Die Energiewirtschaft 1996 aus statistischer Sicht

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• *• * • **STATISTIK KURZGEFASST * • Energie und Industrie Ξ^£ eurostat 1997 LI 16 ISSN 1024-4344 (D DIE ENERGIEWIRTSCHAFT 1996 AUS STATISTISCHER SICHT Der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (ohne Berücksichtigung der Witternngs/-einflüsse) der Europäischen Union erreichte 1996 1 360,4 Mio. t RÖE. Das entspricht einer Zunahme von 3,6 % gegenüber 1995. Der Verbrauch wird stark beeinflußt von der Entwicklung in den wichtigsten energieverbrauchenden Sektoren, u. a. in der Stromerzeugung. In den Jahren 1991-1993 erlebten die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Rezession, allerdings zu verschiedenen Zeiten. Seit 1994 ist überall eine Erholung festzustellen, und die Zunahme des Bruttoinlandsverbrauchs im Jahre 1996 entspricht der für dasselbe Jahr vorausgesagten Zunahme des BIP. Von den fünf Ländern mit dem höchsten Energieverbrauch verzeichneten-1996 Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich gegenüber 1995 eine Zunahme des Verbrauchs, während er in Spanien und Italien sank. In den übrigen Mitgliedstaaten stieg der Verbrauch, außer in Portugal, das einen Rückgang verzeichnete. Bei den einzelnen Energiequellen war zwischen 1995 und 1996 in der Europäischen Union folgende Entwicklung festzustellen: Der Steinkohleverbrauch ging entsprechend dem seit 1974 zu beobachtenden Trend und infolge sinkenden Bedarfs der Industrie um 3,8 % zurück. Der Braunkohleverbrauch sank um 2,2 %.

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