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Français
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Documents
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1994
Description
This study juxtaposes a survey of professors teaching in the humanities and the sciences at the Universities of Paris and Berlin during the same period. Christophe Charle adopts a comparative prosopography to situate these two groups of university elites within their respective settings. The analysis brings to light two distinctive meritocratic models and patterns of change between the university communities through the comparison of changes in the social and geographic origins of professors as well as their branch of study and career patterns. Despite France's centralization and elitist orientation, some social mobility existed, whereas in Germany decentralization and the absence of formal exam procedures continued to favor the same dominant groups over this period. Official attempts to impose the German model in France failed, as did the Weimar Republic's attempts to modernize and democratize the teaching profession. Between the wars, both the heightened tension and dominant social and political orientation of each group of professors were not, therefore, a product of the period. Rather they reflect the longterm structural specificity of each university model. Above and beyond its empirical conclusions, this article seeks to valorize the heuristic usefulness of combining a comparative approach with that of social biography for the supranational study of Europe.
Diese Studie ist begründet auf die vergleichende Prosopographie von zwei Probenstücken von Professoren der Literatur und Wissenschaft der Universitäten von Paris und Berlin während des selben Zeitraumes und mochte diese zwei Eliten der Universitäten in ihren Gesellschaften festlegen.
Der Vergleich der sozialen Urkunde der Professoren und ihre Steigerung, ihre geographische Rekrutierung, sowie die verschiedene Studiengänge als auch die Dynamiken der Karrieren zeigt zwei sehr unter- schiedliche Leistungsgesellschaften und zwei gegensätzliche Entwicklungsprozesse im Bereich der universitären Gemeinschaft. Die Zentralisierung und der elitäre Auswahl in Frankreich verhindern nicht eine gewisse soziale Öffnung. In Deutschland im Gegenteil zu Frankreich bevorzugt die Dezentralisierung und die Abwesenheit von formellen Auswahlprüfungen immernoch die selben herrschenden Gruppen. Im Gegensatz zu den offiziellen dargestellten Willen zeigt sich in Frankreich eine Unfähigkeit das germanische Model einzuführen. In Deutschland versucht man hoffhungslos seit der Weimarer Republik die Erziehungskörperschaft zu demokratisieren and zu modernisieren.
Die steigende Spannungen der beiden Systemen in den Zwischen- kriegszeiten sowie die sozialen und politischen herrschenden Orientierungen diesen Zeiten, die im Gegensatz fur die beiden Systemen stehen, kann man also nicht nur als Zeichen einer Krise betrachten sondern sind die Zeugen der dauernden Späzifizitäten vonjedem Universitätsmodel. Über die empirischen Ergebnisse hinaus, möchte dieser Artikel ein Plaidoyer für die heuristische Fruchtbarkeit der Kombination der vergleichende Methode und der sozialen Biographie auf dem Rang von Europa.
35 pages
Source : Persée ; Ministère de la jeunesse, de l’éducation nationale et de la recherche, Direction de l’enseignement supérieur, Sous-direction des bibliothèques et de la documentation.
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Publié par
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Publié le
01 janvier 1994
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Langue
Français
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Poids de l'ouvrage
2 Mo