Die Energiewirtschaft 1997 aus statistischer Sicht

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STATISTIK KURZGEFASST Energie und Industrie eurostat 1998 U 22 ISSN 1024-4344 DIE ENERGIEWIRTSCHAFT 1997 AUS STATISTISCHER SICHT Der Bruttoinlandsverbrauch an Energie (ohne Berücksichtigung der Witterungseinflüsse) der Europäischen Union erreichte 1997 1 331,7 Mio. t RÖE. Das entspricht einer Abnahme von 1,0% gegenüber 1996 Der Verbrauch wird stark beeinflußt von der Entwicklung in den wichtigsten energieverbrauchenden Sektoren, u. a. in der Stromerzeugung. In den Jahren 1991-1993 erlebten die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Rezession, allerdings zu verschiedenen Zeiten. Seit 1994 ist überall eine Erholung festzustellen, und die Zunahme des Bruttoinlandsverbrauchs bis 1996 entsprach der Zunahme des BIP im selben Zeitraum. Das BIP für 1997 stieg gegenüber 1996 um 2,6%. Dieser Anstieg hat sich nicht in einer Erhöhung des Bruttoinlandsverbrauchs von Energie widergespiegelt, d.h. die Bemühungen zur Stabilisierung desC02-Ausstosses auf dem Niveau von 1990 haben bereits erste Früchte getragen. Von den fünf Ländern mit dem höchsten Energieverbrauch verzeichneten 1997 Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich gegenüber 1996 eine Abnahme des Verbrauchs, während er in Spanien und Italien anstieg. In den übrigen Mitgliedstaaten lagen die Zu- bzw. Abnahmen des Bruttoinlandsverbrauchs zwischen -7,2 % und +7,6 %, wobei Dänemark mit einem Rückgang um 14 % besonderer Erwähnung bedarf.

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