jamaika
Jordanien4
Kamerun6
Kap Verde8
Kenia 130
Kiribati2
Kolumbien
Komoren
Kongo
Kuba 14
Laos
Lesotho4
Libanon
Liberia
Madagaskar 15
Malawi2
Malaysia
Malediven6
Mali8
Malta 160
Marokko
Mauretanien
Mauritius
Mexiko
Mosambik 17
Myanmar
Namibia4
Nepal
Nicaragua
Niger 180
Nigeria2
Pakistan
Panama6
Papua-Neuguinea8
Paraguay 19
Peru
Philippinen4
Ruanda
Salomonen
Sambia 20São Tomé und Príncipe 202
Senegal4
Seychellen und Zugehörige Gebiete6
Sierra Leone8
Simbabwe 210
Singapur
Somalia
Sri Lanka
St. Christoph und Nevis
St. Lucia 22
St. Vincent
Sudan4
Suriname6
Swasiland8
Syrien 230
Tansania2
Thailand
Togo
Tonga
Trinidad und Tobago 24
Tschad
Tunesien4
Türkei
Tuvalu
Uganda 25
Uruguay
Vanuatu
Venezuela6
Vietnam8
Westjordanland und Gazastreifen 260
Westsamoa2
Zaire 26
Zentralafrikanische Republik
ZypernANMERKUNGEN ZU METHODIK UND QUELLEN
Nähere Angaben zu den methodischen Grundlagen und zu den dieser Veröffentlichung zu­
grunde liegenden Datenquellen sind erhältlich über:
H. B. Langevin
Eurostat-A5
Jean-Monnet-Gebäude
L-2920 Luxemburg
Tel.:(352)4301-33203
Fax:(352)4301-32769
Hier jedoch einige wesentliche Hinweise:
1. Demographische Indikatoren
Die demographischen Daten sind Durchschnittswerte der Schätzungen und Voraus­
schätzungen der Weltbevölkerung (1950-2050), die 1994 von den für Bevölkerungsen­
twicklung zuständigen Stellen der Vereinten Nationen ermittelt wurden.
Bei einigen Indikatoren der Vereinten Nationen (Altersstruktur, Lebenserwartung bei der
Geburt, Fruchtbarkeitsziffer, Säuglingssterbeziffer) wurden nur für die größeren Länder (mit
einer Bevölkerungszahl von mehr als 150 000 Einwohnern im Jahre 1990) Schätzungen
vorgenommen. Deshalb liegen für folgende Länder keine Daten vor: Antigua und Barbuda,
Dominica, Grenada, Kiribati, São Tomé und Príncipe, Seychellen, St. Christoph und Nevis,
St. Lucia, St. Vincent, Tonga, Tuvalu.
2. Arbeitskräfte
Die Indikatoren für Arbeitskräfte sind den Schätzungen und Vorausschätzungen der Er­
werbsbevölkerung für den Zeitraum 1950-2025 entnommen, die 1995 von der Interna­
tionalen Arbeitsorganisation vorgenommen wurden.
3. Gesundheit und Bildung
Die Analphabetenquote, die Anzahl der Einwohner je Arzt, die Anzahl der Einwohner je
Krankenpfleger und die Anzahl der Einwohner je Krankenhausbett basieren auf den sozialen
Entwicklungsindikatoren der Weltbank aus dem Jahre 1995.
Die Analphabetenquote ist der Anteil der Bevölkerung über 15 Jahre, der unfähig ist, einen
kurzen, einfachen alltagsbezogenen Text zu lesen, zu schreiben und zu verstehen.
Der Begriff Arzt umfaßt alle im Land zugelassenen praktizierenden Ärzte. Die Definition
eines zugelassenen Arztes ist je nach Land unterschiedlich.
Als Krankenpfleger gelten diplomierte Krankenpfleger und Krankenpflegehelfer, aber auch
medizinisches Hilfspersonal wie etwa traditionelle Geburtshelfer. Durch die Berücksichti­
gung von Pflegern und medizinischem Hilfspersonal wird eine realistischere Schätzung der
verfügbaren Kräfte im Gesundheitswesen erzielt.
Bei der Anzahl der Einwohner je Krankenhausbett wird die Anzahl der Krankenhausbetten
berücksichtigt, die in öffentlichen, privaten, allgemeinen und Fachkrankenhäusern sowie Re­
habilitationszentren zur Verfügung stehen. Als Krankenhaus gelten Einrichtungen, in denen
zumindest ein Arzt ständig anwesend ist.
vii Die Schulbesuchsquoten basieren auf den Schätzungen und Vorausschätzungen der Or­
ganisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) aus
dem Jahre 1993.
Die verwendete Bruttoschulbesuchsquote entspricht dem Verhältnis zwischen der Anzahl
der für eine bestimmte Schulstufe eingeschriebenen Jugendlichen (unabhängig von ihrem
Alter) und der Anzahl der Jugendlichen, die der im System des Landes für diese Schulstufe
vorgesehenen Altersgruppe angehören. Verspätete Einschulung und Klassenstufenwieder-
holung sowie Inkohärenzen beim Datenmaterial können dazu führen, daß diese in Prozent
ausgedrückte Quote über 100 % erreicht.
4. Auslandsverschuldung
Die Schuldenindikatoren sind den „World Debt Tables 1994-1995" entnommen, die die Welt­
bank 1995 erstellte.
Die Gesamtschulden setzen sich zusammen aus der Staatsverschuldung und den von der
öffentlichen Hand garantierten Schuldtiteln, aus privaten nichtgarantierten langfristigen
Schuldtiteln, aus der Verwendung von IWF-Krediten sowie geschätzten kurzfristigen .
Der Schuldendienst umfaßt Tilgungen und Zinszahlungen für das angegebene Jahr.
Der Quotient Schuldendienst/Ausfuhren ist das Verhältnis des gesamten Schuldendienstes
zur Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen (einschließlich Überweisungen von Arbeit­
nehmern); er wird auch Schuldendienstquote genannt.
5. Konjunkturindikatoren
Die Konjunkturindikatoren (BSP, Nachfragestruktur und Herkunft des BIP) sind den „World
Tables" entnommen, die 1995 von der Weltbank zusammengestellt wurden.
Das BSP pro Kopf zu derzeitigen Preisen (Marktpreisen) wird nach der Methodik des Welt­
bankatlasses berechnet.
Das BIP zu Marktpreisen setzt sich zusammen aus:
— dem privaten Verbrauch: Marktwert aller von den privaten Haushalten und Organi­
sationen ohne Erwerbscharakter erworbenen Waren und Dienstleistungen oder
empfangenen Einkommen in Form von Sachleistungen;
— dem Staatsverbrauch, Summe folgender Elemente:
• Käufe, abzüglich Verkäufen, von Verbrauchsgütern und Dienstleistungen,
• Arbeitnehmerentgelt,
•Abschreibungen,
• indirekte Steuern;
— Investitionen: Summe von Bruttoanlageinvestitionen und Vorratsveränderung;
— Nettoausfuhren: Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen abzüglich Einfuhren
von Waren und Dienstleistungen.
Der Energieverbrauch pro Kopf ist den sozialen Entwicklungsindikatoren entnommen, die
1995 von der Weltbank erstellt wurden.
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